Staustufen, Schiffsverkehr und Kraftwerke

Durch Schleusen und Staustufen wurde der Fluss in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts für den modernen Schiffsverkehr ausgebaut. Insgesamt bedarf es 11 Staustufen, um den Neckarspiegel vom Mannheimer Niveau auf die 154 m über NN bei Heilbronn, und weitere 16, um ihn auf jene 247 m Höhe bei Deizisau anzuheben. Fast alle Staustufen sind zugleich als Laufkraftwerke zur Stromerzeugung ausgelegt, deren architektonische Erstgestaltung weitgehend in dem Händen von Paul Bonatz lag. Die letzte der Schleusen in Mannheim-Feudenheim und einzige mit drei Kammern überwindet eine Hubhöhe von 6 bis 11 Metern. Auf einer Endhöhe von rund 86,5 m über NN führt die nun wieder einarmige Wasserstraße vorbei an Mannheims Quadraten, dem Hafenareal und der gegenüberliegenden Neckarstadt zum Rhein.

 

Das Laufkraftwerk bei Esslingen-Oberesslingen liegt zwischen zwei Neckarinseln – Quelle: LABW

Das Laufkraftwerk bei Esslingen-Oberesslingen liegt zwischen zwei Neckarinseln – Quelle: LABW

 

Staustufe Hessigheim mit Doppelschleuse, dreifeldrigem Wehr und Laufkraftwerk – Quelle: LABW

Die Staustufe Hessigheim mit Doppelschleuse, dreifeldrigem Wehr und Laufkraftwerk – Quelle: LABW

 

Die Staustufe bei Lauffen am Neckar. Der aufgestaute Bereich wird als Freizeitanlage mit Sportboothafen genutzt – Quelle: LABW

Die Staustufe bei Lauffen am Neckar. Der aufgestaute Bereich wird als Freizeitanlage mit Sportboothafen genutzt – Quelle: LABW

 

Die Staustufe Gundelsheim verbindet die unterschiedlichen Wasserspiegel des Flusses am Übergang zwischen Neckarbecken bei Heilbronn und Odenwald – Quelle: LABW

Die Staustufe Gundelsheim verbindet die unterschiedlichen Wasserspiegel des Flusses am Übergang zwischen Neckarbecken bei Heilbronn und Odenwald – Quelle: LABW

 

Bei Neckarzimmern überspannt ein Staudamm zur Stromerzeugung die gesamte Flussbreite und gibt nur über eine Doppelschleuse den Weg für den Schiffsverkehr frei – Quelle: LABW

Bei Neckarzimmern überspannt ein Staudamm zur Stromerzeugung die gesamte Flussbreite und gibt nur über eine Doppelschleuse den Weg für den Schiffsverkehr frei – Quelle: LABW

 

Die Stausstufe bei Eberbach-Rockenau im Odenwald mit Laufkraftwerk und Doppelschleusendurchfahrt – Quelle: LABW

Die Stausstufe bei Eberbach-Rockenau im Odenwald mit Laufkraftwerk und Doppelschleusendurchfahrt – Quelle: LABW

 

Die Staustufe Hirschhorn verbindet die Kernstadt mit dem Teilort Ersheim. Ort und Neckarschleife gehören bereits zu Hessen – Quelle: LABW

Die Staustufe Hirschhorn verbindet die Kernstadt mit dem Teilort Ersheim. Ort und Neckarschleife gehören bereits zu Hessen – Quelle: LABW

 

Über die Staustufe Neckarsteinach verläuft die Landesgrenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg. Schleusen, Kraftwerk und ein Teil des Wehrs gehören zu Hessen – Quelle: LABW

Über die Staustufe Neckarsteinach verläuft die Landesgrenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg. Schleusen, Kraftwerk und ein Teil des Wehrs gehören zu Hessen – Quelle: LABW