Oberamtsbeschreibung Hall (1847)

Bild Hall

Eingerahmt von der Ruine Oberlimpurg (links) und dem ehemaligen Ritterstift Großcomburg (im Hintergrund) und eingezwängt im tief eingeschnittenen Tal des Kochers, erstreckt sich auf beiden Talhängen die ehemalige Reichsstadt Schwäbisch Hall. Seinen Reichtum verdankt Hall der Salzgewinnung. Die Siederechte gingen 1804 in den Besitz des Staates über, der 1835 nördlich der Altstadt eine neue Saline erbauen ließ, wo Steinsalz aus der 1824 eröffneten Grube Wilhelmsglück versotten wurde. Die rauchenden Kamine und die Holzstapel machen auf den ungeheueren Brennholzbedarf aufmerksam.