Bildnis: Markgraf Karl Friedrich von Baden 

Datierung :
  • um 1746-1750  [Herstellung]
Autor/Urheber:
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Bildnis
Weitere Angaben zum Werk: Tiefe: 7 cm (Rahmen), Breite: 122,5 cm (Rahmen), Höhe: 156 cm (Rahmen), Breite: 112 cm (Bildfläche), Höhe: 143,8 cm (Bildfläche) [Maße]
Kurzbeschreibung: Der jugendliche Markgraf Carl Friedrich von Baden-Durlach (1728-1811) stützt sich auf einen Kommandostab. Er ist prachtvoll ausgestattet mit Brustpanzer und Hermelinmantel über einem reich gestickten Rock. Am Hals trägt er den badischen Hausorden der Treue (Fidelitas), den sein Großvater Carl Wilhelm (1679-1738) bei der Grundsteinlegung des Karlsruher Schlosses gestiftet hatte. An der Schärpe hängt der pfälzische Hubertusorden, auf den Mantel ist der Ordensstern gestickt. Der Maler Philipp Heinrich Kisling (1713-1767), gebürtig aus Eggenstein bei Karlsruhe, lebte in Durlach und war badischer Hofmaler. Das Bildnis entspricht im Typus den offiziellen Fürstenporträts und entstand wohl um 1746, die Zeit der Volljährigkeitserklärung des Fürsten. Carl Friedrich war der Sohn des Erbprinzen Friedrich von Baden-Durlach (1703-1732), der sehr früh verstarb. Nachdem auch der Großvater Carl Wilhelm im Jahre 1738 einem Schlaganfall erlegen war, übernahm dessen Witwe, die Markgräfin Magdalena Wilhelmine, zusammen mit einem Regentschaftsrat die Vormundschaft über den jungen Prinzen und seinen Bruder. Beide erhielten eine sorgfältige Erziehung, verbrachten mehrere Studienjahre in Lausanne und unternahmen ausgedehnte Reisen. Nach der vorzeitigen Volljährigkeitserklärung durch Kaiser Franz I. übernahm Carl Friedrich 1746 die Regierungsgeschäfte. Mit einer Regierungszeit von 73 Jahren wurde er zu einem der am längsten regierenden Monarchen der Geschichte.
Quelle/Sammlung: Kunst- & Kulturgeschichte - Gemälde
Identifikatoren/Sonstige Nummern: R 503 [Inv.Nr.]
Weiter im Partnersystem: http://swbexpo.bsz-bw.de/blm/

Schlagwörter: Karl Friedrich , Herrscherbildnis
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