Königsegg - Wohnplatz
Ritter Marquard von Schellenberg, invictissimi R. dei gratia regis Romanorum vicem gerens, beurkundet, dass die zwischen dem Kloster Salem und dem Ritter Heinrich von Bavendorf (Bafen-) strittige, Ste{i}mmelines gu{o}t genannte, zum Hof in Köpfingen (Kophingen) gehörige Schupose iustitia mediante dem Kloster zugesprochen worden sei, und verpflichtet sich selbst auf Bitte des Ritters Heinrich zur Gewährleistung. Siegler: Schenk Heinrich d. Ä. von Schmalegg und der Aussteller. Actum apud Ravenspurhc, anno domini MCCLXXX sexto, presentibus hiis testibus et rogatis, videlicet strenuis viris domino U{o}l. de Ku{i}ngesegge, domino U{o}l. de Tanne militibus, item Berhtoldo de Vronehoven, H. notario de Tanne, Friderico ministro de Ravenspuhrc dicto Holbain, dicto Zu{o}zel de Altorf, Ber. de Adanshoven, Friderico ministro dicto de Nordelingen, C. de Buggenhusen, H. dicto Amer et aliis pluribus probis viris, in sabbato ante secundam dominicam adventus. Ritter H. von Bavendorf erklärt seine Zustimmung und benützt die Siegel der Genannten, da er ein eigenes nicht hat. / Zur Detailseite
Eberhard von Königsegg vermacht mit Einwilligung seines Bruders Berthold von Fronhofen seine Hube in Reute auf sein Ableben dem Kloster Weingarten. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 59 Bildnr. 699, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Ritter Ulrich von Königsegg übergibt Ita, Tochter des verstorbenen Eberhard Weber von Reute, die ihm als Eigene gehört, dem Altar St. Martin des Klosters Weingarten. Siegler ist der Aussteller. Zeugen sind Propst Gerwig, Bertold von Schaffhausen, Mönch im Kloster Weingarten, Conrad, Pleban in Ebenweiler, Wernher von Riethausen u.a. / Zur Detailseite
Ritter Ulrich von Königsegg und die Brüder Berthold und Eberhard von Fronhofen verkaufen an Willa von Riedhausen und ihren Sohn Konrad Güter in Lengenweiler. / Zur Detailseite
Ritter Konrad von Irrenberg verpfändet seinem Herrn, Berthold von Königsegg, die Söhne und die Ehefrau des H. von Gunatsreute um 5 Mark Silber unter bestimmten Bedingungen in Betreff der Wiedereinlösung und der für die genannten Eigenleute begründeten Rechtsverhältnisse. / Zur Detailseite
Ritter Ulrich von Königsegg überträgt dem Kloster Salem als Eigentum die Wiese in Ennahofen, die ihm der Amman Burkhard von Meersburg genannt von Irndorf verkauft hat (recepta resignatione prati siti in Enehoven a Burchardo ministro de Merspurch dicto de U{i}rendorf, quod quidem ipse a me in feodum tenuit et possedit quodque – – abbati et conventui monasterii de Salem receptis ab eis septem libris denariorum Constantiensium – – vendidit, idem pratum in eosdem de Salem facta michi recompensatione per eundem Burchardum sufficienti transtuli et transfero – – iure proprietatis – – possidendum) und verzichtet auf alle Ansprüche. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum in Kungesegge, anno domini MCC nonagesimo sexto, III. idus Februarii, indictione IX. / Zur Detailseite
Illustration: Das Schlößchen Königsegg auf der Insel Reichenau Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Werner von Oberhofen (Obrohoven) verpfändet seiner Frau Guta von Gru{e}nenvelze zur Sicherstellung ihrer Mitgift (maxime quod dictas possessiones et homines argento, quod prefata uxor mea michi pro dote tradidit, comparavi) die Güter in Oberhofen mit den zugehörigen Leuten, die er von dem Ritter Johann von Ringgenburg gekauft hat. Er bekennt, kein Recht zu haben, die Güter und Leute zu verkaufen, zu vertauschen oder sonst zu veräußern, außer mit Zustimmung seiner Frau. Testes: dominus Ulricus de Schellenberch, dominus Ulricus de Kunegesegge, Bur[cardus] de Tobel, Swigerus de Schellenberch, Ulricus de Tanne, H[einricus] de Bafendorf, H. de Schellenberch, frater Hugo de Zange milites, Diethohus de Wineden, Tollenzær, Ber[toldus] de Fronhoven, R. de Striperch, C. Baier de Schellenberch. Siegler: Ulrich von Schellenberg und der Aussteller. Acta sunt hec anno domini MCCLXXXVIII., XVI. kalendas Januarii, indictione II. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 59 Bildnr. 698, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Propst Heinrich, Dekan Walko und der Kanoniker Magister Heinrich Kucheli der Konstanzer Kirche stellen als vom Bischof Rudolf von Konstanz verordnete Richter auf Grund von päpstlichen Privilegien und einer Entscheidung des Bischofs Heinrich von Konstanz fest, dass der Neubruchzehnte im Altdorfer Walde dem Kloster Weingarten gehört. / Zur Detailseite
Burgen und Schlösser Badens Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite
Die Schenken (pincerne seniores) Heinrich genannt von Schmalegg, Konrad von Winterstetten, Hermann von Otterswang, Brüder, sowie Ritter Konrad von Hasenstein, Ritter Heinrich und Ortolf von Hasenweiler beurkunden, dass sie gemeinsam und jeder für sich um ihres Seelenheils willen die Besitzungen in Diepolswiler, die Albert genannt von Diepolswiler von ihnen zu Lehen gehabt und mit Zustimmung aller Beteiligten um seines Seelenheils willen dem Kloster Salem überlassen hat, mit allen Zugehörden (cum omnibus suis pertinentiis, agris videlicet cultis et incultis pratis pascuis silvis virgultis viis inviis aquis aqueductibus curtibus semitis piscinis et omnibus aliis iuribus tam corporalibus quam incorporalibus eisdem possessionibus intus et extra pertinentibus) nach vorausgegangener Resignation seitens Alberts dem Kloster übergeben und geeignet haben. Da jedoch auch weiland Ritter Burkhard von Hasenstein ein Belehnungsrecht daran gehabt hat, so übergeben die Pfleger (tutores seu curatores) seines minderjährigen (legittimos annos non habentis) Sohnes Burkhard, und zwar die Ritter Schenk Heinrich der Ältere, Konrad von Hasenstein, Marquard von Schellenberg und Ulrich von Königsegg, in seinem Namen nach Empfang der Resignation Alberts, alles Recht Burkhards an die genannten Besitzungen und diese selbst dem Kloster. Siegler: Die Aussteller. Datum in U{o}ttindorf ex parte mea H[ainrici] pincerne prefati, anno domini MCCLXXX octavo, X. kalendas Julii, testibus Ulrico Botro, fratre Dietrico ce Bermetingen monacho in Salem; ex parte vero mea Cu{o}nradi in Wintherstetten, III. idus Junii, presentibus Bertholdo notario rectore ecclesie in Homberg, Heinrico dicto Haggenbach; ex parte mea Hermanni in Wolfegge, XVI. kalendas Julii, presentibus Cunrado clerico de Walse, strennuo milite Eberhardo dapifero de Walpurg, eodem anno; ex parte mea U{o}lrici de Ku{e}nigshegge in Dankaratwiler, II. idus Junii, eodem anno, presentibus nobili viro Swiggero de Teggenhusen dicto Su{e}nnenkalp, Ulrico de Marcdorf; pro nobis vero, Cu{o}nrado scilicet de Hasenstain, Heinrico et Ortholfo de Hasenwiler fratribus in eodem loco, scilicet in Hasenwiler, XV. kalendas Julii, presentibus Hermanno rectore ecclesie in Hasenwiler, Cunrado clerico de Wintherbach, eodem anno. / Zur Detailseite
Die Herren von Gundelfingen übertragen auf Bitten des Ulrich von Königsegg den großen und kleinen Zehnten in Wangen, welche dieser von ihnen zu Lehen trug, dem Kloster Salem. / Zur Detailseite
Graf Heinrich von Neuveringen (Nova Verigen) mit seinen Brüdern verzichtet aus Verehrung für die Mutter Gottes und Jungfrau Maria und aus aufrichtiger Liebe zu den Brüdern des Deutschen Hauses in Altshausen (Alshusen) zu deren Gunsten auf alle Ansprüche an die der Kirche zu Veringen gehörigen Eigenleute, besonders Forster von Altshausen und seine Familie (inpetitiones actiones et exceptiones quaslibet, que nobis pro debito servitutis contra . . Forstarium de Alshusen et eius geneloiam ac alios homines ecclesie de Verigen pertinentes conpetebant aut inantea possent conpetere). Testes: . . nobilis de Jungingen, Ber[toldus] de Kunegesegge, frater Merboto conmendator in Alshusen et . . clavier eiusdem domus. Siegler: Der Aussteller. Actum Ravensburc, anno domini MCCLXXIIII., XI. kalendas Februarii, indictione II. / Zur Detailseite
Der Offizial von Konstanz beurkundet, dass Johann von Ringgenburg seinen ganzen Besitz dem Deutschorden geschenkt hat, der ihn aus der Pfandschaft löst. / Zur Detailseite
Ritter Ulrich von Königsegg beurkundet als Vormund der Kinder Bertholds von Fronhofen die Auslösung der verpfändeten Herrschaft Ringgenburg. / Zur Detailseite
Ritter Ulrich von Königsegg (Kúnigsegge) überlässt dem Konstanzer Chorherrn Magister Konrad Pfefferhard und denen, auf welche dieser sein Recht zu übertragen gedenkt, das volle Eigentum (proprietatem – et dominium plenum tam directum quam utile) an den Besitzungen zu Sattelbach, welche seine Lehensleute, die Gebrüder Konrad, Ulrich, Johannes und Berthold genannt Schambeler ihm feierlich und unter Leistung hinreichenden Ersatzes aufgelassen haben und Magister Konrad von diesen Brüdern mit andern Besitzungen und Zehnten am gleichen Orte um eine bestimmte Summe Geldes erkauft hat. Siegler: Der Aussteller. Datum Kúnigsegge, anno domini MCCXC sexto, XII. kalendas Septembris, indictione nona. / Zur Detailseite
Graf Eberhard von Württemberg beurkundet die durch Adelheid von Königsegg herbeigeführte Schenkung eines Weinberges zu Stuttgart an Kloster Salem. / Zur Detailseite
Bischof Heinrich von Chur (Hainricus dei gratia Curiensis episcopus) überträgt mit Zustimmung seines Kapitels und seiner Ministerialen an Kloster Salem zu seinem und seiner Vorgänger Seelenheil den seiner Kirche eigenen Hof in Günzkofen (Gunzenkoven), den Heinrich Ramung von Schwarzach (H. dictus Ramung de Swarzah) von ihm zu Lehen hatte, gegen einen auf 2. Februar (in purificatione beatissime et gloriosissime virginis Marie) alljährlich an seine Kammer zu entrichtenden Zins von einem halben Viertel (dimidio fertone) Wachs, und fügt aus besonderer Gnade hinzu, dass seinen Ministerialen und den Zugehörigen seiner Kirche beiderlei Geschlechts gestattet sein solle, dem Kloster Salem bewegliche oder unbewegliche Güter zu verkaufen, zu schenken oder in irgend welcher Weise zu übergeben. Actum et datum apud Salem anno domini MCCLXX., IIII. nonas Aprilis, testibus: Friderico fratre nostro, Alberto canonico ecclesie nostre, Hainrico plebano de sancto Martino, Cu{o}nrado rectore eiusdem ecclesie clericis, nobili viro C[u{o}nrado] de Nifen et Ber[toldo] de Ku{e}negsegge militibus. Siegler: Der Aussteller. / Zur Detailseite
Ritter Wernher genannt von Riedhausen (Riethusen) schenkt um seines Seelenheils willen (tradidi et donavi) dem Kloster Salem das Eigentumsrecht von Gütern in Wiggehausen (ius proprietatis possessionum sitarum in Wiggenhusen omnium excepto uno prato, quas quidem possessiones Ulricus dictus Keverli cum fratribus suis a me iure tenuit feodali facta mihi resignatione ab eisdem) mit Zustimmung seines Sohnes und aller andern Beteiligten gegen Bezahlung von 3 Pfund Konstanzer Münze. Siegler: Der Landrichter (nobilis viri – – iudicis provincialis) Schwigger von Deggenhausen und der Aussteller. Actum et datum in Salem, anno domini MCC octogesimo septimo, in vigilia beati Mathie apostoli, testibus honorabili viro domino Bertoldo clerico dicto de Riethusen, U{o}lrico fabro civi in Bu{i}chorn, Cunrado ministro de Eginwiller, Burchardo ministro de Marchdorf, Friderico ministro de Kunigesegge, Bertoldo de Adanshoven, Hainrico de Meniwanch, Hermanno dicto Wizzige, Burchardo fratre eiusdem, magistro Hainrico carpentario de Gugenhusen. / Zur Detailseite
Berthold (Ber.) von Fronhofen (Fronehofe) schenkt (considerans malorum meorum molem et gravem lesionem monasterio Wingartensi per me illatam providendum statui mee saluti et pro hiis aliqualem correctionem facere curavi) dem Kloster Weingarten seinen Hof in Baienbach (in Biegenbach in superiori parte eiusdem villule) und eine Schuppose bei Mündelshof (dictam schuboz per situm loci bie Mundelinishof) mit allen Zugehörden (appendiciis et proprietatibus ac commoditatibus) unter Vorbehalt des lebenslänglichen Nießbrauchs gegen 1 Pfund Wachs jährlich auf Martini und eines Vogtrechts von 1 Scheffel Haber für seine Erben. Siegler: Der Aussteller und sein Bruder Ritter Ulrich von Königsegg (Chu{o}ngesecge). Datum anno domini MCCLXXXIX., V. nonas Julii, indictione II., in domo mea Hazenberc. / Zur Detailseite
Ulrich von Königsegg beurkundet, dass die Brüder Heinrich und Mangold genannt Patrui von Wald dem Kloster Schussenried Geld zur Bezahlung des Hofs in Hopferbach gegeben haben. / Zur Detailseite
Berthold von Fronhofen übergibt ein Gut in Hüttisheim an das Kloster Rot. / Zur Detailseite
Die Edlen Heinrich Struz (dictus Struz) und Konrad der Sohn weiland Konrads von Wartenberg (C. de Wartenberc) beurkunden, dass die Brüder Ulrich und Berthold von Königsegg (dicti de Kunegesegge) einen Hof und eine Mühle in Ragenreute (Ragenrute), die diese und ihre Voreltern von ihnen zu Lehen getragen, an die Deutschordensbrüder in Altshausen (fratribus hospitalis sancte Marie Teutunicorum domus in Alshusen) um eine bestimmte Summe verkauft haben, und übertragen denselben auf Bitten der Verkäufer (nobilium predictorum de Kunegesegge) das Eigentum dieser Besitzungen samt Zugehörde. Siegler: Die Aussteller. Testes: dilectus in Christo E. decanus in Kirhchein, Ul. et Ru[dolfus] milites de Ymendingen, H[einricus] et Hugo de Ymendingen, H. venator Ysengrin[us, . .]wardus, C. notarius noster et alii quam plures. Datum et actum in Gisingen, anno domini MCCLXXVIII., XVI. kalendas Julii, indictione VI. / Zur Detailseite
Ulrich von Königsegg eignet dem Kloster Weingarten seinen Hof Egg. / Zur Detailseite
Berthold von Königsegg verzichtet mit seinem Sohne Ulrich auf ihre lehensherrlichen Rechte an die Hälfte der Besitzungen in "Honecruti", welche Ordenarius von ihnen zu Lehen getragen und dem Hause der Deutschen Brüder in Biegenburg verkauft hat. / Zur Detailseite
Das Stadtgericht in Mengen urteilt in einem Streit zwischen Kloster Beuron und den Herren von Schwandorf über das Gericht in Schwandorf. / Zur Detailseite
Kartenblatt SO LVIII 27 Stand 1821 (Forsthaus, Hoßkirch, Königsegg, Watt, Hoßkirch), Bild 1 [Quelle: Staatsarchiv Ludwigsburg] / Zur Detailseite
Ulrich von Königsegg (Ku{i}ngesegge) verkauft um seiner Schulden willen (urgentibus me debitis et ere me alieno premente) dem Kloster Weißenau mit Zustimmung seiner Freunde, besonders Anselms von Justingen und des Ritters Johann von Bodman (Bodmen), seinen Weinberg bei Ravensburg (vineam meam prope Ravenspurg sitam vulgariter dictam der wingart an der Egge que olim iure proprietatis pertinuit monasterio antedicto) um 64 Mark Silber Konstanzer Gewichts und erlangt dazu die Zustimmung des Lehensherrn Grafen Hugos von Werdenberg und Heiligenberg (cum dicta vinea fuerit feodalis seu feodum a nobili viro Hugone comite de Werdenberch et Sancti Montis derivans feodaliter seu descendens ab eo et ita ego tamquam feodatarius seu vasallus memorati domini Hugonis in premissa vinea tantum utile dominium haberem directo domino eiusdem vinee apud predictum dominum Hugonem residente), nachdem er diesem als Ersatz sein Vogtrecht in Wald (cum iure advocaticio meo quod habui et tenui in villa dicta Walde) zu Lehen aufgetragen hat. Ulrich bekennt die Kaufsumme empfangen zu haben, verspricht Gewährschaft und leistet die üblichen Verzichte. Siegler: Der Aussteller. Datum et actum apud Ravenspurg in domo Her. dicti Regnolt, sub anno domini MCCXCVIIII., IIII. idus Februarii, indictione XII., testibus: fratre H. priore, fratre Johanne de Lietdenfelt, fratre R. de Eggarskilch, fratre H. de Merspurch canonicis, fratre C. dicto Brunner converso, Anshelmo de Justingen, Johanne de Bodmen milite, C. de Stubun milite, Ulrico et Eber. de Mo{e}librunne, C. ministro de Ravenspurg dicto Humpis, C dicto Wolveger, Her. dicto Regnolt, Joh. filio suo, Ber. de Laimowe, Ber. dicto Zinsmaister, Ber. filio suo, C. dicto Setelli, Johanne dicto Bischof, Ny. dicto Gotfrit, H. dicto . . . C. dicto . . . Cunrado dicto Spilman et quam pluribus aliis fide dignis qui reticentur propter prolixitatem. / Zur Detailseite
| Regionalauswahl: | |
|---|---|
| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Wohnplatz |
| Liegt auf Gemarkung: | Guggenhausen |
| Ersterwähnung: | 1095 |
Ortsgeschichte
| Historische Namensformen: |
|
|---|---|
| Geschichte: | Es wird vermutet, dass die seit 1251 nachweisbare Burg Königsegg mit dem Egge (1095, Корie 17. Jahrhundert, in Castro Ekka) identisch ist, nach dem sich Angehörige der Reichenauer Vogtfamilie (erstmals 1083 Hezelo von Egg) benannten. Von 1251 an sind Herren von Königsegg aus dem Geschlecht der von Fronhofen nachweisbar, ursprünglich welfische, dann staufer, und Reichsdienstleute. Sie machten die Burg zum Mittelpunkt einer kleinen Herrschaft. 1629 Erhebung in den Reichsgrafenstand. Von 1637 an bekleideten Grafen von Königsegg das Amt der Landvögte der Landvogtei Schwaben. Hier ist geboren Lothar Josef Dominik Graf von Königsegg und Rothenfels (1673 bis 1751), österreichischer Feldmarschall und Präsident des Hofkriegsrats. Nach der Erbteilung von 1681 wurde die Residenz nach Königseggwald verlegt. Von der mittelalterlichen, im 16./17. Jahrhundert veränderten Burganlage sind noch drei Flügelbauten erhalten; ein Turm 1790 abgebrochen. Erhalten die Burgkapelle im Ostflügel. Burg und Bauhof, Lehen der Grafen von Grüningen-Landau, wurden 1311 den Herren von Königsegg geeignet. Später war fast die ganze Herrschaft allodialer Besitz mit allen Rechten; 1485 Verleihung des Blutbanns. Der Markungsteil Königsegg gehörte bis um 1850 zur Gemeinde Hoßkirch. Noch heute Pfarrei Hofkirch. |
Burgen und Schlösser
| Name: | Burg Königsegg |
|---|---|
| Datum der Ersterwähnung: | 1251 |
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![Die Schenken (pincerne seniores) Heinrich genannt von Schmalegg, Konrad von Winterstetten, Hermann von Otterswang, Brüder, sowie Ritter Konrad von Hasenstein, Ritter Heinrich und Ortolf von Hasenweiler beurkunden, dass sie gemeinsam und jeder für sich um ihres Seelenheils willen die Besitzungen in Diepolswiler, die Albert genannt von Diepolswiler von ihnen zu Lehen gehabt und mit Zustimmung aller Beteiligten um seines Seelenheils willen dem Kloster Salem überlassen hat, mit allen Zugehörden (cum omnibus suis pertinentiis, agris videlicet cultis et incultis pratis pascuis silvis virgultis viis inviis aquis aqueductibus curtibus semitis piscinis et omnibus aliis iuribus tam corporalibus quam incorporalibus eisdem possessionibus intus et extra pertinentibus) nach vorausgegangener Resignation seitens Alberts dem Kloster übergeben und geeignet haben. Da jedoch auch weiland Ritter Burkhard von Hasenstein ein Belehnungsrecht daran gehabt hat, so übergeben die Pfleger (tutores seu curatores) seines minderjährigen (legittimos annos non habentis) Sohnes Burkhard, und zwar die Ritter Schenk Heinrich der Ältere, Konrad von Hasenstein, Marquard von Schellenberg und Ulrich von Königsegg, in seinem Namen nach Empfang der Resignation Alberts, alles Recht Burkhards an die genannten Besitzungen und diese selbst dem Kloster. Siegler: Die Aussteller. Datum in U{o}ttindorf ex parte mea H[ainrici] pincerne prefati, anno domini MCCLXXX octavo, X. kalendas Julii, testibus Ulrico Botro, fratre Dietrico ce Bermetingen monacho in Salem; ex parte vero mea Cu{o}nradi in Wintherstetten, III. idus Junii, presentibus Bertholdo notario rectore ecclesie in Homberg, Heinrico dicto Haggenbach; ex parte mea Hermanni in Wolfegge, XVI. kalendas Julii, presentibus Cunrado clerico de Walse, strennuo milite Eberhardo dapifero de Walpurg, eodem anno; ex parte mea U{o}lrici de Ku{e}nigshegge in Dankaratwiler, II. idus Junii, eodem anno, presentibus nobili viro Swiggero de Teggenhusen dicto Su{e}nnenkalp, Ulrico de Marcdorf; pro nobis vero, Cu{o}nrado scilicet de Hasenstain, Heinrico et Ortholfo de Hasenwiler fratribus in eodem loco, scilicet in Hasenwiler, XV. kalendas Julii, presentibus Hermanno rectore ecclesie in Hasenwiler, Cunrado clerico de Wintherbach, eodem anno.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-4677.jpg.tm.png)

![Graf Heinrich von Neuveringen (Nova Verigen) mit seinen Brüdern verzichtet aus Verehrung für die Mutter Gottes und Jungfrau Maria und aus aufrichtiger Liebe zu den Brüdern des Deutschen Hauses in Altshausen (Alshusen) zu deren Gunsten auf alle Ansprüche an die der Kirche zu Veringen gehörigen Eigenleute, besonders Forster von Altshausen und seine Familie (inpetitiones actiones et exceptiones quaslibet, que nobis pro debito servitutis contra . . Forstarium de Alshusen et eius geneloiam ac alios homines ecclesie de Verigen pertinentes conpetebant aut inantea possent conpetere). Testes: . . nobilis de Jungingen, Ber[toldus] de Kunegesegge, frater Merboto conmendator in Alshusen et . . clavier eiusdem domus. Siegler: Der Aussteller. Actum Ravensburc, anno domini MCCLXXIIII., XI. kalendas Februarii, indictione II.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3200.jpg.tm.png)




![Bischof Heinrich von Chur (Hainricus dei gratia Curiensis episcopus) überträgt mit Zustimmung seines Kapitels und seiner Ministerialen an Kloster Salem zu seinem und seiner Vorgänger Seelenheil den seiner Kirche eigenen Hof in Günzkofen (Gunzenkoven), den Heinrich Ramung von Schwarzach (H. dictus Ramung de Swarzah) von ihm zu Lehen hatte, gegen einen auf 2. Februar (in purificatione beatissime et gloriosissime virginis Marie) alljährlich an seine Kammer zu entrichtenden Zins von einem halben Viertel (dimidio fertone) Wachs, und fügt aus besonderer Gnade hinzu, dass seinen Ministerialen und den Zugehörigen seiner Kirche beiderlei Geschlechts gestattet sein solle, dem Kloster Salem bewegliche oder unbewegliche Güter zu verkaufen, zu schenken oder in irgend welcher Weise zu übergeben. Actum et datum apud Salem anno domini MCCLXX., IIII. nonas Aprilis, testibus: Friderico fratre nostro, Alberto canonico ecclesie nostre, Hainrico plebano de sancto Martino, Cu{o}nrado rectore eiusdem ecclesie clericis, nobili viro C[u{o}nrado] de Nifen et Ber[toldo] de Ku{e}negsegge militibus. Siegler: Der Aussteller.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-2927.jpg.tm.png)




![Die Edlen Heinrich Struz (dictus Struz) und Konrad der Sohn weiland Konrads von Wartenberg (C. de Wartenberc) beurkunden, dass die Brüder Ulrich und Berthold von Königsegg (dicti de Kunegesegge) einen Hof und eine Mühle in Ragenreute (Ragenrute), die diese und ihre Voreltern von ihnen zu Lehen getragen, an die Deutschordensbrüder in Altshausen (fratribus hospitalis sancte Marie Teutunicorum domus in Alshusen) um eine bestimmte Summe verkauft haben, und übertragen denselben auf Bitten der Verkäufer (nobilium predictorum de Kunegesegge) das Eigentum dieser Besitzungen samt Zugehörde. Siegler: Die Aussteller. Testes: dilectus in Christo E. decanus in Kirhchein, Ul. et Ru[dolfus] milites de Ymendingen, H[einricus] et Hugo de Ymendingen, H. venator Ysengrin[us, . .]wardus, C. notarius noster et alii quam plures. Datum et actum in Gisingen, anno domini MCCLXXVIII., XVI. kalendas Julii, indictione VI.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3642.jpg.tm.png)




