Gschwend - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1538

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
In einer Senke, in der sich Steinbach und Wettenbach zur oberen Rot vereinigen, säumt die Bebauung die sich im Ort kreuzenden Ausfallstraßen. An ihnen entstanden seit 1950 Wachstumsspitzen.
Geschichte: 1538 Gschwend (= durch Abbrennen gerodetes Land), wohl in der jüngeren Rodezeit entstanden; zuerst verstreute Einzelhöfe. Bereits 1374 beim Limpurger Amt Gaildorf. Kloster Adelberg und Reichsstadt Gmünd unter Limpurger Ortsherrschaft am Grundbesitz beteiligt. Zählte 1474 zum Seelacher Gericht, dessen Sitz es im 16. Jahrhundert wurde. Die Wohnplätze waren, soweit nicht anders bezeichnet, limpurgisch. Kam 1806 an Württemberg. Bis 1938 Oberamt Gaildorf, dann Landkreis Backnang. — Ein Großfeuer vernichtete 1857 außer Kirche und Schule 33 Gebäude. Als Pfarrer wirkte hier 1777-1827 Heinrich Prescher, Verfasser der Limpurger Geschichte.

Ersterwähnung: 1758
Kirche und Schule: War Filial von Frickenhofen bis zur Schaffung der Pfarrei 1758. — Evangelische Kirche, neugotisch, 1861/63 von Leins erbaut. Katholische Kirche Heilig Kreuz von 1965, zu Schlechtbach gehörend.
Patrozinium: Heilig Kreuz
Ersterwähnung: 1965

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