Ravensburg - Wohnplatz
Der Edle Lutfried von Helmsheim erlaubt dem Gumpert Gebeler, Bürger in Wimpfen, dass er das Patronatrecht in Obereisesheim seiner Frau Irmengard verpfände. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 10 Bildnr. 118, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Luftbild: Film 9 Bildnr. 190, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Konrad, Sohn des Ritters Konrad von Wiesloch, vertauscht mit Einwilligung seines Vatersbruders Wernher genannt Morechin von Wiesloch und dessen Sohnes seinen ererbten Teil an Derdingen, ein Sechsteil an dem Patronatrechte der Kirche daselbst, den Zehnten, Leute und Güter samt der Gerichtsbarkeit mit dem Eigengut des Klosters Herrenalb in Gondelsheim unter Anwendung verschiedener Sicherungsmittel für den Besitz des Klosters. / Zur Detailseite
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Albert von Rastatt und Johannes von Durmersheim, welche die Vogtei in Oberdertingen und auf dem Bauhofe daselbst Namens des Klosters Herrenalb von Berthold, genannt Göler von Ravensburg, zu Lehen erhalten haben, verpflichten sich für den Fall einer Störung des Klosters zur Erlegung von 500 Mark Silber an die edeln Herren Eberhard und Otto von Eberstein. / Zur Detailseite
Heinrich von Ravensburg bekennt sich als Vasall des edlen Herrn Gottfried von Hohenlohe und bezeugt, einen Weinberg und alles sein Gut in Schnetzenhausen als Lehen von demselben empfangen zu haben. / Zur Detailseite
Der edle Liutfried von Helmsheim und Ritter Berthold, genannt Göler von Ravensburg, verkaufen alles was sie an Gütern und Rechten in Oberderdingen, dem Bauhofe der Mönche daselbst und in der Mark beider Derdingen, namentlich in Bernhardsweiler besitzen, an das Kloster Herrenalb um 500 Pfund Heller. / Zur Detailseite
Graf Dieter von Katzenelnbogen gestattet, dass das Kloster Herrenalb alle Güter, welche es in den Marken von Derdingen, Oberacker und Bruchsal innerhalb seiner Herrschaft und seines Rechtsgebiets erworben habe, friedlich und ruhig besitzen könne. / Zur Detailseite
Schwigger von Gemmingen vermacht zum Heil seiner Seele mit Zustimmung seiner Erben dem Kloster Maulbronn den Fronhof in Richen (curiam in villa Ri{e}chein sitam dictam fronihopf) als ein von allen Abgaben, Steuern und Zinsen freies Eigentum. Siegler: Der Aussteller, seine Schwiegersöhne die Ritter Rabeno Goler von Ravensburg und Albert von Enzberg (Enzinberg), ferner die Ritter Heinrich, Renboto, Engelhard und Warmund von Neipperg (Nieperc) und das königliche Gericht in Wimpfen. Datum in Gemmingein, feria quarta quatuor temporum post exaltationem sancte crucis, anno domini MCCLXXXVII., per emulos aliquos, si qui fient, quod absit, presentibus minime violandis. / Zur Detailseite
Der Abt Arnold in Schöntal urkundet, wie Ritter Konrad von Bieringen, genannt Schülin, sein gesammtes Grundeigentum daselbst an den Edlen von Allfeld übergeben, dieser solches gegen eine genannte Summe Geldes und einen jährlichen Leibzins für den Verkäufer und seine Frau an den Schultheißen Wilhelm von Wimpfen verkauft, der letztere aber es ihm selbst und seiner Kirche zu beständigem Eigentum übertragen habe. / Zur Detailseite
König Heinrich (VII.) erlaubt seinem Dienstmanne, Konrad von Weinsberg, der Kirche von Würzburg, die von ihm dem Edeln Heinrich von Boxberg und von diesem jener Kirche aufgesagten, von ihr aber an den Markgrafen von Baden als Eigentum übertragenen Lehen durch andere in der Urkunde bezeichnete Güter zu ersetzen. / Zur Detailseite
Konrad von Weinsberg eignet dem Kloster Lichtenstern das Drittel eines Hofs zu Affaltrach. / Zur Detailseite
König Heinrich (VII.) verkündet die Beilegung eines Streites zwischen dem Kloster Maulbronn, einerseits und seinen Dienstleuten, Tiemo und Markwart von Bretten und deren Söhnen, andererseits, wegen des Neubruchzehenten und anderer Rechte im Orte und in der Mark Knittlingen. / Zur Detailseite
Graf Dieter von Katzenelnbogen genehmigt jeglichen Erwerb des Klosters Herrenalb von seinem Eigentum in Derdingen, Oberacker und Bruchsal und verzichtet für sich, seine Erben und Nachkommen auf alle Rechte daran. / Zur Detailseite
Rabeno Goler von Ravensburg schenkt mit Zustimmung seiner Frau Elisabeth und seiner Kinder dem Kloster Rechentshofen (Rechinhoven) um seines Seelenheiles willen ein halbes Fuder Wein Gült vom Zehnten in Güglingen (Grugelingen), nach dem Maß dieses Orts (ville) im Herbst zu fassen, mit der Bestimmung, dass der Wein jährlich während der vierzigtägigen Fasten dem Konvent zu trinken gegeben werde. Wird dies versäumt, so hat jedesmal das Kloster den Erben des Stifters das halbe Fuder zurückzuerstatten. Den Söhnen des Stifters wird vorbehalten, die Gült dem Kloster auf andere bestimmte Einkünfte anzuweisen. Siegler: Der Aussteller, die Äbtissin von Rechentshofen und Ritter Engelhard von Neipperg. Actum anno domini MCCLXXX nono. / Zur Detailseite
Ritter Schwigger von Gemmingen schenkt mit Zustimmung seiner Frau Engeltrud und seiner übrigen Erben um seines Seelenheils willen dem Marienkloster in Rechentshofen (Rechinhoven) seinen Hof in Zimmern bei Gemmingen (Gimmerin iuxta Gemmingen), genannt Berwards Hof, den Berward als Erblehen baut und innehaben soll, solange er oder seine Erben ihn im rechten Bau halten. Von den Einkünften des Hofs soll das Kloster einen zweiten Priester zum Messelesen anstellen nach dem Rat des jeweiligen Abts von Maulbronn. Hält das Kloster aus Nachlässigkeit und absichtlich (cum dolo qui geverde dicitur) den Priester nicht, so fällt der Hof heim. Siegler: Die Richter von Speyer, der Aussteller und seine Schwiegersöhne Rabeno Goler von Ravensburg (Rabinsberc) und Albert von Enzberg. Actum anno domini MCCLXXXVII., in exaltatione sancte crucis. Äbtissin Bertradis und Konvent von Rechentshofen verpflichten sich im Sinn der Stiftung und hängen ihr Siegel an, ebenso siegelt Abt Rudolf von Maulbronn. Actum anno et die ut supra. / Zur Detailseite
Ritter Göler von Ravensburg beurkundet, dass der Wolfenberg in der Mark Derdingen ganz und mit vollem Eigentumsrecht dem Kloster Herrenalb zugehöre und keiner seiner Erben irgend einen Anspruch an ihn habe. / Zur Detailseite
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Ritter Albert von Erligheim schenkt mit Einwilligung seiner Kinder und Schwiegersöhne sechs Speyrer Unzen jährlichen Zinses aus drei Häusern bei der Dreifaltigkeitskirche in Speyer zu seinem und seiner Angehörigen Gedächtniss als einfaches Almosen an das Kloster Maulbronn. / Zur Detailseite
Der erwählte Bischof Heinrich von Speyer beurkundet, dass die von den Edeln Wolfram, Heinrich und Konrad von Wiesloch, Gebrüdern, ohne seine als des Lehensherrn Zustimmung vorgenommene Verpfändung der – inzwischen von ihm zurückgekauften – Vogtei des maulbronnischen Bauhofs in Ketsch an Ingram von Heidelberg durch schiedsrichterlichen Spruch für ungültig erklärt worden sei und dass Ingram demgemäß ihm gegenüber auf dieses Recht verzichtet habe. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 9 Bildnr. 188, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Der erwählte Bischof Heinrich von Speyer kauft die den Brüdern von Wiesloch von der Speyerer Kirche zu Lehen gehende Vogtei über den Bauhof des Klosters Maulbronn in Ketsch aus deren Händen gegen Erlegung des Kaufschillings von Seiten des Klosters als künftig unveräußerliches Eigentum seiner Kirche zurück. / Zur Detailseite
Der edle Liutfried von Helmsheim bestätigt den Verkauf der von ihm lehenbaren Vogtei in Derdingen und auf dem Bauhof daselbst durch den Ritter Berthold genannt Göler von Ravensburg an das Kloster Herrenalb und bekennt dafür von Göler drei andere Höfe zu Lehen aufgetragen erhalten zu haben. / Zur Detailseite
Der Landrichter Schwigger von Gemmingen beurkundet, dass das Kloster Gnadental (Gnadindal) vor ihm am Gericht zu Wimpfen von den Ansprüchen des Volknand von Siglingen (Siginingein) und seiner Frau, der Tochter des Ritters Heinrich von Talheim (Dalhein), auf den Hof in [Kocher-]Steinsfeld (Stensfelt) freigesprochen worden ist, und verweist alle weiteren Klagen in Betreff dieses Hofs vor das geistliche Gericht. Testes: Ruckerus miles de Dalhein et Gerhardus miles de Dalhein, Schelper miles de Gemingein, Rabeno Goler de Rabinsberg, Henricus miles de Brettach, Sifridus Stemiler. Datum anno domini MCCLXXXV., feria secunda ante Nicolai, per emulos aliquos, si qui fient, quod absit, presentibus minime violandis. / Zur Detailseite
Der Landrichter (iudex provincialis) Schwigger von Gemmingen (Gemingem) beurkundet den in seiner Gegenwart gefällten richterlichen Spruch, dass dem Abt und Konvent von Maulbronn (Mulinbrunne) in ihrem Streit mit den edlen Herrn und Rittern von Enzberg (Enziberg) wegen der beiden Höfe Elfingen und Füllmenbach (Delfingen et Filmu{o}tthibach) nebst Zugehörde aus dem Umstand kein Schaden oder Gefahr entstehen soll, dass die von beiden Parteien bestellten Schiedleute (quibus ipsa lis ab ambabus partibus per notitiam vulgarem decidenda fuerit compromissa), die Brüder Rucker und Konrad Ritter von Thalheim (Dalhein) und Ritter Albert von Niefern (Nieferen), trotz wiederholter Vorladung in genannter Sache vor dem königlichen Gericht zu Wimpfen (ad iudicium Wimpine regium) zu erscheinen sich geweigert haben. Testes: antiquus Ditterus de Helmistat, Henricus de Nieperc, Ludewicus de Gundolfesheim, Crafto de Bettingen, Wolframus miles de Laufein, miles de Husein et Rabeno dictus Goler miles de Rabinsberg. Siegler: Das königliche Gericht zu Wimpfen (sigillum regium Wimpine vel iudicii Wimpinensis). Datum anno domini MCCLXXXV, feria secunda post sanctum diem Marie Magdalene. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 10 Bildnr. 117, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
Ritter Berthold, genannt Göler von Ravensburg, trägt Liutfried von Helmsheim, als Ersatz der ihm seither von diesem zu Lehen gegebenen Vogtei in Oberderdingen und auf dem Bauhofe des Klosters Herrenalb daselbst, einen Hof zu Zaisenhausen und zwei zu Rohrbach zu Lehen auf und leistet ihm Lehenspflicht. / Zur Detailseite
Graf Diether von Katzenelnbogen genehmigt den Verkauf der Vogtei zu Derdingen durch seinen Lehensmann Ritter Liutfried von Helmsheim an das Kloster Herrenalb sowie alle früheren von Seiten des Klosters in Betreff der dortigen Mark abgeschlossenen Verträge unter Verzicht auf alle ihm selbst zustehenden Rechte. / Zur Detailseite
Luftbild: Film 9 Bildnr. 189, Bild 1 [Quelle: Landesarchiv BW] / Zur Detailseite
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