Simmozheim - Altgemeinde~Teilort
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| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Teilort |
| Ersterwähnung: | 0800 [9./10. Jahrhundert] |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Die Siedlung ist ein ausgedehntes Haufendorf in Talmuldenlage. Neubaugebiete am Hang im Osten, Norden und Westen. Randliche Neubauten mit moderner Schule im Süden, dort auch kleines Gewerbegebiet. |
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| Historische Namensformen: |
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| Geschichte: | 9./10. Jahrhundert (Кор. 13. Jahrhundert) Sigimundesheim, von Personenname. Auch ohne Reihengräberfunde als Ort der frühen Merowingerzeit gesichert. Bedeutender Weißenburger Besitz, 991 an die Salier gekommen. 1071 auch Besitzungen des Lorscher Tochterklosters Altenmünster bezeugt. Die Herrschaftsrechte wohl in Nachfolge der Salier im 13. Jahrhundert zwischen den Grafen von Eberstein und von Vaihingen geteilt. Ebersteinische Ministeriale. Eine Burg nur durch den Flurnamen Reinenburg im Südwesten der Gemarkung belegt. Vor 1262 die Junker von Simmozheim in den Dienst der Markgrafen von Baden übergetreten. Die Ortsherrschaft vaihingisches Lehen. Um 1320 an die von Kröwelsau. 1359, nachdem die Lehenshoheit bereits von Vaihingen an Württemberg übergegangen war, 3/4 der Ortsherrschaft im Besitz der Spenlin. Durch diese 1341 an Herrenalb verkauft, 1442 durch die von Kröwelsau deren 1/4 ebenfalls an das Kloster. Stets württembergische Schirmherrschaft, Klosterpflegeamt Merklingen, 1808 Oberamt Calw. |
Kirche und Religion
| Ersterwähnung: | 0991 [vor 991] |
|---|---|
| Kirche und Schule: | Die Kirche (1525 St. Clemens, 18. Jahrhundert Dreifaltigkeitskirche) ebenfalls schon im weißenburgischen Besitz bezeugt. Der Kirchensatz, zunächst Lehen der Grafen von Vaihingen, dann der Grafen von Württemberg für die Herren von Kröwelsau. 1446 vorübergehend dem Stift Stuttgart inkorporiert, 1532 durch die Reichsstadt Weil an Herrenalb verkauft. Evangelische Pfarrkirche, einfacher Barockbau von 1748. Die Katholiken zu Weil der Stadt. |
| Patrozinium: | St. Clemens, später Dreifaltigkeit |
| Ersterwähnung: | 1525 |






![Die Edlen Rudolf und Konrad von Roßwag (viri nobiles ac discreti. . . de Rossewach) übertragen zu Ehren der Jungfrau Maria und um ihres und aller ihrer Vorfahren Seelenheils willen dem Kloster Bebenhausen einen Zehnten in Magstadt (Magstat), unbeschadet der Rechte des Ber. von Weil (Wile) und Bur. von Börstingen, welche diesen Zehnten von ihnen zu Lehen besitzen. Siegler: Die Aussteller und Dekan D. in Roßwag. Acta sunt hec anno domini MCCLXXVII., indictione V. Testes: frater A[lbertus] de Haimishain, H[einricus] conversus dictus Harthuser, clericus Waltherus rector ecclesie in Fiuwerbach, H[einricus] plebanus in Simenzhain et alii quam plures.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-3481.jpg)





























![Die Edlen Rudolf und Konrad von Roßwag (viri nobiles ac discreti. . . de Rossewach) übertragen zu Ehren der Jungfrau Maria und um ihres und aller ihrer Vorfahren Seelenheils willen dem Kloster Bebenhausen einen Zehnten in Magstadt (Magstat), unbeschadet der Rechte des Ber. von Weil (Wile) und Bur. von Börstingen, welche diesen Zehnten von ihnen zu Lehen besitzen. Siegler: Die Aussteller und Dekan D. in Roßwag. Acta sunt hec anno domini MCCLXXVII., indictione V. Testes: frater A[lbertus] de Haimishain, H[einricus] conversus dictus Harthuser, clericus Waltherus rector ecclesie in Fiuwerbach, H[einricus] plebanus in Simenzhain et alii quam plures.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-3481.jpg.tm.png)















































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