Dietingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0786

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Geschlossenes, dicht bebautes Dorf mit haufendorfartigem Kern im Оsten und unregelmäßig leiterförmigem Straßenmuster. Aufgelockerte planmäßige Siedlungserweiterung. Neubaugebiete im Süden.
Historische Namensformen:
  • Deotingun 0786
  • Teotinga 0793
  • Thietinga 0882
Geschichte: 786 Deotingun, 793 Teotinga, 882 Thietinga; von Personenname. Frühmittelalterliche Siedlung. Der früheste Besitz des Klosters St. Gallen in Dietingen geht zurück auf eine Schenkung des Grafen Gerold im Jahr 786. Vermehrt wurde er unter anderem durch die von Berthold übertragenen Güter, die dieser 793 vom Kloster wieder verliehen bekam. 882 kamen auf dem Tauschweg weitere Besitzungen eines Tunno hinzu. Im 10. Jahrhundert wurde Dietingen als Dorf der St. Galler Abtei bezeichnet. Die Geschichte des Ortes blieb bis 1412, als ihn Graf Hermann von Sulz an die Stadt Rottweil verkaufte, mit der der Neckarburg verbunden (siehe Rottweil-Neckarburg). Dietingen gehörte zum Obervogteiamt der Stadt Rottweil. 1803 fiel es an Württemberg, Stadtoberamt Rottweil, 1806/08 Oberamt Rottweil.

Ersterwähnung: 1275
Kirche und Schule: 1275 in Dietingen ein Kirchherr genannt. Den Kirchensatz verkaufte 1347 Albrecht von Reute an einen Rottweiler Bürger, der ihn 1372 an das Kloster Beuron veräußerte. Die heutige katholische Pfarrkirche St. Nikolaus wurde 1838 erbaut. Die Evangelische nach Rottweil eingepfarrt.
Patrozinium: St. Nikolaus
Ersterwähnung: 1838

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