Kreenheinstetten - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1276

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Dorf auf der Flächenalb; der aufgelockerte Grundriss lässt auf mindestens zwei Siedlungskerne schließen. Neubaugebiet im Norden.
Historische Namensformen:
  • Honstetin
Geschichte: 1276 Honstetin (zu hoch ?). Erst in der Neuzeit Kreenheinstetten (von Grün). Nach alemannischen Reihengräberfunden an zwei verschiedenen Stellen des Ortsbereichs der Zeit des frühmittelalterlichen Ausbaus zuzurechnen. Ob die Familie des 1264 genannten Werner von Hohensteten ihren Sitz im Dorf oder im nahegelegenen Heinstetten hatte, muss offen­bleiben. Als Lehen der Grafen von Lupfen kam das Dorf zusammen mit der Burg Falkenstein 1367 an die Familie von Magenbuch. Diese verkaufte es mit der Burg Falkenstein 1390 an die Herren von Bubenhofen, die den Ort noch in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts zu Lehen trugen. Die Grafen von Lupfen veräußerten Kreenheinstetten mit der Herrschaft Falkenstein 1519 an die Grafen von Zimmern, von denen es 1594 an Helfenstein und 1627 an Fürstenberg gelangte. Die hohe Gerichtsbarkeit war im 16. und 17. Jahrhundert zwischen der Grafschaft Sigmaringen und der Herrschaft Gutenstein geteilt. Alle Gra­fenrechte innerhalb des Dorfetters standen Fürstenberg zu, wie auch das Niederge­richt sowie die Steuer- und Militärhoheit. Mit dem fürstenbergischen Oberamt Meßkirch 1806 an Baden. 1936 Bezirksamt (1939 Landkreis) Stockach.

Ersterwähnung: 1275
Kirchengeschichte: Kirche und Pfarrei 1275. Patronat der Herrschaft Falkenstein. Die heutige katholische Pfarrkirche Sankt Michael ist ein Spätbarockbau von 1778/82. Kapelle Sankt Wende­lin. Evangelische nach Meßkirch.
Patrozinium: Sankt Michael
Ersterwähnung: 1778 [1778/82]

GND-ID:
  • 4333196-8
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