Heuweiler 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.heuweiler.de
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Einwohner: 1066
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 265.0
Max. Höhe ü. NN (m): 488.23
Min. Höhe ü. NN (m): 208.88
PLZ: 79194

An der nördlichen Grenze des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald knapp 8 km von der Stadtmitte Freiburgs entfernt liegend, greift die kleinflächige Gemeinde am Ausgang des Glottertals vom östlichen Saum der Freiburger Bucht auf den westlichen Rand des kristallinen Hochschwarzwaldes aus. Dort, am Flissertkopf, wird mit 506 m über NN die größte Höhe erreicht, die zur Freiburger Bucht bis auf 237 m über NN abfällt. Hauptentwässerungslinie bildet vor dem Schwarzwald die sich zur Freiburger Bucht öffnenden Talwanne des Froschbächles, die von Matten, Obstwiesen und Äckern eingenommen wird, und wo sich in sonnenbegünstigten Lagen auch Weinbau findet. Im Norden, auf der lößbedeckten Aufschotterungsebene der Glotter, dominieren Getreideflächen. Der Ort, der sich aus heute weitgehend zusammengewachsen Kernen und Einzelhöfen zusammensetzt, folgt dem breiten Tal. Die erhöht stehende Kirche markiert annähernd die Ortsmitte. Nachkriegszeitlichen Ausbauten haben das Dorf vor allem nach Norden vergrößert, wobei es sich im Umfeld von Freiburg zu einem Wohn- und Auspendlerort mit starker Überprägung entwickelte, in dem die Landwirtschaft nur mehr eine nachrangige, der Fremdenverkehr eine starke Rolle spielt. Über die durch das Glottertal führende die L112 ist es im Westen an die B294 bzw. B3 angeschlossen. Nach Anschluss an Baden gehörte die Gemeinde 1807 zum Oberamt Waldkirch, 1809 zum Bezirksamt bzw. Landkreis Freiburg (1939) und kam 1973 zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Die kleine Gemarkung liegt im Grenzbereich der Niederung der Freiburger Bucht und des Mittleren Schwarzwalds. Das im Norden gelegene Niederungsgelände, das der trichterförmigen Ausmündung des Glottertals in die Freiburger Bucht zuzurechnen ist, trägt fruchtbare Löß- und Lößlehmböden. Der s davon sich ausdehnende, aus kristallinem Grundgebirge bestehende Gemarkungsanteil wird durch das nordwärts entwässernde Tal des Froschbächles und seiner nach Südosten weit in den Gebirgskörper hineingreifenden kerbtalartigen Neben- und Quelltälchen entwässert. Langgestreckte Siedlung am Südrand des westlichen Glottertals mit Hauptausdehnungsrichtung im Tauben-und Froschbächletal nahe dem Westrand des Schwarzwalds.

Wappen von Heuweiler

In Silber (Weiß) schräggekreuzt eine Heugabel mit drei schwarzen Zinken und rotem Stiel und ein roter Rechen.

Beschreibung Wappen

Das Wappenbild lässt an eine bildliche Umsetzung des Ortsnamens in seiner heutigen Schreibweise denken. Die ursprüngliche Namensform „Heinwiler", wie sie bei der urkundlichen Ersterwähnung des Ortes 1266 begegnet, konnte jedoch bisher nicht gedeutet werden. Siegel führte die ehemals vorderösterreichische, 1806 an Baden gefallene Gemeinde erst seit dem 19. Jahrhundert. Damals zeigten die Farbstempel auf einem Denkmalssockel einen aufgerichteten Löwen, der in seinen Vorderpranken den badischen Wappenschild hält. Der Löwe dürfte ebenfalls dem badischen Staatswappen von 1807 entlehnt sein. Hinter dem Denkmal erscheinen schräggekreuzt Gabel und Rechen. Dieses Motiv sollte auf Wunsch der Gemeinde in das Gemeindewappen aufgenommen werden, das 1904 vom Generallandesarchiv entworfen wurde. Die damals verwendeten „natürlichen" Farben der beiden landwirtschaftlichen Geräte sind jetzt gemäß der heraldischen Farbregel tingiert.