Waldenbuch 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Stadt
Homepage: http://www.waldenbuch.de
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Einwohner: 8461
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 373.0
Max. Höhe ü. NN (m): 499.7
Min. Höhe ü. NN (m): 328.77
PLZ: 71111

Die Stadt Waldenbuch liegt im Osten des Landkreises Böblingen und grenzt an die Landkreise Esslingen und Tübingen. Das von der Aich durchflossene Gemeindegebiet erstreckt sich zum Teil auf der Hochfläche des Nördlichen Schönbuch. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit von Schönbuch und Glemswald. Der höchste Punkt liegt südlich am Betzenberg auf 499,70 m, der tiefste Punkt im Aichtal auf 328,77 m. Das Stadtgebiet hat Anteil an den Naturschutzgebieten Neuweiler Viehweide, Schaichtal und Siebenmühlental. Zu Waldenbuch gehören die Stadt Waldenbuch, die Stadtteile Glashütte, Hasenhof und Liebenau und die Häuser Bachenmühle, Burkhardtsmühle und Obere Sägmühle. Waldenbuch wurde 1363 von den herzögen von urslingen an Württemberg verkauft. Ein mit Hohenberg 1381 an Österreich übergegangene Lehensanspruch wurde aber erst 1499 aufgegeben. Von 1534 bis 1807 war die 1363 als solche erstmals erwähnte Stadt Sitz des für den Schönbuch zuständigen Waldvogts. In württembergischer Zeit gehörte die Stadt zuerst zum Amt Böblingen, ab Mitte des 15. Jahrhunderts zum Amt bzw. Amts-Oberamt Stuttgart und seit 1938 zum Landkreis Böblingen. Waldenbuch hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstanden zunächst am westlichen und südlichen Stadtrand neue Wohngebiete, die schon Ab Mitte der 1960er Jahre durch ein großflächiges Neubaugebiet im Nordosten erweitert wurden. In den 1980er Jahre konnte an dieses anschließend nochmals ein großes Areal in östlicher Richtung ausgewiesen werden. Hinzu kamen kleinere Flächen am Nordrand der Stadt. Seit der Jahrtausendwende konzentriert sich die Neubautätigkeit auf kleinere Gebiete im Nordosten und am östlichen Stadtrand. Gewerbeflächen sind im Nordwesten sowie, teils von der Bebauung abgesetzt, im Süden der Stadt entstanden. Waldenbuch ist durch Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Die L1208 (ehemals B27) Stuttgart–Tübingen führt durch die Stadt. Die 1928 eröffnete Siebenmühlentalbahn nach Leinfelden wurde bereits 1956 wieder stillgelegt. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien der SSB und des RBS.

Die Gemarkung umfasst, von der Aich durchquert, einen Teil der bewaldeten Stubensandsteinhochfläche des Nördlichen Schönbuchs und zieht sich im Norden und Süden über Knollenmergel und Rät bis auf die stellenweise lössbedeckten Liasplatten hinauf.

Wappen von Waldenbuch

In Silber (Weiß) eine bewurzelte grüne Buche, deren Stamm mit einer liegenden schwarzen Hirschstange beheftet ist.

Beschreibung Wappen

Die ältesten, seit 1573 belegten Stadtsiegel enthalten noch ein geteiltes Wappen, das oben die Hirschstange als Hinweis auf die württembergische Stadtherrschaft, und unten einen Buchenzweig als „redende" Figur zeigt. Die früheste bekannte Wappenzeichnung aus den Jahren 1584 bis 1588 weist das heutige Wappen mit dem Unterschied auf, dass die Buche damals auf einem „Boden" stand. Seit dem 18. Jahrhundert erscheint die Buche in den Siegeln „bewurzelt". Eine alte, dem Stil nach aus der Zeit um die letzte Jahrhundertwende stammende Stadtflagge war noch 1966 vorhanden.