Rosenberg

Geburten und Todesfälle für 1811 im Standesbuch 1811-1865 der israelitischen Gemeinde Laudenbach. [Quelle: Landesarchiv BW, GLAK 390 Nr. 183, Bild 5]
Geburten und Todesfälle für 1811 im Standesbuch 1811-1865 der israelitischen Gemeinde Laudenbach. [Quelle: Landesarchiv BW, GLAK 390 Nr. 183, Bild 5]

Dieser Beitrag stammt aus der Studie von Franz Hundsnurscher und Gerhard Taddey, Die jüdischen Gemeinden in Baden. Denkmale, Geschichte, Schicksale, hg. von der Archivdirektion Stuttgart (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg 19), Stuttgart 1968.

Die Studie wird hier in der Originalfassung als Volltext zugänglich gemacht und separat bebildert. Inhalte und Sprachgebrauch entsprechen dem Stand von 1968. Weitere Informationen zur Entstehung und Einordnung der Studie finden Sie hier.

Die Grafen von Hatzfeld verkauften 1730 Rosenberg an die Grafen von Löwenstein-Wertheim-Rochefort, die sich nach dem Verlust ihrer linksrheinischen Besitzungen seit 1801 nach Rosenberg benannten.

Juden gab es in dem ritterschaftlichen Ort seit dem 18. Jahrhundert. Die jüdische Gemeinde, die 1825 67 Seelen zählte, wurde 1827 dem Rabbinatsbezirk Merchingen zugewiesen. Bis 1875 war die Zahl der Juden auf 25 abgesunken und nahm immer weiter ab. Am 12. Juli 1888 wurde deshalb die jüdische Gemeinde aufgelöst und die restlichen Juden der Gemeinde Sindolsheim angegliedert. Bis zur Jahrhundertwende erlosch mit der Abwanderung der letzten Juden aus Rosenberg auch das Filialverhältnis.

 

Zitierhinweis: Hundsnurscher, Franz/Taddey, Gerhard: Die jüdischen Gemeinden in Baden, Stuttgart 1968, Beitrag zu Rosenberg, veröffentlicht in: Jüdisches Leben im Südwesten, URL: […], Stand: 20.12.2022

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