Aichhalden 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.aichhalden.de
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Einwohner: 4008
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 156.0
Max. Höhe ü. NN (m): 745.62
Min. Höhe ü. NN (m): 403.28
PLZ: 78733

Aichhalden liegt im nordwestlichen Landkreis Rottweil. Das 25,74 qkm große Gemeindegebiet liegt überwiegend im Mittleren Schwarzwald, nur im Osten greift es auf das Obere Gäu aus. Das Gelände gliedern die der Eschach tributären Seitenbach und Bannmoosgraben, die von Westen nach Osten dem Neckar zufließen, während der Rötenbach, getrennt durch die Wasserscheide auf Höhe der Silberburg und der Höfe Mergelacker (ca. 692 m NN), nach Norden und über die Kinzig dem Rhein entgegenfließt. Den tiefsten Punkt markiert die Eschach an der Grenze zu Heiligenbronn-Waldmössingen auf etwa 667 m NN; auf dem Stolgen steigt das Gelände auf rund 736 m NN an. Aichhalden dehnte sich in der Nachkriegszeit vor allem nach Nordwesten und Südosten aus, während Rötenberg vornehmlich nach Westen wuchs. Das durch die Höhenlage bestimmte Klima und die Güte der Buntsandsteinböden begünstigen die agrarische Nutzung in Form von Grünlandschaft und Viehhaltung. Der Landesentwicklungsplan verortete die Gemeinde im Ländlichen Raum im engeren Sinn. Aichhalden fiel 1805 an Württemberg und kam zum Oberamt Schramberg. 1807 gelangte der Ort an den Hornberger Bezirk und 1810 – wie auch die altwürttembergischen Orte Bach, Altenberg und Rötenberg – an das neu gegründete Oberamt Oberndorf. Am 1. Oktober 1938 wechselten die Gemeinden zum Landkreis Rottweil. Am 1. Januar 1969 wurden Bach und Altenberg nach Rötenberg eingemeindet. Zum 1. Juli 1974 schlossen sich Rötenberg und Aichhalden zur neuen Gemeinde Aichhalden zusammen.

Das Gemeindegebiet liegt auf den wenig reliefierten östlich Buntsandstein-Randplatten des Mittleren Schwarzwalds. Auf der weitgehend gerodeten Hochfläche sind als Folge der undurchlässigen Röttone zahlreiche versumpfte Talmulden anzutreffen. Stärkeren Gebirgscharakter zeigen im Westen zwei Seitentäler der Schiltach, die sich in den Mittleren und Unteren Buntsandstein eingeschnitten haben.

Wappen von Aichhalden

Von Silber (Weiß) und Grün schräggeteilt, oben eine bewurzelte grüne Eiche.

Beschreibung Wappen

Im 19. Jahrhundert führte die Gemeinde im Schultheißenamtssiegel zwei abgekehrte, gestürzte Hartschiermesser, begleitet von den lateinischen Großbuchstaben A. H., ohne Wappenschild. Es handelt sich dabei zweifellos um das Wappenbild der Grafen von Bissingen-Nippenburg, der Grundherren des Ortes. Im Jahre 1948 legte die Gemeinde ein Wappen fest, das inhaltlich dem heute gültigen bereits entsprach, ohne jedoch förmlich verliehen worden zu sein. Wappen- und Flaggenverleihung durch das Innenministerium erfolgte am 12. April 1965. Die Eingemeindung von Rötenberg am 1. Juli 1974, wohin die Gemeinden Bach und Altenberg bereits am 1. Januar 1969 eingegliedert worden waren, zog keine Veränderung des auf den Gemeindenamen bezogenen, „redenden" Wappens nach sich.