Hechingen 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Stadt
Homepage: http://www.hechingen.de
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Einwohner: 18674
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 281.0
Max. Höhe ü. NN (m): 934.98
Min. Höhe ü. NN (m): 427.08
PLZ: 72379

Die Stadt Hechingen liegt im Norden des Zollernalbkreises an der Kreisgrenze zum benachbarten Landkreis Tübingen. Das Stadtgebiet erstreckt sich in der breiten Albrandbucht der Starzel, von der es etwa mittig in Südost-Nordwest-Richtung durchflossen wird. Es liegt überwiegend im Bereich der naturräumlichen Einheit des Südwestlichen Albvorlandes. Nordwestlich hat es noch einen kleinen Anteil an der Einheit von Schönbuch und Glems, im Osten an der Mittleren Kuppenalb und im Südosten an der Hohen Schwabenalb. Der höchste Punkt liegt mit 854 m auf dem Dreifürstenstein im Nordosten, der tiefste Punkt mit 453 m im Tal der Starzel. Das Stadtgebiet hat Anteil an den Naturschutzgebieten Beurener Heide, Hessenbol, Lauchhalde und Winterhalde. Durch die Rheinbundakte wurde dem Fürstentüm Hechingen 1806 die volle Souveränität zugesprochen, die 1850 an Preußen abgetreten wurde. 1852 wurde die Landesregierung aufgehoben und das preußische Oberamt Hechingen gebildet, aus dem 1925 der Landkreis entstand. Dieser ging bei der Verwaltungsreform 1973 im Zollernalbkreis auf. Hechingen liegt auf einem Riedel oberhalb des Starzeltals. Nach 1945 hat die ehemalige Residenzstadt einen deutlichen Aufschwung erlebt. Ab 1950 entstand die Nachkriegssiedlung Fasanengarten im Südwesten sowie zeitgleich neue Wohnhäuser am Fürstengarten. Wenige Jahre danach folgte die Schloßackersiedlung zwischen dem Stadtkern und der Siedlung Fasanengarten, die damit das größte Neubaugebiet der Stadt wurde. Im Osten schritt die Bebauung bis an die B27 heran. Im Osten schloss die Bebauung schon in den 1950er Jahren bis an den Stadtteil Stetten heran, im Nordwesten näherte sie sich dem Stadtteil Friedrichstraße. Auch im Süden und Südwesten entstanden bis Mitte der 1960er Jahre große Baugebiete. In den 1970er und 1980er Jahren folgten nur noch kleinere Flächen im Westen, Südwesten und Südosten sowie am Nordostrand. In neuerer Zeit konzentriert sich die Bautätigkeit auf den südwestlichen Ortsrand und die Stadtteile. Gewerbeflächen entstanden in den 1950er Jahren im Südosten sowie in größerem Maße in den 1980er Jahren im Norden.

Das Stadtgebiet liegt in der breiten Albrandbucht der Starzel, die es etwa in der Mitte von Südosten nach Nordwesten durchfließt. An die Keuperwaldberge im Nordwesten schließt sich mit zerlapptem, aber ziemlich scharfem Rand das Albvorland an. Zunächst die Geländeplatte des Lias α, die besonders zwischen Weilheim und Bechtoldsweiler als ebene Fläche deutlich ist, dann die höhere Liasstufe. Ungefähr von der Вundesstraße 27 an steigt das Gelände sanft, später steiler im Braunjura auf; vorwiegend Grünland, dann Wald. Gut ent­wickelt ist die Schichtstufe der Blaukalke (Hausterberg links vom Starzeltal, noch ausgeprägter die Beurener Platte rechts davon). Der höhere Braunjura bleibt weitge­hend vom Hangschutt, stellenweise auch von Bergsturzmassen der Alb verhüllt. Im Оsten und Südwesten reicht das Gebiet schließlich bis zum Albtrauf hinauf, der hier der Obergrenze des Weißjura β entspricht. Die »Wohlgebankten Kalke« treten an den Hängen zum Teil als Felswände hervor. Nur auf dem Raichberg verläuft die Albkante im Weißjura δ, bedingt durch die Absenkung des Gesteinskörpers im Hohenzollerngraben.

Wappen von Hechingen

Von Silber (Weiß) und Schwarz gevierter Schild.

Beschreibung Wappen

Die von den Grafen von Zollern gegründete Stadt führte in ihren seit 1318 in Abdrücken belegten Siegeln von Anfang an den gevierten Zollernschild. Nach einer Wappensage soll ein Gansfuß im ältesten Stadtwappen zu sehen gewesen sein, doch dürfte es sich dabei nur um eine Missdeutung der Erbkämmererstäbe des gräflich hohenzollerischen Wappens im Rathaus handeln. Dieses Herrschaftswappen war zeitweilig irrtümlich als das Stadtwappen angesehen worden. Auf die erwähnte Wappensage geht die Darstellung eines Gansfußes im Hechinger Narrenorden zurück. Im Rathaus befindet sich eine Plastik des Bildhauers Fritz von Grävenitz aus dem Jahre 1936, die das vom preußischen Adler gehaltene und geschützte Stadtwappen mit dem gevierten Schild zeigt.