Der Neckar von Kirchentellinsfurt bis Plochingen

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Gemeinden, Erscheinungsbild, Sehenswertes am Fluss

 

Karte: Historischer Atlas von BW (Reliefkarte), Bearbeitung: LABW

Karte: Historischer Atlas von BW (Reliefkarte), Bearbeitung: LABW

Nach dem Austritt aus der Tübinger Stufenrandbucht nimmt der Neckar Kurs auf den Mittleren Neckarraum. Allmählich werden die Talhänge flacher. Der Fluss verliert sein ländliches Erscheinungsbild. Die Wohn- und Gewerbebesiedlung verdichtet sich, die Verkehrsbelastung nimmt zu. Spuren früher industrieller Nutzung stehen neben hochtechnisierten modernen Anlagen. Kusterdingen, Kirchentellinsfurt, Pliezhausen sowie Altenburg und Oferdingen, beide Gemeinde Reutlingen, weisen als Wohngemeinden die typische Bebauung der letzten Jahrzehnte auf. Ab Neckartenzlingen, Neckartailfingen und besonders Nürtingen mit seinen Teilorten kommen größere Gewerbegebiete hinzu. Oberboihingen, Unterensingen, Köngen und Wernau gehen praktisch ineinander über, jedoch nehmen Wiesen und Gärten, teils mit Streuobstbestand, die Hänge oberhalb der Siedlungen ein.

 

B27 bei Kirchentellinsfurt - Bild LABW Beate Stegmann

Die B27 bei Kirchentellinsfurt. Bild LABW Beate Stegmann

 

 Kirchentellinsfurt - Bild LABW Beate Stegmann

Von Kirchentellinsfurt bis Pliezhausen bestimmen Wiesen und Ackerflächen die schmale Talsohle. Bild LABW Beate Stegmann

 

Brücke der B464 bei Reutlingen-Altenburg - Bild LABW Beate Stegmann

Der begradigte Neckar bei Reutlingen-Altenburg, im Hintergrund die Brücke der B464, die von den Fildern kommend nach Reutlingen führt. Bild LABW Beate Stegmann

 

Wasserkraftwerk bei Reutlingen-Oferdingen - Bild LABW Beate Stegmann

Das Wasserkraftwerk bei Reutlingen-Oferdingen. Bild LABW Beate Stegmann

 

Die Schwäbische Alb bei Pliezhausen - Bild LABW Beate Stegmann

Die Schwäbische Alb, von Pliezhausen aus gesehen, ganz links Burg Neuffen. Bild LABW Beate Stegmann

 

Neckartenzlingen - Bild KreisA ES-Manfred Grohe

Bei Neckartenzlingen wurde früher Sandstein gebrochen und für den Bau der Häuser verwendet. Im Mittelalter gelangten Steinblöcke bis nach Köln oder Ulm und fanden Verwendung bei der Errichtung von Dom und Münster. Bild KreisA ES-Manfred Grohe

 

Die Erms bei Neckartenzlingen - Bild LABW S. Lilienthal

Stauwehr an der Erms bei Neckartenzlingen. Kurz darauf mündet die Erms in den Neckar. Bild LABW  S. Lilienthal

 

Neckarmühle und Neckarburg bei Neckartenzlingen - Bild LABW S. Lilienthal

Neckarmühle mit Schlössle „Neckarburg" bei Neckartenzlingen. Bild LABW S. Lilienthal

 

Flößer-Denkmal Neckartenzlingen - Bild LABW S. Lilienthal

Das Flößer-Denkmal in Neckartenzlingen. In der zweiten Hälfte des 17. Jh. befand sich hier die Endstation der Langholzflößerei aus dem Schwarzwald. Bild LABW S. Lilienthal

 

Ehemaligen Baumwollspinnerei Gminder in Neckartenzlingen - Bild LABW S. Lilienthal

Hochdruckpumpspeicheranlage der ehemaligen Baumwollspinnerei Gminder in Neckartenzlingen, errichtet um 1915. Bild LABW S. Lilienthal

 

 Nürtingen-Neckarhausen, im Hintergrund Neckartailfingen - Bild LMZ BW

Das Neckartal bei Nürtingen-Neckarhausen, im Hintergrund Neckartailfingen. Auffällig sind die Hänge mit Streuobstwiesen und zahlreiche Seen wie Tiefenloch-, Beutwang- oder Aileswasensee. Bild LMZ BW

 

 Wehranlage bei Neckartailfingen - Bild LABW S. Lilienthal

Die Wehranlage bei Neckartailfingen. Bild LABW S. Lilienthal

 

 Sandsteinbrücke in Neckartailfingen - Bild LABW S. Lilienthal

Als einzige im Altkreis Nürtingen wurde die Brücke in Neckartailfingen nicht im Zweiten Weltkrieg zerstört. Einigen Bürgern war es gelungen die Wehrmacht von der Sprengung abzuhalten. Bild LABW S. Lilienthal

 

 Aileswasensee bei Neckartailfingen - Bild LABW Hanno Vasarhelyi

Der Aileswasensee bei Neckartailfingen ist für den Badebetrieb freigegeben. Bild LABW Hanno Vasarhelyi

 

 Nürtingen, im Hintergrund Unterensingen und Oberboihingen - Bild LMZ BW

Die Altstadt von Nürtingen zwischen Steinlach, Neckar und Tiefenbach. Im weiteren Verlauf des Neckartals verwachsen die Siedlungsflächen miteinander. Die Großansicht zeigt im Hintergrund Unterensingen links und Oberboihingen rechts des Neckars. Bild LMZ BW

 

 Altstadt Nürtingen mit Neckar - Bild LMZ BW

Der aufgestaute Neckar vor dem Altstadt-Wehr bei Nürtingen. Bild LMZ BW

 

 E-Werk am Neckar in Nürtingen - Bild LMZ BW

Das Turbinenhaus des Elektrizitätswerks bei der Neckarbrücke in Nürtingen, erbaut 1927. Bild LMZ BW

 

 Grienwiesensee bei Unterensingen - Bild LABW Melanie Prange

Der Grienwiesensee bei Unterensingen wurde als Naturschutzgebiet ausgewiesen unter Einbeziehung des Rests einer ehemaligen Neckarschlinge, unmittelbar daneben. Bild LABW Melanie Prange

 

 Unterensinger Mühle am Neckar - Bild LABW Melanie Prange

Hauptgebäude der großen Unterensinger Mühle am Neckar. Bild LABW Melanie Prange

 

 Köngen und Wendlingen, im Hintergrund Wernau - Bild LMZ BW

Köngen links und Wendlingen rechts des Neckars, im Hintergrund Wernau mit dem großen Naturschutzgebiet Wernauer Baggerseen und die Schornsteine des Kraftwerks Altbach. Das markante ziegelgedeckte Gebäude bei Wendlingen gehörte ursprünglich zur Textilfabrik Otto, mit deren Gründung 1816 in Nürtingen die Industrialisierung begann. Bild LMZ BW

Mehr über die Textilfabrikantenfamilie Otto und ihre Firmen finden Sie hier 

 

 Die Ulrichsbrücke zwischen Köngen und Wendlingen - Bild LMZ BW

Die Ulrichsbrücke, erbaut nach Plänen Heinrich Schickhardts - ursprünglich um 1600 - verbindet Köngen und Wendlingen. Bild LMZ BW

 

 Der Neckarknick bei Wernau - Bild KreisA ES-Manfred Grohe

Mit der Biegung kurz hinter Wernau ändert sich die Fließrichtung des Neckars grundlegend nach Nordwesten. Direkt am Knick mündet die Fils in den Neckar. Gegenüber erhebt sich der bewaldete „Plochinger Kopf", im Vordergrund der obere Teil des ausgedehnten Naturschutzgebiets Wernauer Baggerseen. Das Zusammentreffen von Plochinger Dreieck (B10-B313), Umsteigebahnhof (Stuttgart-München-Tübingen) und Neckarhafen Plochingen schafft einen dreifachen Verkehrsknotenpunkt. Bild KreisA ES-Manfred Grohe