Plakate

Von Peter Schiffer

Plakat zur Integration von Behinderten, herausgegeben vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung Baden-Württemberg; (Quelle: Landesarchiv BW, HStAS J 153 Nr. 932)
Plakat zur Integration von Behinderten, herausgegeben vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung Baden-Württemberg; (Quelle: Landesarchiv BW, HStAS J 153 Nr. 932)

Definition der Quellengattung

Ein Plakat ist ein meist mit Text und Bild bedrucktes Stück Papier, das leicht sichtbar öffentlich angebracht eine Werbebotschaft übermittelt. „Träger“ von Plakaten können Mauern, Hauswände, Zäune sein, aber auch speziell für Plakate eingerichtete Anfertigungen wie Anschlagtafeln, Litfaßsäulen und Ähnliches. Das Wort „Plakat“ leitet sich aus dem Niederländischen plakken für an- oder aufkleben ab.[1] Um auch von weitem gut sichtbar zu sein und jedem „ins Auge zu fallen“, haben Plakate ein relativ großes Format und meist auch eine große, von Weitem lesbare Beschriftung. Vom Inhalt her können politische Plakate (Plakate von politischen Organisationen und Einrichtungen wie Ministerien, Behörden, Interessenverbände, Parteien zu politischen Fragen, Wahlplakate, Kandidatenplakate), Werbeplakate (für wirtschaftliche und kommerzielle Produkte),Veranstaltungsankündigungsplakate und Filmplakate unterschieden werden. Plakate sind publizistische Medien und als solche Elemente einer einseitigen Massenkommunikation: der Herausgeber des Plakates kommuniziert mit einer anonymen Masse. Die Kommunikation erfolgt nur in dieser einen Richtung.

Historische Entwicklung[2]

Da Plakate Druckerzeugnisse sind, war die Erfindung des Buchdruckes im 15. Jahrhundert Voraussetzung für die Plakatentwicklung. Erste Plakate kommen in der 2. Hälfte des 15 Jahrhunderts auf. Es sind zunächst relativ kleinformatige Aushangzettel mit der Funktion, für Buchhändler, Wunderheiler und Schausteller zu werben, die damals mit dem neuen Medium auf ihre Dienste aufmerksam machten. Auch wurden Flugblätter oft als Plakate verwendet, also nicht an Interessenten verteilt, sondern beispielsweise an eine Wand angeklebt. In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden Plakate im Befreiungskampf der Niederlande gegen die spanischen Besatzer als Medium politischer Auseinandersetzung eingesetzt, weshalb sich die aus dem Niederländischen kommende Bezeichnung „Plakate“ für das Werbemittel durchsetzte.

Vorformen sind Wandbeschriftungen mit Werbebotschaften, die bereits die Antike kannte. Ihnen fehlen jedoch noch die Vielzahl gleicher Exemplare (Druckerzeugnis) sowie die spezifische Art der Anbringung (an- oder aufgeklebter Zettel) als Kriterien von Plakaten.

Technisch bestand die Möglichkeit, durch Holzschnitte die frühen Plakate mit Bildelementen zu versehen, es überwog aber eindeutig der Text. Im 18. Jahrhundert nutzten Theater und Konzertveranstalter Plakate zur öffentlichen Ankündigung ihrer Veranstaltung. Die Französische Revolution und die 1848 Revolution bedienten sich ihrer verstärkt für die politische Auseinandersetzung.

Bis zum 19. Jahrhundert wurde für die Herstellung der Plakate nur der Buchdruck verwendet, der nur Texte mit kleineren bildlichen Auflockerungen ermöglichte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brachte die Lithographie bedeutende qualitative Verbesserungen: Nun waren auch bildliche Darstellungen auf Plakaten möglich, sogar im Farbdruck. Vereinfacht gesprochen entwickelte sich das Plakat vom reinen Textplakat über graphisch gestaltete Textplakate hin zum Bildplakat. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts (1904) sollte der Offset-Druck weitere technische Besserungen bringen. Die neuen Druckverfahren gestatteten auch höhere Auflagen für Plakate bis hin zur Massenherstellung.

Die Plakatgestaltung zog nun auch Künstler[3] an und das Bild wurde allmählich zum zentralen Element. So entwickelte Toulouse-Lautrec einen neuen Plakatstil, der Schrift und Bild als Einheit verband. Die Plakate des Jugendstils sind von fließenden, ornamentalen Linien und Schriftformen geprägt. Lucian Bernhard schuf das „Berliner Sachplakat“ als neue Form mit Reduzierung der Bildelemente auf eine graphisch vereinfachte Produktabbildung und Benutzung intensiver Farben. Der Expressionismus hatte u.a. mit Max Pechstein Einfluss auf den Plakatstil. Andere, darunter John Heartfield, nutzten Fotos und die Fotomontage für die Plakatgestaltung.

Durch die enorme Nachfrage nach Werbemitteln zogen im 20. Jahrhundert zunehmend Werbeagenturen die Werbegestaltung und damit das Plakatwesen an sich, so dass der Einfluss der „Künstler“ zurückging. Auch ist das Plakat heute nicht mehr einziger Werbeträger, sondern Teil von teilweise weltumspannenden Werbekampagnen. Der zunehmende Einfluss von Werbepsychologen zeigt sich darin, dass heutige Wahlplakate gar nicht mehr politische Einzelfragen thematisieren, sondern sich bemühen, ein bestimmtes Image für eine Partei zu kreieren, durchzusetzen und zu festigen. Oft wirken solche Plakate inhaltsleer und austauschbar.[4]

Das in Zentraleuropa entstandene Medium Plakat hat sich im Verlaufe der Entwicklung über ganz Europa und schließlich im 20. Jahrhundert weltweit als Werbemittel verbreitet und durchgesetzt.[5] Durch Aufkommen neuer Medien (Zeitung, Fernsehen, Rundfunk, Internet) ist es heute nicht mehr das zentrale Medium der Werbung, sondern nur eines von vielen. Seine einstige dominante Stellung schwindet, doch scheint es, dass Plakate weiterhin unverzichtbar bleiben und die Werbung auch heute noch nicht auf sie verzichteten kann.[6]

Aufbau und Inhalt

Vom Material her bestehen Plakate aus Papier (ein Papierbogen), das mit Text und/oder Bild bedruckt ist. Extrem große Exemplare liegen in mehreren separaten Papierbahnen vor, die erst durch Aufkleben auf eine Plakatwand zu einem Ganzen werden. In jüngster Zeit werden Plakate zunehmen als Digitalisate an Archive abgegeben, also gar nicht mehr auf einen Träger ausgedruckt. Das Plakatformat ist vergleichsweise groß (in der Regel mindestens DIN A 1) und mit großen Schrifttypen bedruckt, um auch von Weitem wahrgenommen werden zu können.

Plakate bestehen zum einen aus Text. Es kann sich dabei um lange Passagen wie Gesetztes- oder Verordnungstexte handeln, aber auch um nur ein Wort wie „Stop!“. Die frühen Plakate beschränken sich weitgehend auf den Text (Textplakate). Auch die Maueranschläge aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gehören mit ihren Gesetzen, Verordnungen und Aufrufen zu diesem Typ, für den der Text ausschließliches oder doch wesentlichstes Element ist. Ganz ohne Text kommen Plakate nur selten aus. Aus dem Textblock kann graphisch, farblich oder durch besondere Stellung hervorgehoben ein Titel herausragen wie „An alle Bürger“, „Verordnung“ oder „Gegen die Wiederbewaffnung!“ Der Text tendiert (außer bei reinen Textplakaten) zur Kürze, Zuspitzung und Polemik und ist häufig auf Schlagworte reduziert. Ein Plakat kann Parolen, Befehle, Fragen oder verschiedene Aussageformen enthalten.[7] Auch der Plakattext soll „ins Auge fallen“ und die Aufmerksamkeit der Vorübergehenden wecken. Die Nennung der am Plakat mitwirkenden Personen oder Institutionen erfolgt meistens in Kleindruck und ist an unscheinbarer Stelle positioniert. Dazu gehören der Herausgeber oder der Verantwortliche im Sinne des Presserechts, Künstler, Autor oder Fotograph sowie die für die Gestaltung verantwortliche Einrichtung. Die Nennung kann in Abkürzungen oder gar durch die Initialen oder Zeichen des Künstlers erfolgen. Text oder Textteile können graphisch hervorgehoben und gestaltet werden: etwa durch andere Drucktypen, Schriftgrößen, Fett- oder Farbdruck, Unterstreichung und Einrahmungen. Dadurch wird das Plakat aufgelockert.

Der zweite Bestandteil der Plakate ist das Bild. Seit dem 19. Jahrhundert übernehmen Plakate Bilder. Zunächst bot der Holzschnitt die alleinige Möglichkeit dazu, nun erlauben Stein- und Offset-Druck noch feinere Bebilderungen. Die Bedeutung des Bildes und der Graphik stieg zunehmend. Ein Bild kann den Plakattext auflockern und illustrieren oder sonst wie in engem Zusammenhang damit stehen, aber auch ganz selbständig an die Stelle des Textes treten und die Botschaft visuell übermitteln. Wie unterschiedlich das Verhältnis von Text und Bild ist, verdeutlicht eine Typologie Kämpfers für Plakate:[8] 1. das reine Schriftplakat (s. Maueranschlag), das durch Mittel der Typographie aufgelockert sein kann, 2. Plakate, in denen neben der Schrift zusätzliche Elemente graphischer Gestaltung auftreten, die Schrift aber primär und autonom ist und alles übrige nur Beiwerk, 3. Plakate, in denen Bild und Schrift eine untrennbare Einheit bilden, 4. Plakate, in denen Schrifttext und „Bildtext“ einen engen Zusammenhang bilden, einander durchdringen und beide von gleicher, auf das wesentliche reduzierter Struktur sind, 5. narratives Plakat, das zwei oder mehr Bildeinheiten zeigt und dem aufmerksamen Betrachter eine Bildgeschichte erzählt, in extremer Form wie ein Comic Strip.

Plakate mit Bildern sind als Bildquellen anzusehen.

Überlieferungslage

Plakate sind Druckerzeugnisse, sind also in Mehrzahl – nicht selten sogar massenhaft – vorhanden und meist an verschiedenen Orten einsehbar und nutzbar. Sie werden in Archiven, Bibliotheken und Museen gesammelt und verwahrt. Meistens finden sich hier Exemplare aus dem 19. und 20. Jahrhundert, frühere sind ausgesprochen selten und auch graphisch nicht so ansprechend. In der Regel liegen Sammlungen vor, also durch die betreffende Einrichtung über einen längeren Zeitraum nach einem bestimmten Sammlungskonzept zusammengetragene Stücke.[9] In Archiven besteht zudem die Möglichkeit, Plakate einer Institution im zugehörigen Provenienzbestand vorzufinden, beispielsweise Plakate des Staatstheaters Stuttgart im Bestand der Württembergischen Staatstheater Stuttgart.[10] Auch können Plakate als kleinere Sammlungen in Nachlässen überliefert sein[11] oder als Anhang in Akten[12] aufbewahrt werden. Die Masse dürfte jedoch in Sammlungen aufgehoben und zugänglich gemacht sein. Bei der Auswertung von Sammlungen sind deren Interessen, Schwerpunkte und Sammlungsbedingungen (etwa Lücken) zu berücksichtigen. Keine Sammlung ist vollständig. Für wissenschaftliche Fragestellungen sollten verschiedene Sammlungen gesichtet und das Material vor einer Auswertung erst zusammengetragen werden.[13]

Quellenkritik und Auswertungsmöglichkeiten

Plakate sind „Überreste“ im Sinne der Unterscheidung Bernheims, also „unmittelbar von den Begebenheiten übriggeblieben“[14]. Und dennoch sind sie ausgesprochene Tendenzquellen. Ein Plakat will nicht nur informieren, als „Werbemittel“ will es beeinflussen, für oder gegen etwas wirken.[15] In der Weimarer Republik und erst recht in der Nazizeit kamen ausgesprochene Hetzplakate mit Hetz- und Hassbildern auf. Ähnliches gilt für kommunistische Plakate aus der Sowjetunion.[16] Solche Tendenzen sind bei einer Auswertung aufzudecken und zu hinterfragen.

Bei Bildplakaten sind nicht verbale, oft unterschwellige (graphische) Inhalte und Symbole richtig zu deuten. Ein bei der Auseinandersetzung um die Gründung des Landes Baden-Württemberg entstandenes Plakat beispielsweise enthält nur das eine Wort „Südweststaat“. Von oben links läuft ein Band aus gelb-rot-gelbem Streifen, von oben rechts ein Band aus rot-schwarzem Streifen nach unten und verdreht sich etwa auf mittlerer Höhe zu einem nach rechts und links unten auslaufenden Band aus schwarz-rot-gelb. Dieses Plakat versteht nur, wer die Bedeutung der Farben kennt: die badischen Landesfarben Gelb-Rot-Gelb verlaufen mit den württembergischen Landesfarben Schwarz-Rot zu den Farben der Bundesrepublik Deutschland.[17] Man muss die Bildsprache der jeweiligen Zeit verstehen und die verwendeten Symbole richtig deuten. Die Semiotik als Wissenschaft des Zeichens ist hier hilfreich. Die Interpretation von Bildern ist subjektiver als die von Sprache. Bildplakate können Behauptungen transportieren, die verbal ausgedrückt zu eindeutig wären und das Risiko einer Strafverfolgung in sich tragen könnten. Bildzeichen sind meistens mehrdeutig.[18] Zur Deutung und Auswertung von Plakaten sind gegebenenfalls ergänzende Quellen heranzuziehen. Herausgeber und Mitwirkende am Plakat sollten bekannt sein oder ermittelt werden, um die Tendenz und den Zweck des Plakates richtig einzuschätzen.[19]

Plakate eignen sich gut zur Illustration von historischen Darstellungen, da sie anschaulich und „plakativ“ Probleme einer Zeit aufzeigen und verdeutlichen. Sie veranschaulichen die politischen Themen vergangener Zeiten und geben die Argumentation mit Pro und Kontra wieder. Kandidatenplakate bieten Porträts der historischen Akteure. Wegen ihrer großen Anschaulichkeit sind Plakate für historische Ausstellungen geeignet[20] und sie empfehlen sich auch für die Archivarbeit mit Schülern,[21] da die Schwierigkeit des Lesens historischer Schriften entfällt. Beliebt sind auch Sammelbände mit den schönsten Plakaten.[22]

Wissenschaftliche historische Auswertungen von Plakaten sind noch relativ selten, was öfter beklagt wird.[23] Ihren besonderen Reiz fasst Bohrmann mit den Worten zusammen: „Entscheidend scheint vielmehr, dass im Plakat künstlerische und publizistische, ästhetische und politische Dimensionen gebündelt werden.“[24] Daher ermöglichen Plakate unterschiedlichste Forschungszugänge, nämlich historische,[25] kunsthistorische[26] und kommunikationswissenschaftliche[27].

Hinweise zur Benutzung

Plakate sind normal benutzbar. Sie sind bereits bei ihrer Verwendung veröffentlicht und tragen keine Geheimnisse mehr, derentwegen sie einer Nutzung vorenthalten werden könnten. Nutzungseinschränkung bei Originalen ist allenfalls in Einzelfällen aus Bestandserhaltungsgründen denkbar. Die Arbeit mit Originalplakaten ist wegen ihrer Größe allerdings unhandlich. Digitalisate[28] und Abbildungen in Sammelbänden[29] erleichtern die Handhabung und ergeben zumindest eine erste Orientierung. Die leichte Verkleinerung bei diesen Abbildungen ist unerheblich, da Plakate aus der Ferne erkennbar sein müssen und deswegen kaum kleinere Details enthalten können.

Anmerkungen

[1] Duden. Das Herkunftswörterbuch, S. 514.
[2] Hierzu v.a. Denscher, Geschichte.
[3] Malhotra, Künstler; Rademacher, Blick.
[4] Hagen, Werbung, S. 10f.
[5] Election Posters.
[6] Politik und Plakat, S. 15–18. Hagen, Werbung, S. 68f.
[7] Kämpfer, „Der rote Keil“, S. 76–99.
[8] Ebd., S. 60–81.
[9] Über Privatsammlungen, die später in Museen oder andere Plakate sammelnde Einrichtungen gelangen können, Popitz, Bewahrung.
[10] Bestand StA Ludwigsburg JL 411/1.
[11] Z.B. im Bestand HStA Stuttgart P 2 Nachlass Kurt Schimmel, SPD-Politiker (1879–1967) und HStA Stuttgart Q 1/35 Nachlass Gebhard Müller (1900–1990).
[12] Z.B. finden sich in der Akte HStA Stuttgart E 40/59 Bü 45 Organisation der Auswanderung zahlreiche Plakate zur Information der Auswanderer.
[13] Wie beispielsweise Zeller, Frühzeit, Abbildungsverzeichnis S. 254–259 mit Herkunftsnachweisen.
[14] Brandt, Werkzeug, S. 52f., Zitat S. 52; Kämpfer, „Der rote Keil“, S. 14f.
[15] Hagen, Werbung.
[16] Kämpfer, „Der rote Keil“, S. 159–301; Malhotra, Künstler, S. 36–38; Hagen, Werbung, S. 56f.
[17] HStA Stuttgart J 153 Nr. 419.
[18] Kämpfer, „Der rote Keil“, passim und S. 144–156. Zur Bedeutung der Semiotik auch Denscher, Bilder, S. 33.
[19] Zur Deutung solcher unterschwelligen Inhalte Kämpfer, „Der rote Keil“, passim.
[20] Beispielsweise „Wacht auf und wählt!“; Ziwes, Karikaturen; Geschichte im Plakat 2: 1933–1945.
[21] Politische Plakate (2009), mit zahlreichen didaktisch aufgearbeiteten Beispielen.
[22] Z.B. Anschläge; Politische Plakate, 3. Aufl. (1987); Zeller, Frühzeit; Politik und Plakat; Müller-Brockmann, Geschichte; Geschichte im Plakat 2: 1933–1945.
[23] Politische Plakate (3. Auflage, 1987), S. 7; Hagen, Werbung, S. 50. Allgemeiner Überblick über die Forschungslage bei Denscher, Bilder, S. 30–33.
[24] Politische Plakate (3. Auflage, 1987), S. 7. Über den vielseitigen Quellenwert von Plakaten auch Rademacher, Blick, S. 12f.
[25] Z.B. Hagen, Werbung; Politik und Plakat.
[26] Müller-Brockmann, Geschichte; Zeller, Frühzeit.
[27] Neueste Studie dazu: Election Posters.
[28] Die politischen Plakate (Bestand J 153) sind im Hauptstaatsarchiv Stuttgart vollständig digitalisiert und online einsehbar, die Werbeplakate im Bestand J 154 und 154/5 nur in Auswahl. Auch der Bestand J 151 Sammlung von Maueranschlägen enthält einige Stücke, die als Plakate anzusprechen sind. Über die Digitalisierung von Plakatbeständen auch Hallauer, Digitalisierungsprozess.
[29] Wie Anm. 22.

Literatur

  • Anschläge. Politische Plakate in Deutschland 1900–1970, hg. u. komment. von Friedrich Arnold, Ebenhausen bei München 1973.
  • Holtz-Bacha, Christina/Johansson, Bengt, Posters. From Announcements to Campaign Instruments, in: Election Posters around the Globe, S. 1–12.
  • Brandt, Ahasver von, Werkzeug des Historikers, 10. Auflage, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1983.
  • Denscher, Bernhard, Bilder und Worte. Wissenschaftliche Forschung und Literatur zur Geschichte der Plakatkunst, in: Kunst! Kommerz! Visionen!, S. 30–33.
  • Denscher, Bernhard, Geschichte des Plakates, in: Medienwissenschaft. Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen, 1. Teilbd., Berlin/New York 1999, S. 1011–1016.
  • Election Posters around the Globe. Political Campaigning in the Public Space, hg. von Christina Holtz-Bacha/Bengt Johansson, Cham 2017.
  • Geschichte im Plakat 2: 1933–1945. Katalog zur Ausstellung, hg. von den Stadtarchiven Karlsruhe und Mannheim – Institute für Stadtgeschichte, Karlsruhe 2005.
  • Hagen, Manfred, Werbung und Angriff – Politische Plakate im Wandel von hundert Jahren, in: Politische Plakate, 3. Aufl. (1987), S. 49–69.
  • Hallauer, Anna, Digitalisierungsprozess in der Plakatsammlung der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V., in: Archivar 68 (2015), S. 158–161.
  • Kämpfer, Frank, „Der rote Keil“. Das politische Plakat. Theorie und Geschichte, Berlin 1985.
  • Kunst! Kommerz! Visionen! Deutsche Plakate 1888–1933, hg. vom Deutschen Historischen Museum, Berlin 1992.
  • Malhotra, Ruth, Künstler und politisches Plakat, in: Politische Plakate, 3. Auflage (1987), S. 11–48.
  • Müller-Brockmann, Josef und Shizuko, Geschichte des Plakates, Berlin 2004.
  • Plakat, in: Duden. Das Herkunftswörterbuch, Mannheim 1963, S. 514.
  • Politik und Plakat. 50 Jahre Plakatgeschichte am Beispiel der CDU, hg. von Gerd Langguth, Bonn 1995.
  • Politische Plakate, hg. von Hans Bohrmann, 3. Auflage, Dortmund 1987.
  • Politische Plakate. Von der Weimarer Republik bis zur jungen Bundesrepublik (Politik und Unterricht. Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, Heft 2/3 (2009), hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg), Villingen-Schwenningen 2009.
  • Popitz, Klaus, Bewahrung und Überlieferung. Von Plakatsammlern und Plakatsammlungen, in: Kunst! Kommerz! Visionen!, S. 26–29.
  • Rademacher, Hellmut, Gebannter Blick. Deutsche Plakate 1890–1933 zwischen Kunst und Reklame, in: Kunst! Kommerz! Visionen!, S. 8–14.
  • „Wacht auf und wählt!“ Politische Plakate der 50er Jahre, Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart zum 40jährigen Landesjubiläum des Landes Baden-Württemberg, Ausstellungsverzeichnis von Peter Schiffer u. Mitarbeit von Eberhard Merk, Stuttgart 1992.
  • Zeller, Ursula, Die Frühzeit des politischen Bildplakats in Deutschland (1848–1918), Stuttgart 1988.
  • Ziwes, Franz-Josef, Karikaturen und Plakate zur Entstehung des Südweststaats. Begleitveröffentlichung zur Ausstellung des Staatsarchivs Sigmaringen „Politische Plakate und Karikaturen aus der französischen Besatzungszeit und den Anfängen des Südweststaats“, Sigmaringen 2002.

Zitierhinweis: Peter Schiffer, Plakate, in: Südwestdeutsche Archivalienkunde, URL: […], Stand: 29.06.2017.

 

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