Bildnis: Karl Theodor von Pfalz-Sulzbach 

Datierung :
  • 1767  [Herstellung]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Bildnis
Weitere Angaben zum Werk: Tiefe: 6,5 cm (Rahmen), Breite: 87,1 cm (Rahmen), Höhe: 110,4 cm (Rahmen), Breite: 75,5 cm (Bildfläche), Höhe: 99,5 cm (Bildfläche) [Maße]
Kurzbeschreibung: Das Porträt zeigt Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz (1724-1799) in einem Panzer mit sparsam verzierten und vergoldeten Kanten. Ein Hermelinmantel ist über die linke Schulter geworfen. Auf dem Mantel trägt Carl Theodor den Stern zum St. Hubertusorden, am Schulterband das zugehörige Kreuz. Carl Theodor war als Herrscher der Aufklärung verpflichtet und berühmt für sein Interesse an Wissenschaft und Kunst. Er führte seine Residenzstadt Mannheim zu einer wirtschaftlichen und kulturellen Blüte und machte die Stadt zu einem Zentrum des europäischen Barocks. Er vollendete den Bau der kurfürstlichen Residenz mit Schloss und Schlosskirche, eine der größten barocken Schlossanlagen Europas. In Schwetzingen legte er seine Sommerresidenz an, die bedeutende Künstler, Musiker, Dichter und Philosophen wie Mozart und Voltaire anzog. 1763 gründete Carl Theodor die Mannheimer Akademie der Wissenschaften, 1780 die Societas Meteorologica Palatina, des Weiteren ließ er in Schloss Mannheim ein Kupferstich- und Zeichnungskabinett anlegen, aus dem später die Staatliche Graphische Sammlung München hervorging. Mannheims Entwicklung zum kulturellen Zentrum mit europäischer Bedeutung endete abrupt. 1778 trat Carl Theodor als Kurfürst von Bayern das Erbe der ausgestorbenen Linie der pfälzischen Wittelsbacher an und siedelte mit seinem Hof von Mannheim nach München über.
Quelle/Sammlung: Kunst- & Kulturgeschichte - Gemälde
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 61/71 [Inv.Nr.]
Weiter im Partnersystem: http://swbexpo.bsz-bw.de/blm/

Schlagwörter: Karl Theodor, Pfalz, Kurfürst, Bayern
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