Das Humpis-Quartier in Ravensburg

Das Humpis-Quartier in Ravensburg

Quelle: Landesamt für Denkmalpflege

Das sogenannte Humpis-Quartier in Ravensburg, benannt nach der hier im 14. bis 16. Jahrhundert lebenden Fernhändlerfamilie Humpis, stellt eine der bedeutendsten spätmittelalterlichen Baugruppen in Baden-Württemberg dar. Seit 2006 wurden die Häuser instand gesetzt, restauriert und bis 2009 zu einem Stadtmuseum umgenutzt. Der langjährige und komplexe Werdegang wurde durch die Bau- und Kunstdenkmalpflege des Landes intensiv fachlich begleitet und finanziell gefördert. Als letzter Bauabschnitt wurde 2011 der Grüne Saal von 1485 im Gebäude Marktstraße 47 der Öffentlichkeit übergeben. Das Foto zeigt die hinter jüngerer Verbauung wieder entdeckte Bohlenstube von 1435 des Patriziersitzes Markstraße 45, dem mit Abstand repräsentativsten Haus des Humpis-Quartiers. Sorgfältig und vorbildlich wurden hier unter Wahrung von Altersspuren die wertvollen historischen Holzoberflächen konserviert und der Saal zurückhaltend museal ausgestattet.


Projektpartner: Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg