Bahnhof Fridingen (Bahnhofstraße 123, Fridingen an der Donau) 

Kurzbeschreibung: Bahnhof
Ortsbezüge:
Baujahr/Gründung: [um 1890]
Beschreibung: Sachgesamtheit Bahnhof Fridingen, Empfangs- und Verwaltungsgebäude und Güterschuppen, erbaut um 1890, charakteristischer Vertreter württembergischer Bahnhöfe gegen Ende des 19. Jh.

Empfangsgebäude: blockhafter, dreigeschossiger Massivbau mit flach geneigtem Satteldach über rechteckigem Grundriss, an den Längsseiten jeweils leicht vortretender, übergiebelter Mittelrisalit; Geschosshöhen nach oben verjüngt, sehr niedriges 2. OG kragt über Konsolen aus; regelmäßige Fenstergliederung; im EG regional charakteristische Tuffsteinverkleidung mit Fenster- und Türgewänden aus Rotsandstein, überfangen von Stirnbögen aus rotem Formziegeln, gleisseitig Vordach aus Eisen, im 1. und 2. OG Holzschuppen- bzw. Bretterverkleidung, Fenster mit klassizistischen Verdachungen und Umrahmungen aus Holz; stilistisch Symbiose zwischen Neuromanik und Schweizer Stil; Funktion Betriebsräume und Wohnnutzung.

Hölzerner, freistehender Güterschuppen mit flach geneigtem Satteldach, weiter Traufüberstand als Wetterschutz oberhalb Verladung, im Giebel Laubsägedekoration.

Oberingenieur Schlierholz, Bauherr Kgl. Württ. Staatseisenbahn; Auftrag nach Reichsgesetz.

(Sachgesamtheit)
Objekttyp: Sonstige Denkmale
Personenbezüge:
  • Schlierholz [Architekt]
  • Kgl. Württ. Staatseisenbahn [Bauherr/Auftraggeber]

Adresse Bahnhofstraße 123, Fridingen an der Donau
Suche