Wallfahrtsmedaille mit Brustbild der Elisabeth von Reute 

Datierung :
  • Nach 1869  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Medaille
Weitere Angaben zum Werk: Messing [Material/Technik]
Breite: 19,5 mm, Höhe: 22,3 mm, Gewicht: 2,22 g [Maße]
Literatur:
  • [n/a], 1982: Sammlung Doktor Busso Peus, Frankfurt Wallfahrtsmedaillen des deutschen Sprachgebietes, Frankfurt am Main, Nr. 1160
    Horchler, Adolf, 1932: Die Medaillen des Klosters Reute, S. 182-185 Nr. 8
    Ebner, Julius, 1912: Württembergische Münz- und Medaillen-Kunde, Bd. II. Heft 1 von Christian Binder. Neu bearb. von Julius Ebner., Stuttgart
Kurzbeschreibung: Der Wallfahrtsort Reute zieht bis heute Gläubige aus ganz Südwestdeutschland an. Hier bildet vorrangig das Grab der Seligen Elisabeth einen zentralen Anziehungspunkt: Im Jahr 1386 in Waldsee als Elisabeth Achler geboren, verließ sie früh den väterlichen Hof zugunsten eines gottgefälligen Lebens. So bezog sie 1403 eine Klause bei der Pfarrkirche in Reute, wo sie sich angeblich durch Weissagungen und andere göttliche Gaben hervortat. Zuletzt sollen die Wundmale Christi auf ihrem Körper erschienen sein. Gebetserhöhrungen an ihrem Grab ließen den Strom der Wallfahrer stetig ansteigen. Schließlich ließ sogar Erzherzog Leopold von Österreich einen Neubau der Wallfahrtskirche veranlassen, der 1629 benediziert wurde. Diese Medaille zeigt auf dem Avers Elisabeth von Reute, die seit dem Jahr 1767 als Selige verehrt wird, in Nonnenhabit mit Kruzifix und Dornenkrone. Die Umschrift gibt eine an sie gerichtete Anrufung wieder: SELIGE ELISABETHA BONA BITTE FÜR UNS. Auf der Medaillenrückseite findet sich eine Darstellung der Klosterkirche.
Quelle/Sammlung: Münzkabinett
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: MK 3745
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=11653

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Medaille, Wallfahrt
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