Wallfahrtsmedaille mit Hüftbild der Elisabeth von Reute, nach 1767 

Datierung :
  • Nach 1767  [Hergestellt]
Beteiligte (Werk):
  • Josef von Copertino (1603-1663) [Wurde abgebildet]
  • Elisabeth Achler (1386-1420) [Wurde abgebildet]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Medaille
Weitere Angaben zum Werk: Kupfer [Material/Technik]
Höhe: 25,2 mm, Breite: 22,6 mm, Gewicht: 6,3 g [Maße]
Literatur:
  • Horchler, Adolf, 1932: Die Medaillen des Klosters Reute
Kurzbeschreibung: Der Wallfahrtsort Reute zieht bis heute Gläubige aus ganz Südwestdeutschland an. Hier bildet vorrangig das Grab der Seligen Elisabeth einen zentralen Anziehungspunkt: Im Jahr 1386 in Waldsee als Elisabeth Achler geboren, verließ sie früh den väterlichen Hof zugunsten eines gottgefälligen Lebens. So bezog sie 1403 eine Klause in Reute, wo sie sich angeblich durch Weissagungen und andere göttliche Gaben hervorzutun begann. Zuletzt sollen die Wundmale Christi auf ihrem Körper erschienen sein. Gebetserhöhrungen an ihrem Grab ließen den Strom der Wallfahrer stetig ansteigen. Schließlich ließ Erzherzog Leopold von Österreich einen Neubau der Wallfahrtskirche veranlassen, der 1629 geweiht wurde. Diese Medaille ging aus der Seligsprechung der Elisabeth von Reute im Jahr 1767 hervor – einem Festakt, der mehr als 150.000 Gläubige angezogen haben soll. Der Avers zeigt sie in Nonnenhabit mit Kruzifix, während die Medaillenrückseite den Körperflug des Hl. Joseph von Copertino abbildet. Seine Heiligsprechung erfolgt im selben Jahr.
Quelle/Sammlung: Münzkabinett
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: MK 1994-79
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=11765

Ortsbezüge:
Personenbezüge:
  • Josef von Copertino (1603-1663)
  • Elisabeth Achler (1386-1420)
Schlagwörter: Medaille, Wallfahrt
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