Christus im Grabe 

Datierung :
  • um 1360  [Hergestellt]
Beteiligte (Werk):
  • Jesus Christus (4 v. Chr.-30 n. Chr.) [Wurde abgebildet]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Skulptur
Weitere Angaben zum Werk: Pappelholz, Rückseite ausgehöhlt [Material/Technik]
H. 113 cm, B. 42 cm, T. 29 cm [Maße]
Literatur:
  • Württembergisches Landesmuseum, Meurer, Heribert (Bearb.), 1989: Die mittelalterlichen Skulpturen Bd. I. Stein- und Holzskulpturen, Stuttgart, Katalog Nr. 80
    Baum, Julius, 1917: Deutsche Bildwerke des 10. bis 18. Jahrhunderts (Katalog der Kgl. Altertümersammlung in Stuttgart, Bd. 3), Stuttgart/ Berlin, Nr. 72.
    Baum, Julius, 1921: Gotische Bildwerke Schwabens, Augsburg/ Stuttgart, S. 101.
Kurzbeschreibung: Die – unterhalb der Hände abgesägte – Figur des toten Christus im Grab gehört zu den sog. handelnden Bildwerken, die in der mittelalterlichen Liturgie an bestimmten Festen szenisch inszeniert wurden. So platzierte man die um 1360 entstandene Skulptur des Leichnam Christi möglicherweise am Karfreitag in einem truhenförmigen Grab und hob sie in der Osternacht feierlich heraus. Allerdings sind in der Figur zwei motivische Vorbilder vermengt, was eine eindeutige funktionale Zuordnung erschwert: Die gekreuzten Armen waren im 14. Jahrhundert bei Grabfiguren üblich, während der über die Schultern gelegten Mantel und die gewundene Taukrone dem Typus des Schmerzensmanns entlehnt sind. [Sophie Rüth]
Württembergisches Landesmuseum, Meurer, Heribert (Bearb.), 1989: Die mittelalterlichen Skulpturen Bd. I. Stein- und Holzskulpturen, Stuttgart, Katalog Nr. 80
Quelle/Sammlung: Stein und Holzskulpturen 800-1400
Skulptur und Plastik
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: WLM 12253
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=1831

Ortsbezüge:
Personenbezüge:
  • Jesus Christus (4 v. Chr.-30 n. Chr.)
Schlagwörter: Sakrale Kunst, Figur (Skulptur), Ostern, Skulptur, Holzskulptur
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