Tympanon mit heiligem Martin (?) 

Datierung :
  • um Nach 1227  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Bauskulptur
Weitere Angaben zum Werk: Roter Sandstein [Material/Technik]
H. 98 cm, B. 198 cm, T. 25 cm [Maße]
Literatur: Württembergisches Landesmuseum, Meurer, Heribert (Bearb.), 1989: Die mittelalterlichen Skulpturen Bd. I. Stein- und Holzskulpturen, Stuttgart, Katalog Nr. 33
Baum, Julius, 1917: Deutsche Bildwerke des 10. bis 18. Jahrhunderts (Katalog der Kgl. Altertümersammlung in Stuttgart, Bd. 3), Stuttgart/ Berlin, Nr. 16.
Kurzbeschreibung: Das Tympanon zeigt inmitten des Bogenfeldes einen auf einem Faltstuhl mit Löwenköpfen sitzenden Bischof mit einem Krummstab in der rechten und einem Buch in der linken Hand. Für eine spätromanische Entstehungszeit sprechen die Plastizität der Figur, ihre klare Einspannung in die Tympanonfläche sowie der Palmettenfries mit kreisförmigen Lücken zwischen den einzelnen Blättern. Das Tympanon wurde angeblich 1787 im Neckar bei Lauffen gefunden. Es stammt wohl von der ursprünglich dem heiligen Martin geweihten Stadtkirche, welche 1227 zum Gedächtnis an die karolingische Lokalheilige Regiswindis neu errichtet und im 15. Jahrhundert umgestaltet worden ist. Ob das Tympanon schon im Spätmittelalter mit der nun als unpassend erachteten Darstellung im Fluss entsorgt worden ist, muss offen bleiben, da keine Spuren einer langen Wässerung vorhanden sind.
[Irina Staps]
Württembergisches Landesmuseum, Meurer, Heribert (Bearb.), 1989: Die mittelalterlichen Skulpturen Bd. I. Stein- und Holzskulpturen, Stuttgart, Katalog Nr. 33
Quelle/Sammlung: Stein und Holzskulpturen 800-1400
Identifikatoren/Sonstige Nummern: WLM 1960-332
Weiter im Partnersystem: http://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=1861

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Figur (Skulptur), Architekturelement, Tympanon (Architektur), Palmette, Fries, Heiliger, Sakrale Kunst, Relief (Kunst)
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