Männergrab aus Gültlingen 

Datierung :
  • 460-480 n. Chr.  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Grabfund
Weitere Angaben zum Werk: Helm: Bronze, vergoldet, Eisen; Spatha: Eisen, Gold; Anhänger: Bergkristall; Beil: Eisen; Schildbuckel: Eisen; Glasschale; Schnalle: Magnesit; Dorn: Bronze, vergoldet, Almandin; Schnalle: Gold, Almandin-, Glaseinlage; Beschläge: Gold, Almandin [Material/Technik]
Schwert: L. ca. 90 cm, B. 6 cm, Helm: H. 17,7 cm ohne Wangenklappen, Hutmaß 59 cm [Maße]
Literatur:
  • Weiterer Spangenhelm
    Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 68
    Landesmuseum Württemberg, 2012: LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg. Begleitband zur Dauerausstellung, Stuttgart, S. 122 f.
Kurzbeschreibung: Geradezu "fürstlich" war die Ausstattung des 1901 in Gültlingen aufgefundenen, sogenannten Helmgrabes. Neben einer Goldgriffspatha war der Tote mit einem eisernen Helm mit vergoldeten Kupferspangen, einem prunkvollen Gürtel mit Tasche und Meerschaumschnalle, Schild und Wurfaxt sowie einer fränkischen Glasschale ausgestattet. Schwert, Helm und Gürtel stammen aus byzantinischen Werkstätten und wurden von ihrem Besitzer wohl während seiner Dienstzeit im dortigen Militär erworben. Das Ensemble ist in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" im Alten Schloss ausgestellt.
Weiterer Spangenhelm
Quelle/Sammlung: Frühes Mittelalter
Archäologische Sammlungen
LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 11539 a
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=29

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Gefäß, Kleidung, Waffe, Grabbeigabe, Hieb- und Stichwaffe, Helm, Kriegswesen und Militär, Spangenhelm, Schild (Schutzwaffe), Bestattungskultur, Frühmittelalter
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