Beigaben eines Männergrabes 

Datierung :
  • Ende 4.-Anfang 5. Jahrhundert n. Chr.  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Grabbeigaben
Weitere Angaben zum Werk: Spatha, Langsax, Lanzenspitze, Pfriem, Schildbuckel, Schildfessel: Eisen; Griffhülse: Gold; Schnalle: Eisen, silbertauschiert; Eisenbeschlag mit Almandineinlagen; Riemenzunge: Silber, vergoldet; Pinzette: Bronze; Kamm: Bein [Material/Technik]
Spatha L. ca. 78 cm, B. 5 cm [Maße]
Kurzbeschreibung: Unter seinen Zeitgenossen, die eine Goldgriffspatha trugen, nahm der Bestattete wohl einen eher niedrigeren Rang ein. Richtungweisend ist der Langsax, ein Reitersäbel, wie ihn auch die Hunnen benutzten. Er kennzeichnet den Verstorbenen als Söldner, der im mittleren Donauraum tätig war. Die Griffhülse - die wie häufig nur die Schauseite des Schwertgriffs umfasste - ist aus Rheingold gefertigt und gleicht darin einem Fund aus Gültlingen. Das Ensemble ist in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" im Alten Schloss ausgestellt.
Quelle/Sammlung: Frühes Mittelalter
Archäologische Sammlungen
LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: F 71,61-1
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=451

Ortsbezüge:
Schlagwörter: Militaria, Waffe, Grabbeigabe, Hieb- und Stichwaffe, Bodenfund, Schild (Schutzwaffe), Bestattungskultur, Frühmittelalter
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