Genius 

Datierung :
  • 2.-3. Jahrhundert n. Chr.  [Hergestellt]
Beteiligte (Werk):
  • Römisches Lapidarium [Wurde abgebildet]
Ortsbezüge (Werk):
Objekttyp: Steindenkmal
Weitere Angaben zum Werk: Sandstein [Material/Technik]
H. 155 cm [Maße]
Literatur:
  • Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 64
Kurzbeschreibung: Eine Besonderheit der römischen Religion war die Verehrung von Genien, männlichen Schutzgeistern, die die Wirkkräfte von Personen, Personengruppen oder von Örtlichkeiten und Gebäuden verkörperten. Im Hinterland des Limes sind insbesondere die so genannten Orts- oder Stadtgenien nachgewiesen. Sie gleichen im Aussehen dem Wimpfener Schutzgeist: Er trägt eine Mauerkrone und ist mit einem Hüftmantel bekleidet. In der Rechten hält er die Opferschale über dem Altarfeuer. Im seinem linken Arm befand sich ein Füllhorn, das im Ansatz noch zu erkennen ist. Der Genius kam 1984 bei archäologischen Ausgrabungen im Abbruchschutt eines Steinhauses der römischen Siedlung von Bad Wimpfen zutage, das als Kult- oder Versammlungsraum gedient haben dürfte. Der Genius ist im Römischen Lapidarium im Neuen Schloss ausgestellt.
Württembergisches Landesmuseum, Schröder, Heike (Red.), 1998: Kunst im Alten Schloß, Stuttgart, S. 64
Quelle/Sammlung: Provinzialrömische Archäologie
Archäologische Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: R 84.Wi.521
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=89

Ortsbezüge:
Personenbezüge:
  • Römisches Lapidarium
Schlagwörter: Schale (Gefäß), Glaube, Provinzialrömische Archäologie, Plastik (Kunst), Figürliche Darstellung, Römische Steindenkmäler, Religion, Skulptur, Antike
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