Randleistenbeil 

Datierung :
  • Bronzezeit  [Herstellung]
  • um 1900 v. Chr.  [Herstellung]
Objekttyp: Beilklinge
Weitere Angaben zum Werk: Breite: 1,4 cm, Höhe: 4,6 cm, Länge: 10,6 cm, Gewicht: 182 g [Maße]
Kurzbeschreibung: Randleistenbeile sind eine typische Erscheinung der frühen und beginnenden mittleren Bronzezeit. Die Randleisten ermöglichten eine verbesserte Fixierung der Klinge am Holzstiel, und verhinderten ein Verrutschen des Beils in der Schäftung. Gegenüber den neolithischen Steinbeilen bot die Verwendung des Metalls enorme Vorteile. Einerseits waren neue und vielfältigere Formen möglich. Zerbrach das Werkzeug beim Gebrauch konnte es eingeschmolzen und recycelt werden. Dieses Tandleistenbeil vom Typ Griesheim wurde zusammen mit zwei weiteren Randleistenbeilen und einem so genannten Zungenbarren aufgefunden (Inv.-Nrn. C 10298, C 10300, C 10415) und dokumentiert die in der Bronzezeit häufig geübte Praxis Metallgegenstände durch Vergraben einer Nutzung zu entziehen.
Quelle/Sammlung: Archäologie - Urgeschichte
Identifikatoren/Sonstige Nummern: C 10298 [Inv.Nr.]
Weiter im Partnersystem: http://swbexpo.bsz-bw.de/blm/

Schlagwörter: Hortfund, Werkzeug
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