Musizierender Bärendompteur, in der Art des Johann Melchior Dinglinger (1664-1731), Dresden (?), um 1710 

Datierung :
  • um 1710  [Hergestellt]
Autor/Urheber:
Ortsbezüge (Werk):
  • Dresden [Hergestellt]
Objekttyp: Ziergegenstand
Weitere Angaben zum Werk: Silber, Perle, Diamant, Rubin, Smaragd, vergoldet, silbervergoldet [Material/Technik]
Höhe: 6 cm, Breite (Sockel): 6,8 cm, Tiefe: 5,6 cm, Breite: 9,5 cm [Maße]
Literatur:
  • Fleischhauer, Werner, 1976: Die Geschichte der Kunstkammer der Herzöge von Württemberg in Stuttgart, Stuttgart, S. 127, Anm. 61
    Dirk Syndram / Ulrike Weinhold, 2000: "... und ein Leib von Perl": die Sammlung der barocken Perlfiguren im Grünen Gewölbe, Wolfratshausen, S. 17, Anm.38
    Landesmuseum Württemberg (Hrsg.), 2017: Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg. Bestand, Geschichte, Kontext, Bd. 2., Ulm, Kat. Nr. 150
Kurzbeschreibung: Zu den beliebtesten Stücken zählten neben den Kleinodien und Schmuckstücken die sogenannten Kabinettstücke: Meisterwerke der Juwelierkunst im Miniaturformat. Häufig bildeten interessant geformte Perlen den Ausgangpunkt der Arbeit, von dem aus der Künstler seiner Fantasie freien Lauf ließ. Das vergoldete Kabinettstück zeigt einen auf einer Zurna oder Schalmei spielenden Bärentreiber mit seinem liegenden Tier. Mütze und Brustkleid des Treibers sowie der Körper des Bären sind aus Perlmutt gefertigt. Das Kabinettstück gelangte aus dem Besitz der Fürstin Maria Augusta von Thurn und Taxis, Ehefrau des Herzogs Carl Alexander von Württemberg, in die württembergische Kunstkammer.
Fleischhauer, Werner, 1976: Die Geschichte der Kunstkammer der Herzöge von Württemberg in Stuttgart, Stuttgart, S. 127, Anm. 61
Quelle/Sammlung: Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Kunsthandwerk
Kunstkammer der Herzöge von Württemberg
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: KK hellblau 44
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=10507

Ortsbezüge:
  • Dresden
Schlagwörter: Bär, Edelstein, Perle, Blasinstrument, Musikant, Kabinettstück
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