Knabenjustaucorps um 1750 

Datierung :
  • um 1750  [Hergestellt]
Ortsbezüge (Werk):
  • Frankreich (wahrscheinlich) [Wurde genutzt]
Objekttyp: Anzug
Weitere Angaben zum Werk: rostbrauner Seidensamt in Leinwandbindung [Material/Technik]
Gesamtlänge 63cm, Schulterbreite 24cm, Taillenweite 50cm, Ärmellänge 37cm, Ärmelweite 22,5cm [Maße]
Literatur:
  • Knabenanzug [1985-27 a,b]
    Taufkleid des Prinzen Wilhelm von Württemberg [2007–101 1-3]
    Knabenhausmantel 2. Hälfte 18. Jahrhundert [1988-267]
Kurzbeschreibung: Bis in die Zeit der Aufklärung hinein wurden Kinder als kleine Erwachsene gesehen und deren Mode spiegelte dies wieder. Gerade im Barock waren Perücken, Krinoline und gleiche Stoffe wie für Erwachsene dazu verwendet, den Status des Kindes und damit auch den der Eltern anzuzeigen. Der Knabenjustaucorps, um 1750 aus hochwertigem, rostbraunen und fein in sich gemustertem Seidensamt gefertig und mit überzogenen Knöpfen ausgestattet, vermittelt genau jene Form der Kindermode, die den gleichen repräsentativen Anspruch erfüllt wie die Herrenmode der Zeit. Als Justaucorps bezeichnet man die Herrenhauptoberbekleidung des späten 17. und 18. Jahrhunderts, wobei es sich um einen langen Rock mit weiten Schößen handelt. [Marlene Barth]
Knabenanzug [1985-27 a,b]
Quelle/Sammlung: Kostüme, Textilien und moderne Textilkunst
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Identifikatoren/​Sonstige Nummern: 1996-255
Weiter im Partnersystem: https://www.museum-digital.de/bawue/index.php?t=objekt&oges=15486

Ortsbezüge:
  • Frankreich (wahrscheinlich)
Schlagwörter: Textilie, Mode, Herrenmode, Knabenbekleidung
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