Kölmel, Karl 

Geburtsdatum/-ort: 21.02.1896;  Bretten
Sterbedatum/-ort: 23.12.1979;  Karlsruhe
Beruf/Funktion:
  • Oberregierungsbaudirektor
Kurzbiografie: 1902-1905 Volksschule Karlsruhe
1905-1914 Großherzogliches (heute Bismarck-)Gymnasium mit Abitur
1914-1918 Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg, Eisernes Kreuz 2. Klasse, Leutnant der Reserve
1918-1921 Technische Hochschule Karlsruhe Architekturstudium
1921 Diplom-Hauptprüfung; Baupraktikant
1925 Zweite große Staatsprüfung, Regierungs-Baumeister
1926 Eintritt in den Staatsdienst bei der Bauabteilung des Landesfinanzamts – Reichsbauverwaltung – Karlsruhe
1928-1934 bei den Bezirksbauämtern Karlsruhe, Heidelberg, Freiburg
1935 Regierungs-Baurat
1935-1940 Bezirks-Bauämter Karlsruhe und Baden-Baden
1940-1945 Teilnehmer am 2. Weltkrieg; Major der Reserve
1940-1941 unabkömmlich gestellt, Amtsvorstand Bezirks-Bauamt Heidelberg
1946 Rückkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft zum Bezirks-Bauamt Heidelberg
1948 Jan. Leitung des Hochbaureferats beim Landesdirektor der Finanzen / Leiter der Staatlichen Hochbauverwaltung im Rahmen der Oberfinanzdirektion Karlsruhe
1961 Oberregierungsbaudirektor
1962 Pensionierung
1950-1955 Ehrensenator der Technischen Hochschule Karlsruhe und der Wirtschaftshochschule Mannheim; Schillerplakette der Stadt Mannheim; Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
Weitere Angaben zur Person: Religion: rk.
Verheiratet: 1929 Liesel, geb. Lange
Eltern: Vater: Karl Friedrich Kölmel, Steuerbeamter, Ötigheim
Mutter: Melanie, geb. Kaiser, Rastatt
Geschwister: 3 Brüder
Kinder: keine
GND-ID: GND/1012381226

Biografie: In: Badische Biographien NF 3, 155-157
Quellen: Nachlaß mit zahlreichen Bildern im GLAK.
Werke: (Auswahl) Landhaus des Musikers L. Faßbaender am Bodensee, in: Der Baumeister 34. Jg. 1936, H. 2; Zwei Monate Bauzeit am Karlsruher Bundesgerichtshof, in: FS zur Eröffnung des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe, 1950, 135-154; Die Raumnot der Universität Heidelberg und der Generalbebauungsplan 1950, in: Ruperto-Carola Nr. 7/8, 1952, 142-148; Die Staatliche Hochbauverwaltung im Dienste der Denkmalpflege, in: Erhalten und Gestalten. 100 Jahre Denkmalpflege in Baden, Karlsruhe 1954, 60-67; „(Heidelberg) ganz allein ist eine Reise wert“. Karl Friedrich Schinkel in Heidelberg auf seiner zweiten Kunstreise nach Italien, in: Heidelberg. Fremdenblatt 1956/57, Ausg. 9; Heidelberger Schloßführer, Schilderung seiner Geschichte, 9. Ausg. 1956, 38 S.; Der Ottheinrichsbau als Baudenkmal, in: Ottheinrich. Gedenkschrift, Heidelberg 1956, 296-307; Die Staatsbauten in Karlsruhe, in: Baden 4, 1952, Ausg. 4, 25f.; Kleine Kunstfahrt durch den Landkreis Bruchsal, in: Baden 10, 1958, Ausgabe 5, 30-35.
Nachweis: Bildnachweise: Foto in L. Vögely (vgl. Literatur)

Literatur: Bauepoche des Wiederaufbaus geprägt, in: Zur Verabschiedung von OReg. Baudirektor K. Kölmel (Wa), in: BNN v. 1.6.1962; Ludwig Vögely, ... K. Kölmel zum 80. Geburtstag, in: Ekkhart 55, 1976, 145-150; A. K. Lutz, K. Kölmel als Graphiker und Zeichner, (Vortrag) Ausstellung d. Bad. Landesbibliothek Karlsruhe 1982.
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