Müller-Trefzer (bis 1923: Müller), Friedrich Karl Philipp 

Geburtsdatum/-ort: 04.10.1879;  Karlsruhe
Sterbedatum/-ort: 13.01.1960;  (Baden-Baden-)Varnhalt
Beruf/Funktion:
  • Ministerialdirektor im badischen Innenministerium
Kurzbiografie: 1886-1899 Vorschule Karlsruhe, 1889-1898 Realgymnasium, seit 1892 Gymnasium Karlsruhe
1898-1902 Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und Freiburg (1900-1901); militärfrei
1906 Zweite juristische Staatsprüfung
1906 (12.11.) Eintritt in die badische Innenverwaltung; verwendet an verschiedenen Bezirksämtern
1907 (10.06.) Regierungsassessor
1907 (11.11.)-August 1908 und 22.11.1909-Juli 1910 verwendet als Berichterstatter für die II. Kammer der badischen Landstände
1910 Oberdirektion des Wasser- und Straßenbaus in Karlsruhe
1913 (01.05.) verwendet, 01.07.1914 planmäßiger Legationssekretär (01.04.1920 Regierungsrat) im Sekretariat des Großherzoglichen Hauses, der Justiz und des Auswärtigen (Auswärtige Abteilung; April 1919 Ministerium des Auswärtigen; August 1920 Staatsministerium)
1926 Oberregierungsrat
1933 (11.03.) kommissarischer Leiter der Ministerialabteilung des badischen Staatsministeriums, (18.04.) Ministerialrat und Leiter der Badischen Staatskanzlei
1939 (Juni) kommissarischer, 01.02.1940 planmäßiger Ministerialdirektor im badischen Innenministerium
1944 (15.12.) mit Wirkung vom 31.03.1945 Ruhestand, 08.05.1945 dennoch von der französischen Militärregierung dienstenthoben, 1950/51 endgültig zur Ruhe gesetzt
Weitere Angaben zur Person: Religion: evangelisch (1933 „Deutsche Christen“)
Verheiratet: 1922 Karlsruhe, Mathilde, geb. Trefzer (geb. Karlsruhe), Tochter des Landgerichtspräsidenten Dr. Adolf Trefzer
Eltern: Karl Friedrich Müller (1851-1920), Geheimer Hofrat, Oberrealschulrektor in Pforzheim
Amalie, geb. Geierhaas (1853-1900), römisch-katholisch
Geschwister: 2
Kinder: 1 Sohn, 2 Töchter
GND-ID: GND/1012577627

Biografie: Michael Ruck (Autor)
Aus: Baden-Württembergische Biographien 2, 332-336

Müller-Trefzer begann seine Laufbahn als ein normales Mitglied der nationalliberalen Verwaltungselite des Großherzogtums Baden. Unter republikanischen Auspizien wurden seine Karriereambitionen enttäuscht. Während der NS-Machtergreifung in Karlsruhe stellte er sich den Usurpatoren alsbald zur Verfügung. Als Kollaborateur der ersten Stunde avancierte Müller-Trefzer zum Leiter der badischen Staatskanzlei, später erklomm er die administrative Spitzenposition im Innenministerium.
Nach eigener Auskunft entstammte Müller-Trefzer einer „alte(n) rheinisch-pfälzische(n) Pfarrer- und Beamtenfamilie“. Sein Großvater Friedrich Jakob Müller hatte als evangelischer Prediger am fürstenbergischen Hof in Donaueschingen gewirkt; der Vater trat als Theologe und Neuphilologe in den badischen Staatsdienst ein. Es entsprach der etatistischen Ausrichtung des badischen Bildungsbürgertums im 19. Jahrhundert, daß auch Müller-Trefzer eine Karriere im Staatsdienst anstrebte. Während seines Jurastudiums an den beiden Landesuniversitäten hatte er nur flüchtigen Kontakt mit den Vereinen Deutscher Studenten (Kyffhäuser-Verband). Zum einen war die Zugehörigkeit zu einer Verbindungsseilschaft – anders als etwa im Nachbarland Württemberg – in Baden keine unabdingbare Voraussetzung dafür, in der Staatsverwaltung zu reüssieren. Zum anderen wies die Abkehr vom nationalistisch-antisemitischen Korporationsmilieu Müller-Trefzer aber auch als Anhänger des badischen Liberalismus aus. Die jahrzehntelange Ämterpatronage der Nationalliberalen verfehlte eben ihre Wirkung auf den Verwaltungsnachwuchs nicht. Parteipolitisch trat Müller-Trefzer im Gegensatz zu seinem Vater bis zur Revolution nicht hervor.
Den politischen Umbruch von 1918/19 überstand die höhere Beamtenschaft in Baden wie anderswo nahezu unbeschadet. Auch Müller-Trefzer blieb an seinem Platze, hielt jedoch innere Distanz zum Karlsruher „Volksstaat“. Dessen kleinbürgerliches Ambiente widersprach seiner elitär-monarchistischen Grundhaltung. Diese führte ihn 1920 in die Deutsche Volkspartei, in deren Karlsruher Ortsgruppe er zeitweise aktiv war. Die badische DVP wußte sich in den zwanziger Jahren mit einigem Erfolg als Interessenwalter des Berufsbeamtentums im allgemeinen und der höheren Staatsdienerschaft im besonderen zu profilieren. Der größere Teil von Müller-Trefzers ehemals nationalliberalen Kollegen schloß sich früher oder später der rechtsliberalen Opposition an, obwohl die mitregierenden Demokraten einstweilen größeren Einfluß auf die badische Personalpolitik besaßen. Im allgemeinen tat das ihren Karrieren keinen Abbruch. Müller-Trefzer hingegen mußte im Laufe der zwanziger Jahre immer deutlicher erkennen, daß er beruflich in eine Sackgasse geraten war. Solange die Weimarer Koalition in Karlsruhe regierte, war ihm der Weg an die Spitze der Ministerialabteilung des Staatsministeriums versperrt: Überdies spielte diese kleine Behörde gegenüber den Fachressorts nur eine untergeordnete Rolle. Größere Entwicklungsmöglichkeiten hätte die Innenverwaltung geboten. Bei seinen früheren Kollegen wäre ein solcher Wechsel freilich auf wenig Gegenliebe gestoßen. Erstens waren die Aufstiegsstellen in der Innenverwaltung rar, und zweitens hatte Müller-Trefzer nicht lange genug die obligatorische „Ochsentour“ in der Bezirksverwaltung mitgemacht. Seine Übernahme als Ministerialrat im Innenressort kam deshalb nicht in Frage, und im Staatsministerium blockierte mit Ministerialrat Dr. Karl Frech ein Protagonist des Zentrums sein Fortkommen. Anfang Januar 1933 lehnte Staatspräsident Josef Schmitt (Zentrum) Müller-Trefzers wiederholtes Beförderungsgesuch mit dem lapidaren Hinweis ab, weitere Planstellen für Ministerialräte seien derzeit nicht verfügbar; einen Monat später verwarf das Staatsministerium auch seinen Antrag, ihm einstweilen nur die Amtsbezeichnung Ministerialrat zu verleihen. Müller-Trefzers politische und konfessionelle Reserve gegenüber der Zentrumspartei erhielt durch diese Zurückweisungen neue Nahrung, wiewohl er selbst mütterlicherseits einer katholischen Arztfamilie aus Heidelberg entstammte.
Zwei Tage nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 brach Müller-Trefzer auch die Brücken zur DVP ab. War ihm doch zu Ohren gekommen, daß ausgerechnet seine Oberregierungsratsstelle zu jenem Paket von (personal-)politischen Zugeständnissen gehörte, mit denen die NSDAP in letzter Minute noch für eine Beteiligung an der Landesregierung gewonnen werden sollte. Ob er gleichzeitig Signale in Richtung der Karlsruher NS-Führung sandte, mag dahingestellt bleiben. Jedenfalls ernannte ihn Gauleiter und Reichskommissar Robert Wagner im Verlauf der handstreichartigen Übernahme des Staatsministeriums anstelle des suspendierten Ministerialrats Frech zum kommissarischen Leiter der Ministerialabteilung. Am 18. April 1933 wurde der frischgebackene Parteigenosse Müller-Trefzer Ministerialrat und Chef der neuerrichteten Staatskanzlei. Den neuen Dienstrang hatte er lange entbehrt, und die institutionelle Aufwertung seiner Position steigerte sein professionelles Selbstwertgefühl zusätzlich. Diese Genugtuung wurde jedoch schon bald in dem Maße getrübt, wie Wagners „Reichsstatthalterei“ der Behörde des Ministerpräsidenten den Rang ablief.
Zu dem Kreis „nationaler“ Beamter, welche im Frühjahr 1933 ausdrücklich für ihre „großen Verdienste“ um die Machtergreifung in Baden belohnt wurden, gehörte auch der Mannheimer Polizeipräsident Dr. Jakob Bader. Am 19. April holte Reichskommissar Wagner den DVP-Anhänger auf Vorschlag des nachmaligen NS-Ressortchefs, Polizeioberleutnant a. D. Karl Pflaumer, als Nachfolger des beurlaubten Ministerialdirektors Otto Weitzel ins Innenministerium. Wie Gustav Himmel und Ludwig Battenberg in Stuttgart sorgten die beiden Spitzenbeamten gemeinsam dafür, daß das NS-Personalrevirement auch in Baden scheinbar rechtskonform und vor allem reibungslos vonstatten ging. In einer Reihe von Fällen bewahrten sie dabei alte Kollegen vor schärferen Sanktionen. Mit Widerstand hatte dieses ehrenwerte Verhalten nichts gemein, weit mehr mit dem Korpsgeist der Verwaltung. Im übrigen lag es durchaus im Interesse des NS-Regimes, der höheren Beamtenschaft durch solche Gesten den Eindruck zu vermitteln, die rechtsstaatliche Kontinuität bleibe gewahrt und die traditionellen Spielregeln der Bürokratie würden auch weiterhin respektiert. Gerade in den ersten Wochen und Monaten der Machtergreifung war es für die Karlsruher NS-Führung von unschätzbarem Wert, daß profilierte Seniorbeamte zweifelnden jüngeren Kollegen signalisierten, wohin die Reise nunmehr politisch ging.
Dafür wurde einstweilen in Kauf genommen, daß Müller-Trefzer wie Bader in prozeduralen und personalpolitischen Fragen häufig auch als Interessenvertreter des übernommenen Verwaltungsstabes auftraten. Allerdings wuchs der Unwillen darüber, je sicherer Wagners Gauclique die Schalthebel der Macht in den Händen hielt. Am 1. April 1936 beurteilte die zuständige Karlsruher Kreisleitung Müller-Trefzer noch ohne weitere Zusätze als „politisch und kameradschaftlich einwandfrei“; drei Jahre später wurde er als „umstrittene Persönlichkeit“ porträtiert: ein „Formaljurist, der weniger nach nationalsozialistischem Denken als nach dem sturen Paragraphen handelt“; „politisch stark interessiert, weltanschaulich jedoch noch nicht voll gefestigt“. Weitere drei Jahre darauf galt er in Parteikreisen bereits „als vollständiger Versager“, der „in jeder Hinsicht fehl am Platze“ sei und nicht einmal von seinen eigenen Berufskollegen voll anerkannt werde.
Unbeschadet solcher Vorbehalte wurde Müller-Trefzer im Juni 1939 anstelle des zunächst favorisierten Ministerialrats Eugen Imhoff vom Reichsstatthalter als Nachfolger des verunglückten Ministerialdirektors Bader ins Innenministerium geschickt. In der Landeshauptstadt kursierten dafür zwei Erklärungen. Zum einen habe Ministerpräsident Walter Köhler Müller-Trefzer loswerden wollen, und so habe ihn Pflaumer – mittlerweile „der schwächste unter den Ministern“ – schließlich wider Willen nehmen müssen; zum anderen sei Müller-Trefzer mit dieser Beförderung vom Gauleiter ein weiteres Mal „für die Preisgabe gewisser ‚Staatsgeheimnisse‘ bei der Machtergreifung im Jahre 1933 belohnt“ worden. Beide Mutmaßungen dürften der Wahrheit nahe gekommen sein.
Personalpolitischen Einfluß vermochte der neue Ministerialdirektor ohnehin kaum noch auszuüben. Demgegenüber gewann der Gaupersonalamtsleiter und Bürochef Wagners, Adolf Schuppel, ständig Terrain. In Württemberg hatte die Gauleitung ihren Vertrauensmann Georg Stümpfig auf der Schlüsselposition des Innenministeriums plaziert, und auch in Baden wurde mit dem Gedanken gespielt, den Intimus des Gauleiters, Reichsstatthalters und Chefs der Zivilverwaltung im Elsaß zum Ministerialdirektor zu ernennen. Dazu kam es (vorerst) nicht. Denn erstens legte Wagner auch in anderen Fällen eine bemerkenswerte Loyalität gegenüber Beamten an den Tag, die sich im Vorfeld und während der ersten Phase der Machtergreifung aktiv auf seine Seite geschlagen hatten; und zweitens hatte das Gewicht der Innenverwaltung im polykratischen Machtgefüge der südwestdeutschen Provinz mittlerweile derart gelitten, daß Schuppel gar kein machtpolitisches Interesse mehr daran haben konnte, aus dem Straßburger Hauptquartier des Gaues Baden-Elsaß in das Karlsruher Innenressort umzuziehen. Dies um so weniger, als die begrenzte personalpolitische Autonomie, welche die südwestdeutschen Ministerien während der dreißiger Jahre hatten bewahren können, in der zweiten Kriegshälfte zusehends dem zentralisierten Einsatz des höheren Verwaltungspersonals von Berlin aus zum Opfer fiel.
1945 wurde Müller-Trefzer wie die Mehrzahl der höheren Beamten auf Weisung der alliierten Besatzungsbehörden als politisch kompromittiert entlassen. Allerdings blieb die Verwaltungselite der NS-Zeit nicht lange paralysiert. Denn die Entnazifizierung des Öffentlichen Dienstes geriet auch in Südwestdeutschland rasch zu jener vielzitierten „Mitläuferfabrik“ (L. Niethammer), deren Hauptzweck es nach dem unausgesprochenen Einverständnis der sogenannten „Betroffenen“ und der Mehrzahl ihrer Richter war, jene unter Verabfolgung einer symbolischen Sühne zu rehabilitieren, um ihnen eine möglichst bruchlose Fortsetzung ihrer Beamtenkarriere zu ermöglichen oder ungeschmälerte Pensionen zu verschaffen. Die Landesregierungen unterstützten diese „nachnationalsozialistische Solidargemeinschaft“ (K. Schönhoven) nach Kräften. Auch ausgewiesene NS-Gegner und -Geschädigte wie Julius La Fontaine konnten oder wollten das nicht verhindern. Zu stark war allen Erschütterungen zum Trotz der Korpsgeist der höheren Beamtenschaft, als daß sie an einer durchgreifenden Säuberung der Innenverwaltung von jenen Kollegen hätten mitwirken mögen, die sich in der einen oder anderen Weise enger als unvermeidbar mit dem nationalsozialistischen Regime eingelassen hatten.
Besonders deutlich kommt dieser Korpsgeist in jener umfangreichen Korrespondenz zum Ausdruck, an deren Ende 1951 nicht nur die dienstrechtliche, sondern auch eine moralische Rehabilitierung des vormaligen Ministerialdirektors Müller-Trefzer stand. Nach 1945 bemühten sich die Verwaltungsspitzen des Landesbezirks Baden mit vereinten Kräften darum, den prominenten Kollaborateur zum aktiven NS-Gegner umzustilisieren. Selbst gegen die allgemein übliche Herabsetzung seiner Pension auf den Satz eines Ministerialrats erhob der Leiter der Inneren Verwaltung des Landesbezirks zuletzt noch erfolgreich Einspruch: „Man würde der Persönlichkeit des Beamten [...] nicht gerecht werden, würde man ihn durch eine Kürzung seiner Versorgungsbezüge [...] mit dem ehrenrührigen Vorwurf belasten, daß er seine Laufbahn mit einer politisch motivierten Beförderung abgeschlossen habe“, wandte Dr. Hans Unser ein. Dann offenbarte er sein eigentliches Anliegen: „Letzten Endes würde man aber damit auch der badischen inneren Verwaltung in der Zeit von 1933 bis 1945 nicht gerecht werden, die sich weit mehr als andere Geschäftsbereiche mit politischen Widerständen und Unannehmlichkeiten auseinander zu setzen hatte, wenn Ministerialdirektor Müller-Trefzer als ihr oberster Berufsbeamter durch eine Kürzung seiner Versorgungsbezüge als politischer Exponent des Nationalsozialismus abgestempelt würde.“
Mit dieser Begründung kolportierte der sozialdemokratische Verwaltungschef einen Mythos, den seine Ehemaligen gezielt in die Welt gesetzt hatten, um sich vor den Entnazifizierungsinstanzen von persönlicher Verantwortung für die Unrechtspraxis der NS-Herrschaft reinzuwaschen. Obwohl in Karlsruhe bekannt war, daß gerade Müller-Trefzers beruflicher und politischer Werdegang ein denkbar ungeeignetes Beispiel dafür abgab, wurde diese Legendenbildung allseits akzeptiert. Das Kartell der Exkulpatoren wurde durch einen übergreifenden Wiederaufbaukonsens zusammengeschweißt, in dessen Mittelpunkt nicht die quasi-judizielle „Bewältigung“ der NS-Vergangenheit, sondern die Überwindung der wirtschaftlichen und sozialen Alltagsprobleme nach dem „Zusammenbruch“ stand. Schon das untergegangene NS-Regime hatte auf die Mitarbeit der traditionellen Funktionseliten nicht verzichten mögen, und der zügige Neuaufbau schien selbst engagierten Vertretern der Arbeiterbewegung im Südwesten ohne den administrativen Sachverstand der einschlägigen Fachleute zum Scheitern verurteilt. Die kompromittierten Verwaltungsleute zählten zu den ersten und hauptsächlichen Nutznießern dieser Entwicklung. Mit wenigen Ausnahmen konnte das noch dienstfähige Personal der badischen Innenverwaltung seine unterbrochenen Karrieren unter demokratischen Verhältnissen bald wieder fortsetzen. Und den Älteren signalisierte die Gewährung regulärer Ruhestandsbezüge, daß sie sich Fragen nach ihrer – zumindest ambivalenten – Rolle während der NS-Diktatur nicht mehr selbstkritisch zu stellen brauchten. In diesem Bewußtsein zog Müller-Trefzer – unter Rückgriff auf Rechtfertigungsschriftsätze aus dem Entnazifizierungsverfahren – 1952/53 seine Lebensbilanz.
Quellen: GLAK, 236, Nr. 28466 (Haupt-Personalakten); GLAK, 466, 1979/2, Nr. 5289/1-5 (weitere Personalakten); GLAK, 465a, Az. 51/68/499 (Spruchkammerakten); StAF, D 180/2, Nr. 216950 (Entnazifizierungsakten; inklusive NS-Unterlagen); BDC (NSDAP-Karteikarte)
Werke: Erinnerungen aus meinem Leben 1879-1949, 1953 (maschinenschriftlich) (GLAK, 65, Nr. 11746; BA Koblenz, Kl. Erwerb. 148)
Nachweis: Bildnachweise: GLAK, 466, 1979/2, Nr. 5289/3; Führerlexikon 1934/1935; Erinnerungen

Literatur: Das Deutsche Führerlexikon 1934/1935, 1934, S. 322; Degeners wer ist’s? X. Ausgabe, 1935, 1117; Ernennung nationaler Beamter (Der Führer, Karlsruhe, Nr. 111, 22.04.1933, 11); Der neue Ministerialdirektor (ebd., Nr. 65, 06.03.1940, 4); Johnpeter H. Grill, The Nazi Movement in Baden, 1920-1945, Chapel Hill, N.C. 1983, 254 und 595; Hansmartin Schwarzmaier, Kurzbiographie Friedrich Müller-Trefzer, maschinenschriftlich, o. J. (ca. 1992); Michael Ruck, Administrative Eliten in Demokratie und Diktatur. Beamtenkarrieren in Baden und Württemberg von den zwanziger Jahren bis in die Nachkriegszeit, in: Cornelia Rauh-Kühne/Michael Ruck (Hg.), Regionale Eliten zwischen Diktatur und Demokratie. Baden und Württemberg 1930 bis 1952, München 1993, 50, 60 f.; ders., Kollaboration – Loyalität – Resistenz. Administrative Eliten und NS-Regime am Beispiel der südwestdeutschen Innenverwaltung, in: Thomas Schnabel/Angelika Hauser-Hauswirth (Hg.), Formen des Widerstandes im Südwesten 1933-1945, 1994, 140 ff. und 148; ders., Korpsgeist und Staatsbewußtsein. Beamte im deutschen Südwesten 1928 bis 1972, 1996, passim
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