Kern, Fritz Max Friedrich Ludwig Hermann 

Geburtsdatum/-ort: 28.09.1884;  Stuttgart
Sterbedatum/-ort: 21.05.1950; Mainz
Beruf/Funktion:
  • Historiker
Kurzbiografie: 1892-1902 Karlsgymnasium in Stuttgart
1902-1903 Studium der Rechtswissenschaften in Lausanne
1903-1906 Studium der Geschichte in Tübingen und Berlin
1906 Promotion zum Dr. phil. in Berlin mit dem Thema: Dorsualkonzept und Imbreviatur. Zur Geschichte der Notariatsurkunde in Italien, gedruckt Stuttgart (Kohlhammer) 1906; Doktorvater Michael Tangl
1906-1909 Ausgedehnte Archivreisen im Auftrag der Monumenta Germaniae Historica zunächst in Italien (Rom), dann in Frankreich und England. Mitarbeit an Monumenta Germaniae Historica. Constitutiones, Bd. VIII (Karl IV., hg. von Karl Zeumer). Herausgeber: Acta imperii Angliae et Franciae ab a. 1267 ad a. 1313, gedruckt Tübingen (Mohr) 1911
1909 Habilitation in Kiel mit der Schrift: Die Anfänge der französischen Ausdehnungspolitik bis zum Jahre 1308, erweitert gedruckt Leipzig (Hirschfeld) 1910
1909-1914 Privatdozent in Kiel; 1913 außerordentlicher Prof.
1914 Veröffentlichung von: Gottesgnadentum und Widerstandsrecht im frühen Mittelalter. Zur Entwicklungsgeschichte der Monarchie, Leipzig (Köhler)
1914-1922 ordentlicher Prof. an der neugegründeten Universität Frankfurt am Main
1914-1918 Neben-und ehrenamtliche Tätigkeit für das Auswärtige Amt und bei einer Geheimdienststelle des Generalstabes des Feldheeres (Oberste Heeresleitung)
1920-1921 Journalistisches Engagement in Berlin: Herausgeber der Wochenschrift „Die Grenzboten“
1922–1947 ordentlicher Prof. in Bonn
1945 27. Apr. Flucht in die Schweiz nach Mitwirkung im Widerstand; Exil bis 1948/49
1949-1950 Mitarbeit an Planung und Aufbau des Instituts für europäische Geschichte in Mainz
Weitere Angaben zur Person: Religion: ev.; seit Dezember 1949 rk.
Verheiratet: 1. 1909 Bertha, geb. von Hartmann (geb. 1886)
2. 1941 Elisabeth Charlotte (Liselotte), geb. Ahrens (geb. 1904)
Eltern: Vater: Hermann von Kern (württembergischer Personaladel, 1854-1932), Dr. phil. h. c., Präsident des württembergischen Verwaltungsgerichtshofs, Staatsrat und Mitglied der I. Kammer
Mutter: Marie, geb. von Hufnagel (1860-1944)
Geschwister: 2
Kinder: aus 1. Ehe 1 Sohn, 2 Töchter
aus 2. Ehe 1 Sohn
GND-ID: GND/118561499

Biografie: Gerhard Fouquet (Autor)
Aus: Württembergische Biographien 1, 126-130

Kern, hineingeboren in die obere Juristen- und Beamtenschicht Württembergs und aufgewachsen im großbürgerlichen Milieu des Fin de siècle, entwickelte sich unter dem Einfluss seiner akademischen Lehrer Georg von Below, Karl Zeumer und Michael Tangl zum Mittelalterhistoriker, zum Monumentisten. Er hat in dieser kurzen, bis 1914/19 dauernden Phase wissenschaftlicher Existenz für seine Zeit Bahnbrechendes, für die europäische Mediävistik Wegweisendes, ja Bleibendes geleistet. Dieses Urteil findet zum einen in der Tätigkeit als Editor der Quellen über die auswärtigen Beziehungen von König und Reich zu Italien, Frankreich und England (1267-1313) seine Begründung, eine disparate, vielschichtige Überlieferung, die Kern teilweise in seiner, durchaus zeitbedingt politischem Urteil unterworfenen Schrift über die Anfänge französischer Ausdehnungspolitik (1910) zur Darstellung brachte. Die Einschätzung stützt sich zum anderen auf die in Kerns Kieler Zeit ausgearbeitete Monographie „Gottesgnadentum und Widerstandsrecht“, ein großer Wurf nicht allein was die Erudition angeht, sondern auch was die Begründung einer vergleichenden Verfassungsgeschichte betrifft.
Von hoher Bedeutung für die Diskussion über Entstehung und Begründung von Herrschaft, auch und gerade über die Anfänge moderner Staatlichkeit ist Kerns vielschichtig und mit hohem Aufwand nachgewiesene These, dass sich die europäischen Monarchien des frühen Mittelalters aus genossenschaftlichem Prinzip und christlicher Weltanschauung entwickelt hätten. Die gewählte Herrschaft sei seiner Überzeugung nach gekennzeichnet gewesen durch „eine vom Volk unabhängige Befugnis und (...) eine vom Volk abhängige Befugnis neben- oder ineinander. Der theokratisch-monarchische Gehalt in aller Herrschaft machte den Herrscher also nicht im modernen Sinne „souverän“; die Abhängigkeit des Herrschers von Gott und seinem Gebot, welche aus dem göttlichen Herrschaftsmandat entsprang, ließ die Abhängigkeit des Herrschers vom Willen der Gesamtheit insoweit bestehen, als eben in der Herrschaft neben jenem göttlichen Mandat noch ein Volksmandat lag“ (10 f.). Aus diesen Zusammenhängen begründete sich nach Kern dann auch ein Widerstandsrecht des Volkes. Die Analyse beschränkt sich dabei keineswegs in einem dauernden rechts- und geistesgeschichtlich motivierten Verfassungsvergleich von „rechtlicher Gebundenheit des Herrschers“ und „Widerstandsrecht“. Kern untersucht vielmehr auch die symbolischen Bedeutungssphären der Herrscherweihe, des „Heilzaubers“ der französischen und englischen Könige, der „Nachwirkungen der antiken Herrschervergötterung“. Zutreffend erklärte Rudolf Buchner im Vorwort der Neuauflage des 1939 mit Modifikationen auch ins Englische übersetzten Werkes (1954), dass ein solches Unterfangen „keiner Rechtfertigung“ bedürfe. Auf das zentrale Problemfeld und die dabei im Fokus von Rechts-, Geistes- und Kulturgeschichte angelegte vergleichende Verfassungsgeschichte sind nahezu alle kleineren mediävistischen Schriften Kerns bezogen, seien es nun die großen Aufsätze über die „Reichsgewalt des deutschen Königs nach dem Interregnum“ (1910) sowie über „Recht und Verfassung im Mittelalter“ (1919), sodann die Dante-Studien (1913/14) oder die späte, den Sybel-Ficker-Streit in beißender Ironie wieder aufnehmende Arbeit über „Der deutsche Staat und die Politik des Römerzugs“ (1928) – Kern wartete allerdings vergeblich auf eine Antwort der „Fickerianer“.
Jene akademische Debatte hatte sich angesichts der Katastrophe des Ersten Weltkrieges überlebt. Der Kriegsausbruch 1914 brachte für Kern zunächst einen Karrieresprung: Im Juli erhielt Kern einen Ruf nach Frankfurt am Main, am Eröffnungstag, dem 18. 10. 1914, bezog er als jüngster Ordinarius die neugegründete Universität. Der Krieg bedeutete für Kern darüber hinaus auch eine Zäsur ganz anderer Art: Im Weltkrieg sei man, wie Kern später bekannte, „plötzlich vom Subjekt zum Objekt geworden“. In der Erfahrung dieser Entfremdung ist Kern in die Lebensform eines „politischen Professors“ (H. Hallmann) hineingewachsen. Die Wende wird manifest im Engagement des Dreißigjährigen zunächst im Auswärtigen Amt, wo man ihn 1914/15 in diplomatischem Auftrag nach Rom, Bukarest und Konstantinopel, Wien und Brüssel entsandte, sie tut sich kund in der freiwilligen Verpflichtung, neben seinem Frankfurter Ordinariat das Archiv beim „Nachrichten-Offizier Berlin“ (NOB) der Obersten Heeresleitung aufzubauen und zu beraten.
Nach 1918 hat sich Kern darüber hinaus verstärkt der unmittelbaren Zeitgeschichte und der Kommentierung des Zeitgeschehens zugewandt. Das hatte weniger damit zu tun, dass er sich mit der Annahme seines Rufes zum Sommersemester 1922 nach Bonn als Nachfolger Friedrich von Bezolds dazu verpflichten musste, insbesondere die neuere Geschichte zu lehren, als vielmehr mit einem zeithistorischen Engagement, das im August 1918 durch seinen Schwiegersohn Ulrich von Hassell angebahnt wurde: Kern beriet Großadmiral Alfred von Tirpitz bei der Abfassung seiner „Erinnerungen“ (1919), ja schrieb sie teilweise selbst. Gleichwohl stand er der „Deutschen Vaterlandspartei“ der Kapp und Tirpitz „zurückhaltend“ (H. Hallmann) gegenüber. Durch die enge persönliche Verbindung mit Tirpitz erhielt Kern die Möglichkeit, auch andere Persönlichkeiten aus dem politischen Führungsmilieu des ausgehenden Kaiserreiches kennenzulernen: Kern verkehrte mit dem Fürsten Bernhard von Bülow und arbeitete an den Memoiren „Deutschland und Amerika“ Johann-Heinrich Graf von Bernstorffs (1920) mit. Kaum bekannt ist, dass Kern auch an der Entstehung des „Seeteufel“ Felix Graf von Luckners (1921) beteiligt war. 1920/21 hielt sich Kern vornehmlich in Berlin auf, wo er die Herausgeberschaft der Wochenschrift „Die Grenzboten“ übernahm, um „das Auslands- und insbesondere das Irredenta-Deutschtum mit dem kulturellen Leben der Nation in Fühlung zu halten“. Jedenfalls – Kern gehörte während und nach dem Ersten Weltkrieg zur Gruppe rechtsstehender Historiker, deren prominentestes Mitglied Georg von Below war, ein Freund Kerns und Herausgeber der „Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte“. Politisch und weltanschaulich blieb Kern getrennt von liberal und demokratisch agierenden Fachgenossen wie Friedrich Meinecke und Walter Goetz. Es verwundert daher nicht, dass Meinecke 1921/22 zu den entschiedenen Gegnern einer Berufung Kerns als Nachfolger Dietrich Schäfers auf den Berliner Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte zählte.
Auch während der ersten Bonner Jahre (bis 1933) blieb Kern publizistisch sehr aktiv: Das zeigt sein starkes Engagement im Ruhrkampf und in der Separatistenabwehr, das belegen seine in verschiedenen Fachzeitschriften und Tageszeitungen 1924/25 verstreut erschienenen „Skizzen“, die aus unterschiedlichen Perspektiven die Gründe für den Kriegsausbruch 1914 thematisierten und damit gegenüber der heftig diskutierten „Versailler Kriegsschuldthese“ Stellung bezogen, dies wird offenbar in seinen leidenschaftlichen Appellen während der Wirtschafts- und Staatskrise der Jahre 1929 bis 1933. In mehreren von der „Vossischen Zeitung“ und der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ veröffentlichten Artikelserien beschwor Kern, der unter dem Eindruck der Außenpolitik Gustav Stresemanns zum ,Europäer’ geworden war, die politische Öffentlichkeit der ausgehenden Weimarer Republik, statt „völkischer Barbarei“ den Wiederanschluss an Europa zu suchen, den Versailler Vertrag mit Ausnahme der Kriegsschuldfrage hinzunehmen und sich mit Frankreich und Polen trotz aller Schwierigkeiten auszusöhnen. Rettung vor der heraufziehenden Katastrophe erhoffte er sich in einer „Politik der Symbiose“, in einer auf die deutsch-französische Verständigung abgestützten europäischen „Autarkie“ und in der „Zurückdrängung der gerade für Deutschland selbstmörderisch gewordenen Machtideologie“. Als konkreter Beitrag der Fachwissenschaft zu diesem Friedenswerk plante Kern mit dem „Comité franco-allemand for the reconciliation and cooperation of historians und teachers“, zu dem z. B. Franz Steinbach und Marc Bloch gehörten, ein zweisprachiges Werk herauszugeben: ein „Handbuch der deutsch-französischen Beziehungen/Manuel des relations franco-allemands“. Ein Redaktionsausschuss tagte noch Anfang März 1933, doch die Naziherrschaft verhinderte jede weitere Zusammenarbeit. Überhaupt sah sich Kern in dieser Zeit vielfältigen Anfeindungen ausgesetzt: Am 5. März 1933 griff Richard Walter Darré, der Leiter des Rasse- und Siedlungshauptamtes der SS, im ,Völkischen Beobachter’ Kerns Rassenlehre scharf an, der NS-Studentenbund organisierte einen Boykott der Vorlesung des Geächteten.
Kerns Rassenlehre hatte ihre Ursprünge in der Hinwendung zur Universalgeschichte: Bereits in seinem Aufsatz „Recht und Verfassung im Mittelalter“ (1919) deutete sich eine „Universalgeschichte der Menschheit“ (H. Hallmann) an – nach der Auffassung Kerns sein eigentliches Lebenswerk. In diesem Sinne wandte sich Kern während der 1920/30er Jahre der außereuropäischen Kulturgeschichte zu und vom fachwissenschaftlichen Positivismus ab, er begründete eine (Hochkultur-)Schichten-Lehre und legte 1927, einem Wissenschaftstrend der Zeit folgend, im Zusammenhang mit der allgemeinen „Frage nach der Vorbereitungszeit der großen Geschichtsvölker“ seinen „kultur- und rassengeschichtlichen Versuch“ „Stammbaum und Artbild der Deutschen und ihrer Verwandten“ (1927) vor. In dieser aus heutiger Sicht problematischen Monographie befasste sich Kern mit Fragen der Vor-, Sprach-, Stammes- und Rassengeschichte der Deutschen. Er verwarf darin wie auch in seiner urgeschichtlichen Synthese ,Die Anfänge der Weltgeschichte’ (1933) evolutionistische, marxistische und biologistische Interpretationen, mit letzterem Ansatz auch und gerade die offizielle nazistische Rassenlehre. Dadurch entstand ein unüberbrückbarer Gegensatz zum nationalsozialistischen Regime, der noch durch Kerns politische Haltung überlagert wurde, und zwar trotz seiner grundsätzlichen, nach 1933 geäußerten Ansicht: „Besser in Philosophie emigrieren als in andere Länder“: Kern verweigerte den Judenboykott (1. 4. 1933), im April 1934 schlug er in einer waghalsigen Reise nach London dem befreundeten Universalhistoriker Arnold J. Toynbee und einigen Angehörigen des Foreign Office eine sofortige unblutige Wiederbesetzung der im Versailler Vertrag den Briten im Rheinland zugestandenen Besatzungszone vor, um Deutschland und Europa vom Naziterror zu befreien. In den Jahren 1935/36 wurde Kern in das Hochverratsverfahren gegen die Studentengruppe um seinen Doktoranden Walter M. Markov einbezogen und mangels Beweisen freigesprochen – er hielt weiterhin Kontakt zu den im Zuchthaus Siegburg Einsitzenden –, im März 1937 warnte er in Wien und Graz eindringlich vor dem drohenden „Anschluss“ und im Oktober 1944 nahm er Verbindung zu militärischen Widerstandsgruppen auf. Am 27. 4. 1945 entzog sich Kern einer möglichen Verhaftung durch Flucht in die Schweiz.
Nach Kriegsende verweigerten die alliierten Militärregierungen Kern jahrelang die Einreise; erst zum Speyerer „Internationalen Historikertreffen“ am 17. 8. 1948 konnte er die Schweiz wieder verlassen. Während der von wirtschaftlicher Not gezeichneten Jahre in Belfaux (bei Fribourg) und Basel arbeitete Kern, seit 1947 Bonner Emeritus, wissenschaftlich an Themen zur Frömmigkeitsgeschichte Europas und Indiens. Im Frühjahr 1948 kam mit dem Berner Francke-Verlag ein Vertrag zustande, der einen seit 30 Jahren gehegten Plan Kerns zur Ausführung bringen sollte: die auf zehn Bände angelegte „Historia Mundi“ – „ein Bild des Werdegangs der Menschheit und ihrer Kulturen“ jenseits der gängigen Zyklentheorien und gegen den „aufklärerischen historischen Evolutionismus“, getragen und geschaffen in internationaler, transdisziplinärer Zusammenarbeit. Im Jahr darauf trat der Leiter der Mainzer „Direction générale des affaires culturelles“ Raymond Schmittlein an Kern mit dem Plan zur „Entgiftung“ von Schulbüchern heran. Dadurch bot sich ihm die Chance zur Errichtung eines ,Instituts für europäische Geschichte’ in Mainz. Es sollte universalgeschichtlich ausgerichtet sein und „der übernationalen und überkonfessionellen Zusammenarbeit von Historikern im Sinne des werdenden Europas“ dienen. Die Realisierung beider Vorhaben erlebte Kern, der 1949 nach Bad Godesberg und Mainz übergesiedelt war, nicht mehr.
Quellen: Liselotte Kern, F. Kern 1884-1950. Universalhistoriker und Philosoph. Hinweise auf einen unveröff. NL, Bonn 1980.
Werke: (in Auswahl, wiss. Werkverzeichnis in L. Kern); Diss. 1906 (wie oben); Habilitationsschrift 1910 (wie oben); Acta imperii Angliae et Franciae, 1911; Gottesgnadentum, 1914 (7. Aufl. als ND. der 2. Aufl., 1954; engl. Übers.: Kingship and Law in the Middle Ages, Oxford 1939) (alle wie oben); Die Reichsgewalt des deutschen Königs nach dem Interregnum. Zeitgenössische Theorien, in: HZ 106 (1910), 39-95, ND 1959; Humana Civilitas (Staat, Kirche und Kultur). Eine Dante-Untersuchung, 1913, ND 1970; Dante. Vier Vorträge zur Einführung in die Göttliche Komödie, 1914; Geschichtsschreiber des frühen Mittelalters: von Eusebius bis zu Regino von Prüm, 1915; Recht und Verfassung im Mittelalter, in: HZ 120 (1919), 1-79, ND 1952, ND 1958-1992; Stammbaum und Artbild der Deutschen und ihrer Verwandten. Ein kultur- und rassengeschichtlicher Versuch, 1927; Hubert von Beckerath/F. Kern, Autarkie oder internationale Zusammenarbeit?, 1932; Die Nachfolge Christi oder das Buch vom Innern Trost (Thomas a Kempis), 1947; Prolegomena zu einer neuen Textausgabe der Imitatio Christi, 1949; Geschichte und Entwicklung, hg. von Liselotte Kern, 1952; Die Lehren der Kulturgeschichte über die menschliche Natur, in: Historia Mundi, begr. von F. Kern, Bd. I, 1952, 11-17; Der Beginn der Weltgeschichte, 1953; Asoka. Kaiser und Missionar, hg. von Willibald Kirfel, 1956; Skizzen zum Kriegsausbruch im Jahre 1914, hg. von Hans Hallmann, 1968.
Nachweis: Bildnachweise: bei Hans Hallmann, F. Kern, n. 368.

Literatur: Hans Hallmann, F. Kern 1884-1950, in: Bonner Gelehrte. Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in Bonn: Geschichtswissenschaften, 1968, 351-375; Winfried Schulze, Deutsche Geschichtswissenschaft nach 1945, 1989, 274-280.
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