Marx, Karl 

Geburtsdatum/-ort: 12.11.1897; München
Sterbedatum/-ort: 08.05.1985;  Stuttgart
Beruf/Funktion:
  • Komponist
Kurzbiografie: 1904 Volksschule Nürnberg
1904-1913 Volks- und Realschule Ingolstadt; Violin- und Klavierunterricht; erste Kompositionen
1913 Oberrealschule München
1916 Beginn eines Chemiestudiums
1917 Begegnung mit Carl Orff bei Musterung und Militärdienst
1918 Gefangenschaft bei Northampton
1919 Entlassung; erster Schüler Orffs
1920 Akademie der Tonkunst München; Kompositionsschüler von Anton Beer-Waldbrunn; Chorstudien bei E. Schwickerath
1921 Aufnahme in die Meisterklasse für Dirigieren von Siegmund von Hausegger (wesentlich die Begegnung mit Bruckners Werk)
1922 Reifeprüfung für Komponisten; Debüt als Dirigent
1924 Lehrauftrag für Solorepetition an der Akademie der Tonkunst in München, v.a. in der Klasse des Bassisten F. von Kraus
1929 Auch Unterricht in Harmonie- und Formenlehre Mitarbeit in der „Güntherschule“ mit Carl Orff
1940 Dozent für Komposition und Satzlehre an der Hochschule für Musikerziehung in Graz
Ab 1946 Unterricht an der Musikhochschule Stuttgart, seit 1948 Vertragsangestellter
Ab 1955 Leiter der Abteilung Schulmusik
1956 Ernennung zum beamteten Professor
1964 Eintritt in den Ruhestand
Weitere Angaben zur Person: Religion: römisch-katholisch
Auszeichnungen: Musikpreis der Stadt München (1932)
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1966)
Georg Friedrich Händel-Ring (1967)
Ehrensenator der Stuttgarter Musikhochschule
Verheiratet: 1. 1933 Novema, geb. Fellmann (1906-1974)
2. 1977 Else Kretschmer, geb. Kothe
Eltern: Joseph (1864-1943), Militärbauregistrator
Emilie, geb. Eheberg (1862-1932)
Geschwister: Hermann
Kinder: aus 1. Ehe Peter (* 1936), Musikdirektor Biberach/Riß
aus 1. Ehe Klaus (* 1938), Professor für Violoncello an der Universität Mainz
aus 1. Ehe Günter (* 1943), Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Dortmund
GND-ID: GND/118731521

Biografie: In: Baden-Württembergische Biographien 3, 244-245
Quellen: The New Grove XI; MGG VIII; Riemann, Ergänzungsband. Mündliche Mitteilungen des Sohnes Peter
Werke: Werkverzeichnis, literarische Arbeiten und Diskographie in G. Struub, G. Weiß, J. F. Doppelbauer, Karl Marx (Bd. 3 der Reihe Komponisten in Bayern, hg. von Alexander L. Suder); Zeitschrift für Musiktheorie 3 (1972)
Nachweis: Bildnachweise: Im Nachlaß beim Sohn Peter

Literatur: R. Sallfeld, Karl Marx, in: Zeitschrift für Musik XCVIII (1931), 361; Blumberger: Karl Marx, in: Zeitschrift für Hausmusik, VI (1937), 13; H.-G. Scholz, Das Chorschaffen von Karl Marx, in: Die Musikpflege 9 (1939), 483ff.; W. Bollert, in: Musica 2 (1948), 272; F. Oberbordeck, Karl Marx, in: Hausmusik, XXI (1957), 98; K. Sydow, Karl Marx, in: Musik im Unterricht (48), 1957; H. A. Metzger, Das geistliche Vokalwerk von Karl Marx, in: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 25 (1958); E. Karkorschka (Hg.), Festschrift Karl Marx, 1967 (darin u.a. Beiträge von Doppelbauer, Gümbel, Wöhler und Deppert); E. Karkorschka, Über späte Instrumentalwerke von Karl Marx, in: Musica, XXVI (1972), 542
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