Oberamtsbeschreibung Geislingen (1842)

Bild Geislingen

Geislingen liegt unterhalb der steil abfallenden Hänge des Helfensteins und des Ödenturmbergs. Die Burg Helfenstein selbst, auf den schroffen Felsen oberhalb der Stadt, wurde 1552 von der Reichsstadt Ulm zerstört. Der Ödenturm war ein Vorwerk der Burg Helfenstein. Ebenfalls zerstört, wurde er 1555 wieder instand gesetzt und erhielt eine Glocke aus dem Ulmer Zeughaus, die lange Zeit zum Schlagen der Stunden und zur Warnung vor Feuersgefahr diente. Der Turm der Marienkirche, in der sich viele Epitaphe ulmischer Patrizier sowie des benachbarten Adels finden, ragt noch immer weit über die Dächer der Oberamtsstadt hinaus (1842).

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