Das „Bildnis des vollen Mondes“ des Offenburger Fotografen Julius Grimm

Das nahezu fotorealistische Bild zeigt den Vollmond in seitenverkehrter Ansicht, Quelle: Museum der Universität Tübingen MUT
Das nahezu fotorealistische Bild zeigt den Vollmond in seitenverkehrter Ansicht, Quelle: Museum der Universität Tübingen MUT

Das exakt quadratische Gemälde (2,2 x 2,2 m) zeigt die Ansicht des vollen Mondes. Der Himmelskörper ist in das Zentrum des Werkes gerückt. Das Bild wurde vom Offenburger Fotografen Julius Grimm (1842–1906) gemalt. Im Grimm'schen Atelier und Kunstinstitut befand sich auch ein astronomisch-fotografisches Observatorium mit Teleskop. Wahrscheinlich mithilfe dieser technischen Instrumentarien schuf Grimm im Jahr 1895 das Gemälde des Mondes, der – wie beim Blick durch das Teleskop – um 180 Grad gedreht ist.

Das Gemälde wurde im Jahr 1987 von Pedellen der Universität auf dem Dachboden der Neuen Aula wiederentdeckt. Es ist Bestandteil der Gemäldesammlung des Museums der Universität Tübingen (MUT) auf Schloss Hohentübingen.

 

 

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