Niedernhall 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Stadt
Homepage: http://www.niedernhall.de
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Einwohner: 3889
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 220.0
Max. Höhe ü. NN (m): 399.86
Min. Höhe ü. NN (m): 193.59
PLZ: 74676

Die Stadt Niedernhall in der ungefähren Mitte des Hohenlohekreisesliegt mit dem nördlichen Teil ihrer Gemarkung im tief in den Buntsandstein eingeschnittenen Tal des Kocher. Südlich grefit das Gebiet auf die leicht gewellten Muschelkalkhochflächen der Ohrnwaldriedel aus. Der höchste Punkt des Stadtgebietes liegt mit 399,86 m über NN südöstlich bei Waldzimmern, der niedrigste mit 193,59 m im Kochertal. 1806 kam die Stadt an Württemberg und wurde zunächst dem Oberamt Neuenstein, ab 1809 Schöntal und ab 1810 Ingelfingen zugewiesen, bis sie 1811 zum Oberamt Künzelsau kam, aus dem 1938 der gleichnamige Landkreis und 1972 der Hohenlohekreis hervorging. Bei der Gebietsreform schloss sich Niedernhall als einzige Stadt mit keiner anderen Kommune zusammen und wurde auch nicht eingemeindet. Eine deutliche Siedlungsentwicklung trat erst nach 1945 ein. Außerhalb der alten Stadtmauer entstanden auf dem linken Ufer des Kocher in mehreren Schritten bis in die Gegenwart neue Siedlungsgebiete, die heute eine weitgehend geschlossene Bebauung bilden. Ab Ende der 1970er Jahre wurden auch auf dem rechten Ufer neue Flächen ausgewiesen. Die Erschließung des Kochertals durch die Kochertalbahn 1920 war auch für Niedernhall ein wichtiges Ereignis. Die Bahnlinie wurde Ende der 1970er Jahre stillgelegt; seitdem bestehen Buslinien. Weitere wesentliche Maßnahmen waren der durchgängige Ausbau der Kochertalstraße ab 1959, eine Anbindung an die Autobahn über die Neufelser Straße L1044 und die Umfahrung der historischen Altstadt ab 1990.

Den schmalen Nordteil der Gemarkung nimmt das in der Scheitelregion der tektonischen Aufwölbung bis in den Buntsandstein tief eingeschnittene Kochertal ein, an dessen Hängen die Schichten als Terrassen in Erscheinung treten. (Im tektonischen Störungsbereich der Kochertalaue wurde früher aus dem Mittleren Muschelkalk stammendes Steinsalz aus einer »zweigrädigen« Sole gewonnen.) Nach Süden hin erstreckt sich die Gemarkung über die leicht gewellte Muschelkalkhochfläche der Ohrnwaldriedel mit Ablagerungen von Lettenkeuper und Löß. Im Südwesten folgt die Gemarkungsgrenze dem in den Hauptmuschelkalk eingesenkten steilwandigen Mäandertal der Kupfer.

Wappen von Niedernhall

In Gold (Gelb) der heilige Laurentius in silbernem (weißem) Unter-, rotem Obergewand und roten Schuhen, mit der Rechten einen schwarzen Rost haltend, in der Linken ein silbernes (weißes) Buch tragend.

Beschreibung Wappen

Wie die Wappen der Nachbarstädte Forchtenberg, Ingelfingen, Öhringen und Sindringen bezieht sich auch das der Stadt Niedernhall auf den Patron der Pfarrkirche. Der heilige Laurentius ist bereits im ältesten, dem 15. Jahrhundert entstammenden Siegel der Stadt zu sehen. Bei den farbigen Darstellungen setzte sich - nachdem der Kirchenheilige 1931 noch ein blaues Obergewand getragen hatte - die jetzige Tingierung durch. Das Landratsamt Hohenlohekreis hat die Flagge am 19. August 1980 verliehen.

GND-ID:
  • 4042213-6
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