Ringsheim - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1225

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Die Gemarkung gehört zum größten Teil dem zwischen Elzniederung und Vorbergzone erhaltenen Niederterrassenstreifen an. Im Оsten reicht sie aber bis zum Kahlenberg in die Vorberge hinein, in denen erzführende Doggerschichten anstehen und die hier nur teilweise von Löß überweht sind. Das Dorf mit unregelmäßigem Grundriß, aber von einer breiten Hauptstraße durchzogen, liegt am Ostrand der Niederterrasse. An den Ortskern schließen im Süden und Norden Neubaugebiete an.
Historische Namensformen:
  • Ringsheim 1225
Geschichte: 1225 Ringsheim, von Personenname. Siedlung der ältesten Schicht. Reihengräber oberhalb der Johanneskapelle. 1225 Hof des Kloster Ettenheimmünster. Mitte des 14. Jahrhundert ist ein Dinghof im Besitz des Hochstifts Straßburg. Eine Familie von Ringsheim besaß im 14. Jahrhundert Anteile an der von Straßburg zu Lehen gehenden Herrschaft, so 1315 Gerhard von Ringsheim, 1347 Walter von Ringsheim 1394 zählte Ringsheim zur straßburgischen Herrschaft Ettenheim, 1401 war es unter den mit Ettenheim an die Stadt Straßburg verpfändeten Dörfern. Seit der Auslösung 1528 beim bischöflichen straßburgischen Oberamt Ettenheim. 1803 an Baden, 1809 Amt Ettenheim, 1924 Bezirksamt, 1939 Landkreis Lahr. Ringsheim wurde 1807 um seinen Anteil am Ettenheimer Genossenschaftswald vergrößert.

Ersterwähnung: 1225
Kirchengeschichte: 1225 wird in Ringsheim erstmals eine von Ettenheim abhängige Kapelle erwähnt, 1363 war sie Pfarrkirche und wurde 1435 dem Kloster Ettenheimmünster inkorporiert. Patrozinium 1666 St. Johannes der Täufer und Sebastian. Die katholische Pfarrkirche ist ein Bau von 1789. Die ebenfalls Johannes dem Täufer geweihte ehemalige Wallfahrtskapelle wurde nach 1670 errichtet. Die Evangelischen zu Herbolzheim (Verwaltungsraum Kenzingen-Herbolzheim, Landkreis Emmendingen).
Patrozinium: St. Johannes
Ersterwähnung: 1666

GND-ID:
  • 4535359-1
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