Grafenhausen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1111 [1111 (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert)]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Das auf der Niederterrasse liegende Dorf besitzt einen fast regelmäßigen leiterförmigen Grundriß, der aber durch ein im Süden anschließendes Neubaugebiet zur Gitterform erweitert wird.
Historische Namensformen:
  • Grabenhausen 1111 [1111 (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert)]
  • Gravenhusen 1272
Geschichte: 1111 (Корialüberlieferung 12. Jahrhundert) Grabenhausen, 1272 Gravenhusen. Siedlung der frühmittelalterlichen Ausbauzeit von Ettenheim her, zu dessen Waldgenossenschaft Grafenhausen gehörte. 1111 Adalbero de Grafhausen - einzige Adelsnennung. Der 1318 aus dem Besitz des Straßburger Bürgers Konrad von Winterthur an Kloster Ettenheimmünster übergehende Hof zum Graben, zum Teil Lehen von Straßburg, vielleicht der ehemalige Adelssitz und namengebend für die Siedlung. Grafenhausen stand unter der Herrschaft des Straßburger Bischofs und war mit Ettenheim 1401-1528 an die Stadt Straßburg verpfändet. Mit der Herrschaft Ettenheim 1803 an Baden, Amtszugehörigkeit wie Ettenheim. 1807 wurde ein Stück des Genossenschaftswaldes an die Gemeinde übereignet. 1974 Zusammenschluß mit Kappel zu einer Gemeinde.

Ersterwähnung: 1225
Kirche und Schule: 1225 bestand eine Kapelle in Abhängigkeit von Ettenheim. 1318 Pfarrei, Patronat bei Ettenheimmünster, dem die Kirche 1514 inkorporiert war. Die 1762 wiedererrichtete Pfarrei erhielt 1789 das heutige Gotteshaus. Die Evangelischen früher zur Pfarrei Wittenweier, heute Mahlberg.

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