Dürbheim 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.duerbheim.de
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Einwohner: 1634
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 110.0
Max. Höhe ü. NN (m): 972.15
Min. Höhe ü. NN (m): 676.98
PLZ: 78589

Die südöstlich an Balgheim grenzende und mit ihrer südlichsten Spitze gerade noch die Kreisstadt Tuttlingen berührende Gemeinde folgt dem Albtrauf und reicht aus dem Prim-Faulenbachtal, einer Untereinheit der größeren naturräumlichen Einheit "Baar-Alb und Oberes Donautal", nach Norden und Osten auf die stark verkarstete, wellige Weißjurahochfläche des westlichen Großen Heubergs der Hohen Schwabenalb hinauf. Trockentäler aber auch Felsleisten, wie an der Kante zum Ursental im Osten der Gemeinde, prägen die Landschaft. Das Naturschutzgebiet "Grasmutter" bewahrt dort die typische Flora und Fauna einer durch Schafbeweidung waldfreigehaltenen Fläche. Am Hirschbühl im äußersten Nordwesten der Gemeinde, wird mit 973 m über NN das Höhenmaximum erreicht, das zum Albvorland, im Faulenbachtal bis auf 678 m abfällt. An der flachen Talwasserscheide (Europäischen Wasserscheide Donau-Rhein), von der nach Norden das Primtal abgeht, setzt nach Süden das Faulenbachtal mit einem Hochmoor ein, welches den Egelsee umschließt und mit den anschließenden Riedflächen als Dürbheimer Moos unter Naturschutz steht. Der Taldurchgang bildet einen der wichtigsten Querpässe der südwestlichen Alb, den die B 14 und die Gäubahn Stuttgart-Singen nutzen. Der Ort liegt allerdings nordöstlich abseits dieser Trassen dicht am Albtrauf, auf dessen Hangfuß er sich zunehmend weiter hinaufschiebt. Die beständig wachsende Wohngemeinde versucht den Tourismus zu forcieren, der bislang schwerpunktmäßig im Winter auf der Albhochfläche (Loipen um den Weiler Risiberg, Skilifte) floriert. Vornehmlich am südwestlichen Ortsrand haben sich aber auch moderne Industrie- und Gewerbebetriebe angesiedelt. Erschlossen wird das Gemeindegebiet durch die K 438, die in der Nachbargemeinde Balgheim Anschluss an die B 14 hat. 1805 fiel der Ort an Württemberg, gehörte von 1806 bis 1938 zum Oberamt Spaichingen und kam dann zum Landkreis Tuttlingen.

Die Gemarkung erstreckt sich östlich des breiten, mit Juraschutt aufgefüllten oberen Faulenbachtals. Der Talhang bildet eine steile Schichtstufe in den Kalken des unteren Weißjuras. Stellenweise sind am Hangfuß schmale Verebnungen im Braunjura zu finden. Die gewässerlose Albhochfläche im Bereich des Großen Heubergs ist weitgehend waldfrei. Biren- und Ursental, zwei im Schichtfallen zur Donau hin verlaufende Trockentalzüge, bilden die Ostgrenze der Gemarkung. Haufendorf am linken Talhang des Faulenbachs. Neubaugebiete halbkreisförmig um den älteren Ortskern.

Wappen von Dürbheim

In Silber (Weiß) ein springender roter Hirsch.

Beschreibung Wappen

Die Ortsherrschaft des zum größten Teil zur oberen Grafschaft Hohenberg gehörenden Dorfes lag bei Österreich. 1805 kam Dürbheim an Württemberg. Bei Neubeschaffung eines Gemeindesiegels im Jahre 1930 schlug die Archivdirektion Stuttgart vor, das Bild eines alten Siegelstocks, wie er 1844 in Gebrauch war, zu übernehmen. Es zeigte einen nach links springenden Hirsch und als Schildhalter einen Doppeladler. Letzteres ist wohl als Hinweis auf die ehemalige Zugehörigkeit zu Österreich zu verstehen. Die Bedeutung des Hirsches als heraldisches Motiv für Dürbheim ist nicht ersichtlich. Für das Gemeindewappen kam ein Schildhalter nicht in Frage. Die Tingierung des Wappenschildes entspricht den Farben der Grafschaft Hohenberg und Österreichs. Die aus den Wappenfarben abgeleitete Flagge verlieh das Innenministerium am 20. September 1967.

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