Renquishausen - Altgemeinde~Teilort 

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Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1092 [1092 (Корialüberlieferung 17. Jahrhundert)]

Historische Namensformen:
  • Rentuuigeshusen 1092 [1092 (Корialüberlieferung 17. Jahrhundert)]
Geschichte: 1092 (Корialüberlieferung 17. Jahrhundert) Rentuuigeshusen, vermutlich von Personenname. Reihengräber beim Ort und der Ortsname lassen auf eine Entstehung im 778. Jahrhundert schließen. Adel von Renquishausen im 14. und 15. Jahrhundert erwähnt. St. Georgen erhielt 1092 Grundbesitz am Ort. Die Güter des Klosters Beuron in Renquishausen mit dem halben Gericht kamen 1253 unter die Schirmvogtei der Grafen von Zollern und wurden von diesen als Zubehör der Burg Bronnen mit der Herrschaft Mühlheim 1391 an die Familie von Weitingen verkauft. Graf Rudolf von Hohenberg trug den Ort 1372 Böhmen zu Lehen auf, verkaufte ihn aber 1381 mit der Herrschaft an Osterreich. Seitdem Territorialzugehörigkeit wie Kolbingen. 1805 fiel Renquishausen an Württemberg. Der Ort gehörte 1806-1811 zum Oberamt Spaichingen, seit 1811 zum Oberamt, ab 1938 Landkreis Tuttlingen.

Ersterwähnung: 1092
Kirche und Schule: Bereits 1092 ist eine Kapelle durch eine Schenkung an das Kloster St. Georgen belegt. Eine selbständige Pfarrei 1275 nachgewiesen. 1253 besaß Kloster Beuron den halben Kirchensatz, später stand das Präsentationsrecht Hohenberg und seit 1381 Österreich zu. Die St. Stephanus geweihte Pfarrkirche wurde 1827 neu erbaut, wobei im Innern ein spätgot. Sakramentshäuschen von 1506 erhalten blieb. Die Evangelischen sind nach Mühlheim eingepfarrt.
Patrozinium: St. Stephanus
Ersterwähnung: 1827

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