Leutenbach 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.leutenbach.de
service-bw: Informationen zu wichtigen Adressen, Nummern und Öffnungszeiten in Leutenbach
Einwohner: 10817
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 734.0
Max. Höhe ü. NN (m): 425.69
Min. Höhe ü. NN (m): 233.22
PLZ: 71397

Die GemeindeLeutenbach liegt im westlichen Teil des Rems-Murr-Kreises an der Kreisgrenze zum benachbarten Landkreis Ludwigsburg. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Süden der Backnanger Stufenrandbucht auf einer lößbedeckten Hochfläche, in die sich der Buchenbach eingeschnitten hat. Naturräumlich gehört das Gebiet zur übergreifenden Einheit des Neckarbeckens. Der höchste Punkt liegt auf 425,69 m, der tiefste Punkt auf 233,22 m. Die heutige Gemeinde Leutenbach wurde 1975 aus den bis dahin selbständigen drei Nachbargemeinden Leutenbach, Nellmersbach und Weiler zum Stein gebildet. Verwaltungssitz ist Leutenbach. Die Gemeinde bildet mit der Stadt Winnenden und der Gemeinde Schwaikheim den Gemeindeverwaltungsverband Winnenden. Leutenbach kam wohl mit Winnenden an Württemberg, das den Ort ab 1808 dem Oberamt, ab 1938 Landkreis Waiblingen unterstellte. Nellmersbach war ab 1245 im Besitz des Stifts Backnang und kam später mit Winnenden an Württemberg. Der Ort gehörte zum Äußeren Gericht von Winnenden und wurde ab 1808 vom Oberamt, seit 1938 Landkreis Waiblingen verwaltet. Weiler zum Stein kam wohl samt Gerichtsrechten von den Markgrafen von Baden an das Stift Backnang, das ihn 1453 an Württemberg verkaufte. Der Ort wurde zunächst dem Amt bzw. später Oberamt Marbach unterstellt und kam 1938 zum Landkreis Backnang. Seit der Auflösung der Landkreise Waiblingen und Backnang im Zuge der Gebietsreform 1973 gehören die Orte zum Rems-Murr-Kreis. Der baulich schon weitgehend mit Winnenden zusammengewachsene Hauptort Leutenbach hat sich seit 1945 verhalten weiterentwickelt. In den 1970er Jahren wurden am westlichen und nördlichen Ortsrand größere Siedlungsflächen ausgewiesen, die in den 1990er Jahren durch ein weiteres Gebiet am Nordostrand ergänzt wurden. Seit dem Ende der 1990er Jahre entstanden verschiedene Bauten am nördlichen Ortsrand. In Nellmersbach begann die Siedlungsentwicklung in den 1970er Jahren mit der Erschließung eines langgezogenen Neubaugebietes am nördlichen Ortsrand, das ab Ende der 1980er Jahre nach Norden zu erweitert wurde. Am östlichen Ortsende entstand seit den 1970er Jahren ein Gewerbegebiet, das ab Ende der 1990er Jahre nach Süden zu erweitert wurde. Die weitere Wohnbebauung konzentrierte sich seitdem auf verschiedene Flächen am Südwestrand des Ortes. Weiler zum Stein konnte nach 1945 zunächst verschiedene Siedlungsflächen im Norden und Westen der Gemeinde erschließen. In den 1970er Jahren kam ein weiteres Areal in nordwestlicher Richtung hinzu, in den 1980er und 1990er Jahren wurden südwestlich neue Flächen erschlossen. Leutenbach ist durch die B14 sowie Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. In Nellmersbach besteht seit 1876 ein Haltepunkt an der Murrtalbahn Waiblingen-Schwäbisch Hall, auf der inzwischen auch die Stuttgarter S-Bahn-Linie S3 verkehrt. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien im Rahmen des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS).

Der Buchenbach schneidet sich auf der lössbedeckten Lettenkohlenhochfläche der Gemarkung im Süden der Backnanger Stufenrandbucht in den Hauptmuschelkalk ein. In nordwestlichem Lauf strebt er der Murr entgegen.

Wappen von Leutenbach

In Rot ein silberner (weißer) Balken, begleitet von drei (2:1) fünfblättrigen goldenen (gelben) Rosen mit schwarzen Kelchblättern.

Beschreibung Wappen

Das Wappenbild der am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der früheren Gemeinden Leutenbach, Nellmersbach und Weiler zum Stein gebildeten neuen Gemeinde Leutenbach ist identisch mit dem des Ortsadligen Heinrich von Lutenbach, das in einem Siegelabdruck aus dem Jahre 1391 überliefert ist. Da die Farben des Adelswappen nicht bekannt sind, wurde bei der Tingierung des neuen Gemeindewappens je eine Farbe aus den erloschenen Wappen der oben genannten kommunalen Vorgängerinnen gewählt. Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis hat am 10. August 1977 sowohl das Wappen als auch die Flagge verliehen.

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