Meidelstetten - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0777

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Dorf im Westen des Gemeindegebiets. Neues Wohngebiet an der Sommerhalde, oberhalb der Straße zur Haidkapelle.
Historische Namensformen:
  • Mutiiistat
Geschichte: 777 (Корie 12. Jahrhunder) Mutiiistat (Personenname Mutilo), aus der Zeit der frühen alemanischen Besiedlung. Meidelstetten ist unter den Orten des Burichingagaus genannt, in denen das Kloster Lorsch Besitz erhielt. Vermutlich um 1230 von den Grafen von Achalm an Urach und mit diesem 1260 an Württemberg gekommen. Im 12. und 13. Jahrhundert Adel erwähnt, Lehensleute der Achalmgrafen. Neben der württembergischen Ortsherrschaft werden Güter der Edelfreien von Gundelfingen und der Klöster Offenhausen und Chur genannt. 1808 kam Meidelstetten bei der Auflösung des Unter­amts »Kirchspiel« zum Ooberamt (1938 Landkreis) Münsingen.

Ersterwähnung: 1775 [1777]
Kirchengeschichte: Kirchlich bis zur Reformation Filial von Truchtelfingen, ab 1587 von Bernloch. 1775/77 Bau einer bescheidenen evangelischen Kirche im ummauerten Friedhof. Katholiken nach Oberstetten.

GND-ID:
  • 4218403-4
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