Jettenburg - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1100 [1. Hälfte 12. Jahrhundert]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Haufendorf in der Quellmulde des zur Echaz fließenden Lindenbachs. Neues Wohngebiet im Osten. Ortsumgehung Вundesstraße 28.
Historische Namensformen:
  • Utinbrugge
Geschichte: Erste Hälfte 12. Jahrhundert (Chronik, Корie 16. Jahrhundert) Utinbrugge (Personenname Uto?). Vielleicht als Burgweiler erst im 10./11. Jahrhundert entstanden. Edelfreie von Jettenburg sind 1100 bis 1209 erwähnt. Abgegangene Burg bei der Kirche, deren Turm ursprünglich ein Wartturm war. Nach 1480 verfallen. Oberhoheit bei den Herren von Jettenburg, später (seit 13./14. Jahrhundert) bei Württemberg. Die Ortsherrschaft kam vor 1300 an die Reutlinger Bächt, die 1452 Burg, Weiler und Herrschaftsrechte ebenfalls an Württemberg verkauften. Amt (später Oberamt, 1938 Landkreis) Tübingen.

Ersterwähnung: 1324
Kirchengeschichte: Früher Filial der Pfarrei Mähringen. Kapelle Sankt Ulrich und Pankratius 1324 erwähnt. Reforma­tion 1534. Ostchorturmkirche Anfang 15. Jahrhundert, Turm älter. Renoviert und verändert 1959/60. Seit 1957 zur Pfarrei Wankheim. Katholiken nach Kirchentellinsfurt.
Patrozinium: Sankt Ulrich und Pankratius
Ersterwähnung: 1324

GND-ID:
  • 7824001-3
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