Asselfingen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1143

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Asselfingen selbst liegt in einem zum Donauried ziehenden Tälchen der Flächenalb. Neubaugebiet auf der Höhe im Osten.
Historische Namensformen:
  • Asleibingen
  • Asbeibingen
  • Aslabingen
Geschichte: 1143 Asleibingen, 1225 Asbeibingen, 1294 Aslabingen (Personenname Âsleib), wohl Ort der ältesten Siedlungsschicht. Alemannischer Grabfund im »Lehenhölzle«. Um 1100 erhielt Kloster Hirsau Besitz von Adelhelm von Oellingen, ebenso 1125/43 Kloster Anhausen von den Grafen von Dillingen. Nach Asselfingen nannten sich zwei nur mäßig begüterte Niederadelsfamilien, die in den beiden abgegangenen Schlössern hau­sten und im 14. beziehungsweise späten 15. Jahrhundert ausstarben. Auch die Herren von Rammingen scheinen zeitweise hier gesessen zu sein (1445 von Rammingen zu Außlafingen). Im 16. und 17. Jahrhundert kaufte Ulm Besitz von verschiedenen Adelsfamilien und Klöstern auf und fügte den Ort seiner Landeshoheit ein; er gehörte bis 1785 zum Oberamt Albeck, danach zum Oberamt Langenau der Oberen Herrschaft. 1803 zu Bayern, 1810 zu Württemberg. Oberamt (1938 Landkreis) Ulm.

Name: Schlösser

Ersterwähnung: 1379
Kirchengeschichte: Das Patrozinium Sankt Pantaleon der Pfarrkirche weist in ältere Zeiten; ein Pfarrer wird jedoch erst 1379 erwähnt. Kirchensatz und Zehnt­rechte kamen von den von Rammingen über die Grafen von Wolfegg 1540 an die Besserer, die dann die Reformation durchführten. Evangelische Pfarrkirche im Kern spätromanisch, so noch Unterteil des Chorturms, Teile der Sakristei und Westgiebel des Schiffs. Dieses 1748 durch rechtwinkeligen Anbau erweitert und neuer Turmabschluss. Renoviert 1966/67, dabei Wandmalerei aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts freigelegt. Katholiken nach Rammingen.
Patrozinium: Sankt Pantaleon
Ersterwähnung: 1379

GND-ID:
  • 4325481-0
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