Erbstetten - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 0805

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Kleines Albdorf auf dem Hochflächenriedel zwischen Lauter- ­und Wolfstal.
Historische Namensformen:
  • Erfstetim
Geschichte: 805 Erfstetim (Personenname). Siedlung vermutlich des älteren Landausbaus. Herrschaft der Grafen von Wartstein (gleichnamige Burg westlich des Orts über dem Lauter­tal), einer Nebenlinie der Grafen von Berg, die vom 12. bis 15. Jahrhundert nachweisbar ist. Burg und Grafschaft kamen Ende des 13. Jahrhunderts an Österreich, aber offenbar wieder ausge­löst, da 1392 Verkauf an die Herzöge von Bayern. Die Burg meist verpfändet, 1495 zerstört. 1508 Übergang an die Grafen von Zollern und im Tauschweg an die Speth zu Granheim. Adel von Monsberg 13. Jahrhundert, wohl Dienstleute der Grafen von Wartstein. Gleichnamige Burg gegenüber Burg Wartstein, 1495 zerstört. 1379 im Besitz der Grafen von Aichelberg, die sie an die von Stein verkauften. Im 15. Jahrhundert nannten sich Herren von Stein nach dieser Burg. Der Ort blieb bis Ende 15. Jahrhunderts Zubehör der Burg Wartstein. 1523 im Besitz des Hans Renner zu Allmendingen, 1527 durch Heirat an die von Speth und fortan allodialer Bestandteil der Herrschaft Schülzburg, Ritterkanton an der Donau. 1805 unter württembergische Staatshoheit. 1810 Oberamt Münsingen, 1938 Landkreis Ehingen.

Name: Burg Wartstein; Burg Monsberg

Ersterwähnung: 1208
Kirchengeschichte: Kirche und Pfarrei 1208, Sankt Stephan 1263. Patronat der Ortsherrschaft, schon vor 1514 an die von Speth-Schülzburg. Spätgotische katholische Pfarrkirche, Turm Ende 16. Jahrhunderts, Pfarrei heute von Frankenhofen aus versorgt. Evangelische nach Mundingen.
Patrozinium: Sankt Stephan
Ersterwähnung: 1263

GND-ID:
  • 7818061-2
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