Bach - Altgemeinde~Teilort
| Regionalauswahl: | |
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| Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
| Typ: | Teilort |
| Ersterwähnung: | 1188 |
Ortsgeschichte
| Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Dorf im Erlbachtal (Hochsträß). Erhebliche Ortserweiterung im Nordwesten. |
|---|---|
| Geschichte: | 1188 Bach (Lokalisierung fraglich), 1264 erstmals sicher genannt. Vermutlich Siedlung des hochmittelalterlichen Landausbaus. Der 1188 und 1264 bis 1290 genannte Adel von Bach ist nicht sicher lokalisiert, doch gehören vermutlich hierher die Bergschen Dienstleute Pilgrim (Peregrinus) und Ulrich (1264 bis 1290). Im 14. und 15. Jahrhundert treten Herren von Bach mit dem Freybergschen Wappen und Herren von Freyberg, genannt von Вach, auf. Ein Schloss stand bis um 1770 an der Stelle der Kirche. Ortsherrschaft und wohl auch Oberhoheit im 15. Jahrhundert an die von Wernau, 1552 an die von Baumgarten zu Erbach, von deren Konkursgläubigern 1569 an die Schenken von Stauffenberg, 1678 an von Limburg-Styrum, 1687 an die Freiherren von Ulm, 1721 an die Grafen Schenk von Castell. 1805 kam der ritterschaftliche Ort an Bayern, erst 1810 durch Staatsvertrag an Württemberg, Oberamt (1938 Landkreis) Ehingen. 1810 gehörte er zu Donaurieden, wohl seit 1811 eigene Schultheißerei. |
Burgen und Schlösser
| Name: | Schloss |
|---|
Kirche und Religion
| Ersterwähnung: | 1771 |
|---|---|
| Kirche und Schule: | Früher Filial der Pfarrei Ringingen, seit 1819 eigene Pfarrei, heute von Donaurieden aus versorgt. Katholische Pfarrkirche Sankt Nikolaus von 1771 an Stelle des abgebrochenen Schlosses, restauriert 1886. Evangelische nach Erbach. |
| Patrozinium: | Sankt Nikolaus |
| Ersterwähnung: | 1771 |
![Abt Ulrich und Konvent des Klosters Zwiefalten (Zwiviltu{o}n) verkaufen, durch drückende Schuldenlast in Folge räuberischer Eingriffe gezwungen (immensis debitis ob raptorum malitiam oppressum), Güter ihres Klosters zu veräußern, nach reiflicher Überlegung und mehrmaliger Berufung aller, welche ein Interesse an der Sache haben, an die Äbtissin Adelheid (A.) und den Konvent des Klosters Heiligkreuztal ihren Hof zu Andelfingen, genannt Sattels Hof (curiam in Andilvingen dictam dez Satils hôf) und den Zehnten von demselben und den zugehörigen Gütern um 23 Mark Silber. Actum apud Vallem Sancte Crucis, anno domini MCCLXIX., idus Junii, testibus: Friderico plebano in Andilvingen, Ortolfo capellano de Landowe, nobili comite Hartmanno de Landow, Anshelmo de Justingen, Berht[oldo] de Phlumer militibus, Hainripo dicto Rôn, B. de Andilvin, B. de Bach, Wezzilone de Andilving et Cu{o}nrado dicto Zinsmaister. Siegler: Der Abt und der Konvent von Zwiefalten. Prior . ., Kämmerer und Konvent erklären noch besonders ihre Zustimmung.](/media/labw_wub/current/delivered/jpg/wub-2863.jpg)



























![Abt Ulrich und Konvent des Klosters Zwiefalten (Zwiviltu{o}n) verkaufen, durch drückende Schuldenlast in Folge räuberischer Eingriffe gezwungen (immensis debitis ob raptorum malitiam oppressum), Güter ihres Klosters zu veräußern, nach reiflicher Überlegung und mehrmaliger Berufung aller, welche ein Interesse an der Sache haben, an die Äbtissin Adelheid (A.) und den Konvent des Klosters Heiligkreuztal ihren Hof zu Andelfingen, genannt Sattels Hof (curiam in Andilvingen dictam dez Satils hôf) und den Zehnten von demselben und den zugehörigen Gütern um 23 Mark Silber. Actum apud Vallem Sancte Crucis, anno domini MCCLXIX., idus Junii, testibus: Friderico plebano in Andilvingen, Ortolfo capellano de Landowe, nobili comite Hartmanno de Landow, Anshelmo de Justingen, Berht[oldo] de Phlumer militibus, Hainripo dicto Rôn, B. de Andilvin, B. de Bach, Wezzilone de Andilving et Cu{o}nrado dicto Zinsmaister. Siegler: Der Abt und der Konvent von Zwiefalten. Prior . ., Kämmerer und Konvent erklären noch besonders ihre Zustimmung.](/media/labw_wub/current/generated/jpg/wub-2863.jpg.tm.png)



















































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