Rottenacker 

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Typauswahl: Gemeinde
Status: Gemeinde
Homepage: http://www.rottenacker.de
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Einwohner: 2058
Bevölkerungsdichte (EW/km²): 200.0
Max. Höhe ü. NN (m): 594.57
Min. Höhe ü. NN (m): 491.06
PLZ: 89616

Die Gemeinde Rottenacker liegt im südöstlichen Teil des Alb-Donau-Kreises. Naturräumlich gehört ihr durch die Donau geteiltes Gebiet zu etwa gleichen Teilen zum Ehinger Albrand als Teil der Mittleren Flächenalb sowie zur Niederung des Rottenacker Beckens. Das Gemeindegebiet ist mit einer Waldbedeckung von nur ca. 5% auf einer kleinen Fläche im Nordosten fast waldfrei und wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Der höchste Punkt erreicht 594 m auf dem Hoferberg am Ehinger Albrand, der tiefste Punkt liegt bei 491 m an der Donau. Die ehemals zum württembergischen Klosteramt Blaubeuren gehörige Gemeinde kam 1806 zum neugebildeten Oberamt Ehingen, aus dem 1938 der Landkreis entstand. Seit der Auflösung des Landkreises durch die Verwaltungsreform 1973 gehört Rottenacker zum Alb-Donau-Kreis. Rottenacker hat nach 1945 zunächst nur eine langsame Siedlungserweiterung erfahren. In den 1950er Jahren wurde mit der Bebauung neuenrSiedlungsgebiete am nordwestlichen und nordöstlichen Ortsrand begonnen. In den 1970er Jahren folgten dann weitere, deutlich größere Flächen hangaufwärts im Osten des engen Altortes. Zeitgleich wurden auch im Niederungsgebiet, wo nach Kriegsende Gebäude für Vertriebene errichtet worden waren, neue Flächen auch für Gewerbebetriebe sowie öffentliche Einrichtungen ausgewiesen. Auch auf der rechten Donauseite entstand ein weiteres Gewerbegebiet. Seit dem Ende der 1990er Jahre wurden nur noch kleinere Bauflächen am Nordrand des Ortes, östlich in der Niederung am Fluss sowie in Verlängerung des Gewerbegebietes auf dem rechten Donauufer ausgewiesen. Der seit 1870 bestehende Bahnanschluss wurde in den 1980er Jahren stillgelegt, der Personenverkehr eingestellt. Der ÖPNV ist heute auf verschiedene Buslinien angewiesen. Die Verkehrsanbindung erfolgt über Landes- und Kreisstraßen wie die L257 und L255 zur B465 sowie über die K7352 und K7415.

Gemarkung mit ungefähr gleichen Flächenteilen beiderseits der Donau. Auf der Südseite die stellenweise anmoorige Niederung des eiszeitlichen Urstromtals aus Schmelzwassersanden und -kiesen unter dem Auelehm (Rottenacker Ried). Auf der Nordseite steigt das Gelände ziemlich steil zu einer flachwelligen, großenteils eben­falls waldfreien Hochfläche der Unteren Süßwassermolasse an.

Wappen von Rottenacker

In Gold (Gelb) über gefurchtem rotem Boden (Acker) ein schräger roter Rechen.

Beschreibung Wappen

Auf Grund eines für das Jahr 1803 belegten Siegels der Vogtei Rottenacker schlug die Archivdirektion Stuttgart im Jahre 1926 das „redende" Wappen vor. Der Rechen scheint als eine Art Fleckenzeichen gegolten zu haben, denn er wurde - zusammen mit einem Laubzweig - auch in dem vermutlich um 1820 beschafften Prägesiegel des Schultheißenamts Rottenacker über dem württembergischen Staatswappen abgebildet. Seit 1930 führt die Gemeinde das jetzige Wappen in ihren Dienstsiegeln.

GND-ID:
  • 4331850-2
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