Steinhausen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Namensformen: Steinhausen bei Schussenried
Ersterwähnung: 1239

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Dorf am Federbach auf dem Sander der Jungmoräne vor dem südlichen Rand des Altmoränengeländes. Hier am Hang Neubaugebiet. Ortsumgehungsstraße im Süden seit 1970.
Historische Namensformen:
  • Steinhusen
Geschichte: 1239 Steinhusen. Nach der Ortsnamens-Endung Siedlung der Merowingerzeit. Niederadel ist 1239 bis 1407 erwähnt, abgegangene Burg im Ort. Das Dorf wurde 1365 von den Schenken von Winterstetten und Otterswang, deren Lehenleute die von Steinhausen waren, an Kloster Schussenried verkauft. Mit diesem 1803 an die Grafen von Sternberg-Manderscheid, 1806 unter württembergische Hoheit. Oberamt Waldsee, 1938 Landkreis Biberach. 1827 bis 1842 mit Schussenried verbunden.

Ersterwähnung: 1275
Kirchengeschichte: Kirche und Pfarrei 1275; Unsere Liebe Frau 1549, heute Sankt Peter und Paul. Patronat 1363 von den Ramung (von Schwarzach) an Kloster Schussenried verkauft, Inkorporation vor 1407. Die Pfarrei war 1275 (als Wechselpfarrei) mit Muttensweiler verbunden, das heute Filialort ist. 1803 Neudotierung der Pfarrei. An Stelle der älteren Pfarrkirche erbaute 1728/33 der Architekt und Stukkator Dominikus Zimmermann eine Wallfahrtskirche, die als »schönste Dorfkirche der Welt« bezeichnet wird. Einzigartiges Kunstwerk des Spät­barock. Ovaler Hauptraum mit zwei kurzen rechteckigen Ausbauten im Оsten (Altar­raum) und Westen (Orgel). 10 hohe Gruppenpfeiler tragen ein ovales Flachgewölbe. Renoviert 1969/73. Evangelische nach Bad Schussenried.
Patrozinium: Unsere Liebe Frau
Ersterwähnung: 1549

GND-ID:
  • 4105671-1
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