Oberessendorf - Altgemeinde~Teilort
Regionalauswahl: | |
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Typauswahl: | Ortsteil – Historisches Ortslexikon |
Typ: | Teilort |
Ersterwähnung: | 0797 |
Ortsgeschichte
Ortslage und Siedlung (bis 1970): | Dorf im »Riedtal« vor dem Jungendmoränenrücken. Ortsumgehung der Вundesstraße 30 im Westen. Neubaugebiet im Norden. |
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Historische Namensformen: |
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Geschichte: | 797, 817 Essindorf (Personenname Esso). Siedlung der älteren Ausbauzeit. 817 werden die »beiden Essendorf« (in duabus Essindorf) genannt. Bis 1824 bildeten beide Orte gemeinsam eine Gemeinde; hier war der Sitz des Ammans und des Gerichts Essendorf. Als Teil der Herrschaft Waldsee kam das Dorf 1331 an Österreich, 1386 an die Truchsessen von Waldburg (1454 mannserbliche Inhabung). 1806 Vereinödung; dabei entstanden die Ortsteile Boppers, Geigers, Geiselmann, Heines, Hubers, Krätis, Neuhauser, Schmidtonis, Schneiderbenes, Schneidermartin, Teuses und Venis. Im gleichen Jahr unter württembergische Staatshoheit. Oberamt Waldsee, 1938 Landkreis Biberach. |
Kirche und Religion
Ersterwähnung: | 1700 [um] |
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Kirche und Schule: | Früher Filial der Pfarrei Unteressendorf. Selbständige Pfarrei 1901. Katholische Pfarrkirche Sankt Michael 1904 von J. Cades an Stelle einer älteren Kapelle. Kapelle Sankt Eligius um 1700. Evangelische nach Bad Waldsee. |
Patrozinium: | Sankt Eligius |
Ersterwähnung: | 1700 [um] |