Menningen - Altgemeinde~Teilort 

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Typauswahl: Ortsteil – Historisches Ortslexikon
Typ: Teilort
Ersterwähnung: 1175 [1175/1191]

Ortslage und Siedlung
(bis 1970):
Dorf links der Ablach unterhalb von Meßkirch.
Historische Namensformen:
  • Manningen
Geschichte: 1175/1191 (Корie 13. Jahrhundert) Manningen (Personenname). Älteste Siedlungsschicht. Das Dorf war namenge­bender Sitz eines niederadligen Geschlechts, das zwischen 1175 und 1263 mehrfach genannt wird. Walter Truchseß von Rohrdorf und seine Söhne verkauften 1359 Burg und Dorf an Werner von Zimmern. Vorher sind bereits Güter anderer Grundherrschaften im Dorf genannt: ab 1263 des Klosters Wald, ab 1300 des Klosters Beuron und 1357 Besitz von Bürgern von Meßkirch. Werner von Zimmern verlieh 1375 Burg und Dorf als Mannlehen an Ott den Schuler, der dieses 1391 an Johann Gremlich verkaufte. Die Familie Gremlich von Jungingen blieb bis zu ihrem Aussterben im Mannesstamm 1664 im Lehensbesitz von Burg und Dorf, wobei die Lehenshoheit über die Grafen von Zimmern schließlich an Fürstenberg (1627) gelangt war. Ab 1664 gehörte Menningen zur Herrschaft Meßkirch. Die hohe Gerichtsbarkeit stand 1800 der Grafschaft Sigmaringen zu, während Fürstenberg Niedergericht, Steuer- und Militärhoheit innehatte. 1806 an Baden. 1807 Amt Meßkirch, 1936 Bezirksamt (1939 Landkreis) Stockach.

Name: Burg
Datum der Ersterwähnung: 1359

Ersterwähnung: 1632
Kirche und Schule: Kirchlich zunächst zu Meßkirch. 1632 eigene Pfarrei. Pfarrkirche Sankt Johannis Baptista spätgotisch, 1725 barockisiert, 1934 erweitert. Pfarrei heute von Krauchenwies-Göggingen aus ver­sorgt. Evangelische nach Meßkirch.
Patrozinium: Sankt Johannis Baptista
Ersterwähnung: 1632

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